Mustergebäude Sredzkistraße 44: Auch international hohe Resonanz

Eine Frau am Stehpult vor Publikum.
Foto: Markus Tegeler, Stattbau

Besuchergruppen zuletzt aus Australien und Japan

Die gelungene Konzeption, das genossenschaftliche Engagement und die innerstädtische Lage rufen auch über die Grenzen hinaus Neugierde hervor. Nicht anders ist es zu erklären, dass in kurzer Zeit zahlreiche Gäste aus Nah und Fern das Musterprojekt Sredzkistraße 44 in Berlin – Prenzlauer Berg besuchten, darunter Besuchergruppen, die einen sehr weiten Weg zurückzulegen hatten.

Daniela Herr, die als Altbewohnerin die Sanierungsarbeiten miterlebt hat und heute das Informationszentrum leitet, konnte am 9. Oktober 2017 junge Menschen aus Japan begrüßen, die im Rahmen eines grenzüberschreitenden Austauschprogramms für junge Fach- und Leitungskräfte nach Europa gekommen sind. Die Begegnungen stehen unter dem Motto "Soziale Aktivitäten und bürgerschaftliches Engagement" und werfen einen besonderen Blick auf die Themen Jugendarbeit, Alter und Behinderung. Nur wenige Wochen später, am 30. Oktober 2017, besuchten Entwickler und Betreiber von Altenwohnprojekten aus Australien den Standort "Sredzki 44" - begleitet von einem Vertreter des Büros für ökologische Stadtplanung aus London.

Ziel der Besuche und Gespräche ist es, voneinander zu lernen und gute Praxisbeispiele kennen zu lernen. Dies gilt auch für Gruppen aus den Niederlanden und aus Österreich, die bereits in der Sredzkistraße zu Gast waren. Für Anfang 2018 hat sich schon der nächste Besuch angekündigt: Eine Delegation der Deutsch-Schwedischen Handelskammer und der Metropolregion Stockholm.

Weitere Informationen

Fachstelle für Internationale Jugendarbeit IJAB (Mitorganisator des Japanisch-Deutschen Austauschs):
www.ijab.de/aktuell