Förderzeitraum abgelaufen

Miteinander statt Nebeneinander – Jung und Alt gestalten gemeinsam eine lebendige Nachbarschaft in Speyer-West

In einem breit angelegten Unterstützungsnetzwerk entstehen in Speyer niedrigschwellige Angebote für Jung und Alt.

Förderzeitraum

Oktober 2013 bis September 2015

Programm

Anlaufstellen für ältere Menschen

Umsetzungsprojekt

Arbeitsfeld: Niedrigschwellige, wohnortnahe Angebote schaffen

Kurzbeschreibung

Im Stadtteil Speyer-West leben vor allem Hochbetagte. Auch die Gruppe der über 65-Jährigen ist stark vertreten. Durch die Eröffnung der Quartiersmensa im Gemeindezentrum St. Hedwig sind bereits neue generationenübergreifende Angebote im Stadtteil entstanden. Diese werden nun um weitere ergänzt: Es gibt beispielsweise ein Repair-Café, um gemeinsam oder auch alleine lieb gewordene Dinge zu reparieren. Eine Taschengeldbörse, in der sich Jugendliche im Alter von 14-18 Jahren durch einfache, unterstützende Tätigkeiten im Haushalt älterer Menschen und Familien Geld dazu verdienen, bringt Generationen zusammen. So entsteht eine lebendige Nachbarschaft, die Seniorinnen und Senioren das längere Verbleiben im gewohnten Stadtteil ermöglicht. Für die konzeptionelle Weiterentwicklung von noch mehr Angeboten arbeiten die verschiedenen Kooperationspartner, wie eine ortsansässige Wohnungsbaugesellschaft, ein Mehrgenerationenhaus und die Stadtverwaltung, eng zusammen.

Werkzeuge aus dem Projekt

Taschengeldbörse

Im Rahmen der vom Mehrgenerationenhaus in Speyer koordinierten Taschengeldbörse helfen engagierte Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren in privaten Haushalten. Das sind meistens Seniorenhaushalte, in denen kleine Arbeiten in Haus und Garten zu erledigen sind. Für die dort erbrachten Dienstleistungen erhalten sie von den Haushalten ein Taschengeld in Höhe von bis zu fünf Euro in der Stunde. Sowohl Ältere als auch Jugendliche profitieren von diesen Einsätzen. Gleichzeitig wird der Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Generationen angeregt und somit das gegenseitige Verständnis gefördert.

Repaircafé

Das Repair-Café in Speyer verband Angebote zur Versorgung der Menschen im Quartier mit neuen Ideen für Kontakte und Begegnung. Das Café fand am zweiten Samstag eines jeden Monats in den Räumen der Quartiersmensa statt. Das Repair-Café bot kostenlose Treffen, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alleine oder gemeinsam mit Fachleuten Dinge reparierten. Werkzeug und auch einiges an Material war für alle möglichen Reparaturen vorhanden, zum Beispiel für Möbel, elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug und vieles mehr. Wer nichts zu reparieren hatte, nahm sich eine Tasse Kaffee oder Tee oder half jemand anderem bei der Reparatur. Auf dem Lesetisch lagen verschiedene Bücher und Zeitschriften zu Themen wie Reparatur, Heimwerken und anderen interessanten Dingen aus.

Antragsteller

GEWO Leben gGmbH
c/o Quartiersmensa plus St. Hedwig
Heinrich-Heine-Straße 8
67346 Speyer

Projektträger

GEWO Leben gGmbH
Landauer Straße 58
67346 Speyer

Ansprechpartnerin:

Jana Schellroth
j.schellroth[at]gewo-leben.de

Aktuelles aus dem Projekt

Drei Männer reparieren eine Kaffeemaschine.
Ein Mann repariert ein Radio.
Vier Männer testen, ob Strom fließt.
Frauen und Männer sitzen an Tischen und unterhalten sich.
Fünf Frauen und vier Männer mit einem Plakat stehen als Gruppe zusammen.
 

Fotos: GEWO Leben gGmbH