Modellprogramm "Altersgerecht, gemeinschaftlich und inklusiv leben"
Im Rahmen des Modellprogramms werden bis Ende 2027 bundesweit innovative und modellhafte Projekte gefördert, die altersgerechte, gemeinschaftliche und inklusive Wohnformen realisieren möchten.
Die beispielgebenden Vorhaben und Konzepte setzen auf Kooperation, Teilhabe und Mitbestimmung und stärken das selbstständige Wohnen teilweise auch mit Hilfe moderner Technologien. Zugleich werden Ansätze einer nachhaltigen, ressourcen-, flächen- und kostenschonenden sowie energieeffizienten Planung und Umsetzung, wie zum Beispiel Clusterkonzepte, Sharing-Ansätze oder innovative Raumnutzungskonzepte berücksichtigt.
Schwerpunkte des Programms
- Gemeinschaftliches Wohnen plus
Entsprechende Wohn- und Versorgungsmodelle sollen in die Quartiere getragen und Potenziale der Wohnungswirtschaft erschlossen und gestärkt werden. - Gemeinschaft fördern - Orte für Begegnung, Teilhabe und lebendige Nachbarschaften
Gemeinschaftliche Wohnformen stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das vorhandene Potenzial für bürgerschaftliches Engagement in Quartier und Dorf wird gestärkt. - Technik und Barrierefreiheit im Alltag
Das selbstständige Wohnen wird durch moderne und digitale Technologien sowie Strategien zur Vermeidung und zum Abbau von Barrieren beim Wohnen und im Wohnumfeld ermöglicht.
Gefördert werden Projekte, die einen inhaltlichen Modellcharakter aufweisen, im ländlichen sowie städtischen Raum Vorbildfunktion entfalten und dabei nach Möglichkeit mit unterschiedlicher Ausgestaltung und Akzentuierung alle drei Förderschwerpunkte aufgreifen.
Geschäftsstelle
Das FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e. V., Bundesvereinigung begleitet als Geschäftsstelle das Modellprogramm des BMBFSFJ.
Dabei werden die Ziele des Programms in vier Arbeitsbausteinen umgesetzt:
- zuwendungsrechtliche Begleitung, Beratung und Vernetzung
- Öffentlichkeitsarbeit zu den Modellprojekten und den Programmthemen
- fachliche Begleitung des Programms und der Projekte
- Dokumentation zentraler Ergebnisse und Transfer von Wissen

