Zuhause alt werden
Im Vorfeld pflegerischer Versorgung und nach Krankenhausaufenthalten werden stadtteilübergreifend unterstützende Alltagshilfen zugänglich gemacht oder initiiert, die auf die Bildung konstanter sozialer Beziehungen ausgerichtet sind
Förderzeitraum
Januar 2012 bis Dezember 2014
Programm
Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen
Arbeitsfeld
Kooperation und Vernetzung / Ergänzung und Bündelung von Angeboten / Schließung von Versorgungslücken / Profi-Laien-Mix
Projektträger
Leben im Stadtteil e. V.
Ennepestraße 1
44807 Bochum
Nordrhein-Westfalen
www.stadtteilweb.de
Kurzbeschreibung
Es wurde ein Angebot der Unterstützung und Vermittlung von Dienstleistungen für ältere Menschen mit geringen Einkommen und wenigen sozialen Kontakten aufgebaut. Das Projekt richtete sich insbesondere an Menschen, die nach einem Krankenhausaufenthalt nach Hause zurückkommen und dort Unterstützung in Alltagsdingen brauchen.
Die Hilfeleistungen an der Schnittstelle von Krankenhaus, Pflege und kommunaler Altenhilfe wurden in einer stadtteilübergreifenden Zusammenarbeit von evangelischen Kirchengemeinden mit Ärzten, Pflegepersonal, Sozialdienst und Grünen Damen organisiert.

Maßnahmen im Projektverlauf
- Gewinnung von neuen Projektpartnern und Förderern auf der Basis eines eines gewachsenen Kunden- und Ehrenamtsstamms
- Nutzung von bestehenden Netzwerken und Mitarbeit in diesen
- Zusammenarbeit mit anderen helfenden Anbietern und Projektpartnern
- Etablierung: Wir werden wahrgenommen und genutzt von Bürgern und Bürgerinnen und Institutionen.
- die Präsenz im Quartier, durch regelmäßige aufsuchende Arbeit, Aktionen, Schaukasten- und Medienauftritte
- Schulungsangebote für Ehrenamtliche als fester Bestandteil: Kinaesthetics, Erste Hilfe, Kommunikation
- Aufbau einer weiteren Anlaufstelle in der Bochumer Innenstadt als Sprechstunde
- Radiuserweiterung durch neue Anlaufstelle und regelmäßige Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und Weiterempfehlung Anderer
- Feste Installation einiger Angebote im Quartier und in der Projektgemeinschaft: Aktion Stühle raus!, Gesicht zeigen fürs Ehrenamt, Modenschauverkauf vor Ort werden Tradition, ebenso die Großgruppen-Projekttreffen
Praktische Beispiele:
- Temporärer Computerkurs für Senioren und Seniorinnen durch einen Seniorinformatiker
- "Gute Telefonate am Mittwoch" Jeden Mittwoch telefoniert einer unserer Ehrenamtlichen mit unseren zu Unterstützenden. "Ich telefoniere gerne" sagte Hans-Peter eines Tages … und so war die Idee geboren. Ein zusätzliches Angebot zu den regelmäßigen Besuchen/Aktivitäten innerhalb der Teampaare.
- "Meine wichtigsten Telefonnummern". Eine gemeinsames Engagement mit unserem Kooperationspartner der VBW. Auch in schwierigen Situationen den richtigen Ansprechpartner finden.
- Das Alter erfahren. Eine Aktion mit einem Alterungsanzug. Auch unsere Landtagspräsidentin Frau Gödecke ließ sich auf diese Zeitreise ein.
- Unsere Aktion "Stühle raus!" half dabei, Nachbarschaften machbar zu machen.
Werkzeuge aus dem Projekt
Aktion „Stühle raus!“
Digitale soziale Netzwerke / Facebook
Modenschau im Gemeindesaal
Quartiersbauchladen
Landtagspräsidentin Carina Gödecke probiert den Alterungsanzug
Fotos: Leben im Stadtteil e. V.



