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Barrierefrei planen und bauen

Praktische Tipps für Handwerker zum altersgerechten Umbau

Eine zentrale bauliche Anforderung an altersgerechten Wohnraum ist, dass er weitgehend barrierefrei sein sollte. Das Vermeiden von Barrieren, also von Hindernissen, die eine uneingeschränkte Nutzung des gesamten Wohnraums möglich machen, bedeutet mehr Lebensqualität und Selbstständigkeit für den Bewohner. Mit zunehmendem Alter können bislang problemlos nutzbare Treppen, Steigungen oder Einrichtungen leicht zu unüberwindbaren Hindernissen werden. Neubauten sollten heute so geplant werden, dass sie den DIN-Normen 18040 bzw. den älteren Normen 18024 und 18025 entsprechen. Für bestehende Häuser und Wohnungen bieten die Technischen Mindestanforderungen des KfW-Programms „Altersgerecht umbauen“ Anhaltspunkte und Anregungen, was mit vertretbarem Aufwand möglich ist. Folgende Tipps geben Ihnen einen ersten Eindruck, worauf Sie bei Barrierefreiheit achten sollten:

  • Breite von Gartenwegen beachten

    Tipp 5: Die Breite von Gartenwegen sollte mindestens 120 cm betragen. So ist die Bewegungsmöglichkeit von älteren Personen mit einem Rollstuhl, einer Gehhilfe oder in Begleitung nicht eingeengt. Motiv: Ein gewundener, gepflasterter Gartenweg mit einer behindertengerechten Breite von 120 cm umrahmt von Grasflächen. Bildquelle: © shutterstock.com / 1000 Words, fotolia.com / D. Ott
  • Bewegungsflächen für Wendemöglichkeiten beachten

    Tipp 2: Die Bewegungsfläche eines Balkons oder einer Terrasse muss mindestens 150 x 150 cm betragen, um körperlich eingeschränkten Personen oder einem Rollstuhlfahrer die notwendigen Wendemöglichkeiten zu bieten. Motiv: Eine hölzerne, umzäunte Terrasse mit Gartenbestuhlung und einer rollstuhlgerechten Bewegungsfläche. Bildquelle: © shutterstock.com / Loskutnikov
  • Blickfeld durch niedrige Brüstung erweitern

    Tipp 3: Ideal ist es, die Brüstung eines Balkons ab einer Höhe von 60 cm durchsichtig zu gestalten, da ansonsten das Blickfeld einer sitzenden Person stark eingeschränkt wird. Motiv: Terrasse mit Holzboden und einer niedrigen Brüstung für besseren Weitblick. Bildquelle: © istockphoto.com / Angelika Schwarz
  • Mit einer Minikamera Besucher vor der Tür erkennen

    Tipp 4: Durch eine Minikamera mit kleinem Bildschirm an der Innenseite der Tür erkennt auch ein Rollstuhlfahrer seine Besucher vor der Wohnung. Motiv: Ein älterer Herr lukt durch einen Einriss in einer Papierwand. Bildquelle: © istockphoto.com / Claudia Dewald
  • einbruchhemmende Verriegelungen

    Tipp 1: Auch nachträglich lassen sich Rollläden umrüsten und das Haus oder die Wohnung absichern. Hierfür werden Sie mit einbruchhemmenden Verriegelungen ausgerüstet. Motiv: Eine ältere Dame steht in einem eine ältere Dame steht in einem sonnendurchfluteten Zimmer vor ihrem Fenster mit weißen, bis zum Fußboden reichenden Gardinen. Bildquelle: © istockphoto.com / Daniel Laflor
  • Demografischen Wandel als Chance nutzen

    Tipp 6: In den kommenden 20 Jahren wird die Altersgruppe der über 65-Jährigen um 40 Prozent wachsen. Wer sich jetzt auf diese Veränderung einstellt, hat später gute Chancen. Motiv: Eine Drei-Generationenfamilie nebeneinander auf dem Bauch liegend. Bildquelle: © istockphoto.com / Daniel Laflor

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