Das Programm "Wohnen für (Mehr-)Generationen"

Ein älteres Ehepaar beobachtet einen kleinen Jungen beim Schaukeln auf einem öffentlichen Spielplatz.
Foto: BMFSFJ/Meike Gronau

Fast die Hälfte der Menschen über 50 hat Interesse daran, im Alter mit anderen zusammen zu wohnen. Mit dem Programm "Wohnen für (Mehr)Generationen" förderte das Bundesfamilienministerium 30 innovative gemeinschaftliche Wohnprojekte. Sie wurden mit Hilfe unabhängiger Sachverständiger aus einer Vielzahl von Bewerbungen ausgewählt und zeichnen sich durch barrierefreie Architektur und eine aktive Einbindung in den Stadtteil aus.

Ziel der gemeinsamen Förderinitiative von KfW und Bundesfamilienministerium war die Unterstützung der Bildung neuer und alternativer Wohnformen im Alter. Hierzu gehören insbesondere Wohngemeinschaften, die darauf zielen, eine selbstständige und unabhängige Lebensführung der Bewohnerinnen und Bewohner zu ermöglichen, Selbstorganisation, Gemeinsinn und gegenseitige Unterstützung auch zwischen den Generationen zu stärken und die Nachbarschaft und das Stadtviertel zu beleben. Innovative Ansätze für das Zusammenleben in gemeinschaftlichen Wohnprojekten sollen anerkannt und Impulse für die weitere Verbreitung neuer Wohnformen gesetzt werden. Durch die Vermeidung unnötiger Umzüge in ein Pflegeheim werden die Sozialhaushalte entlastet, zugleich wird einem modernen und differenzierten Altersbild Rechnung getragen.

Die Wohnprojekte sind unter Praxisbeispiele "Weitere Programme" beschrieben.