5. Werkstattgespräch 23. Februar 2016:
Gemeinsam Strukturen für ältere Menschen schaffen

Blick in einen Ratssaal.
Foto: Schlesinger / DV

Um Anlaufstellen für ältere Menschen erfolgreich zu betreiben, sind Weichenstellungen vor Ort unerlässlich. Es braucht geeignete Orte, die nicht nur barrierefrei zugänglich sein müssen und erreichbar sind, sondern von älteren Menschen auch akzeptiert werden. Träger- und Organisationsstrukturen von Anlaufstellen sollten in Abstimmung mit lokalen Akteurinnen und Akteuren auf den Weg gebracht werden - häufig kooperieren Kommunen, Wohlfahrtsverbände und Wohnungswirtschaft. Aber auch Vereine, private Dienstleister oder ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in den Anlaufstellen und bringen Kompetenzen und Angebote ein. Inhalte und konkreten Angebote müssen auf den lokalen Bedarf und die verschieden Zielgruppen abgestimmt sein, in Verbindung mit kommunalen Konzepten und Zielen für das Wohnen im Alter.

Schließlich bieten Anlaufstellen die Möglichkeit mit kleinen Mitteln, viel Engagement und in Kombination mit anderen Ressourcen große Wirkung vor Ort. Das macht das Programm sowohl in Städten und Quartieren als auch im ländlichen Raum wirkungsvoll. Alterung und der demografische Wandel sind keine Tabu-Themen und die Projekte tragen auch dazu bei, ein positives Altersbild zu vermitteln. Sie zeigen, wie wichtig Kooperationen sind, um gemeinsam Hilfe und Unterstützung vor Ort zu geben.