Nürnberger Weg. Aufbau eines projekt- und trägerübergreifenden Netzwerks zur häuslichen Gesamtversorgung
Ein Netzwerk aus gemeinschaftlichen Wohnprojekten, Dienstleistern, Verbänden, Ehrenamtlichen und Kommune organisiert mit Hilfe eines Koordinationsbüros eine flexible Gesamtversorgung in der Alltagsunterstützung und bei Pflegebedarf.
Förderzeitraum
Programm
Arbeitsfeld
Projektträger
DMH e. V.
Dienstleistungen für Mensch + Haus
Rennweg 50
90489 Nürnberg
Bayern
Kurzbeschreibung
Maßnahmen im Projektverlauf
- Bildung eines Projektteams für die weitere Entwicklung und Umsetzung der Konzeption
- Gewinnung von lokalen Projekt- und Kooperationspartnerschaften
- Durchführung eines Partizipationsworkshops mit den Kooperationspartnerinnen und -partnern (siehe unten)
- Erstellung und Kommunikation einer stadtteilbezogenen Potentialanalyse
- Weiterentwicklung der stadtteilbezogenen Netzwerkarbeit
- Eröffnung des "Stadtraums" am 13. September 2013 in einem ehemaligen Ladenlokal als niedrigschwellige Anlauf-, Beratungs- und Begegnungsstelle
- Besetzung der Koordinierungsstelle mit einer pädagogischen Fachkraft
- Durchführung vielfältiger kultureller und sozialer Veranstaltungen im "Stadtraum" und im Stadtteil mit Unterstützung durch Ehrenamtliche (Vorträge , Kunstausstellungen, Spieletreff, Strickkreis, Hinterhofflohmarkt, Stadtteilführungen und andere)
- Bildung informeller nachbarschaftlicher Netzwerke
- Öffentlichkeitsarbeit (Projektpräsentationen in unterschiedlichen Gremien im Stadtteil, Flyer, Homepage, Stadtteilzeitung und anderes)
- Entwicklung einer Kunden- und Dienstleistungsdatenbank
- Entwicklung von Qualitätsmanagementinstrumenten
- Seit Mitte 2015 werden die Ziele des "Nürnberger Weges" gemeinsam mit den beteiligten Akteuren unter neuen Rahmensetzungen weiter verfolgt.
Werkzeuge aus dem Projekt
Hinterhofflohmarkt
Künstlerischer "Regalwechsel"
Nachbarschaft braucht Räume!
Zusatzinformationen
Wie können Wohn- und Lebensqualität im Quartier erhalten und ausgebaut werden? Wie können vorhandene Dienstleister und Netzwerke über eine Koordinationsstelle miteinander verknüpft werden? Wie werden Doppelstrukturen vermieden? Was fehlt? Welche Schnittstellen zwischen Haupt- und Ehrenamt gibt es?
Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt eines Workshops des DMH e. V. am 15. Januar 2013, an dem Vertreterinnen und Vertretern von verschiedenen Organisationen und Akteuren teilnahmen.
Das Projekt wurde zusätzlich gefördert von:
- Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration
- Stadt Nürnberg
- Stiftung „Lebendige Stadt“
Eröffnung Koordinationsbüro STADTRAUM



