Regionalkonferenz zum inklusiven Bauen und Wohnen

Fünf Frauen und drei Männer stehen vor einer Leinwand zum Gruppenfoto nebeneinander.
Foto: Jörn Lehmann

Bundesfamilienministerin eröffnet Tagung in Schwerin

Inklusiv gestalten - Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung. Mit diesem Titel bildete – nach München, Hannover und Duisburg - die Veranstaltung in Schwerin den Abschluss und Höhepunkt einer Tagungsreihe, zu der die Bundesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, die Bundearchitektenkammer und die jeweilige Landesarchitektenkammer eingeladen haben.

Insgesamt rund 700 Interessentinnen und Interessenten aus Architektur, Stadtplanung, Selbsthilfe und Wohnungswirtschaft folgten dem Aufruf und nahmen an den Veranstaltungen teil.
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig begrüßte die Gäste und wies in ihrem Statement auf den Stellenwert von Wohn- und Lebensumgebungen hin, die für alle Menschen in jedem Alter geeignet und damit inklusiv sind – ohne auszugrenzen oder zu behindern. Das sei eine ehrgeizige und anspruchsvolle Aufgabe, die durch die demografischen Entwicklungen, vor allem das Älterwerden der Bevölkerung, an Bedeutung noch weiter zunimmt, so die Ministerin. Sie freue sich daher über das Engagement der Veranstalter – und auch darüber, dass das Ministerium sich finanziell an einem Leitfaden beteiligt, der die Tagungsergebnisse zusammenfasst, gelungene Praxisbeispiele aufzeigt und Checklisten bereit hält.

Das altersgerechte, inklusive Bauen und Wohnen ist auch ein Schwerpunkt der Förderung des Bundesfamilienministeriums in den verschiedenen Programmen und Projekten. Das gilt etwa für das gemeinschaftliche Wohnen: Beispielgebende Praxisprojekte sind das Musterhaus zum Generationenwohnen Sredzki 44 in Berlin und das Wohn- und Kulturzentrum Straze in Greifswald – letzteres wurde durch Architektin Ines Yitnagashaw auf der Schweriner Konferenz vorgestellt.