Quartierszentrum "Café Kö" in Delmenhorst eröffnet

Blick auf eine gut besuchte Essensausgabe. Link öffnet das Bild vergrößert in einer Lightbox mit Bildergalerie.
Foto: DRK / Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft Delmenhorst

Vorbildliche Verbindung von barrierefreiem Wohnen, Teilhabe und Unterstützung

Nach nur anderthalbjähriger Planungs- und Bauzeit konnte heute am 13. März 2015 das neu geschaffene Quartierszentrum "Café Kö" in Delmenhorst (Niedersachsen) seiner Bestimmung übergeben werden. Das Quartierszentrum ergänzt eine benachbarte, 46 barrierefreie Mietwohnungen umfassende Wohnanlage in Delmenhorst-Süd und steht allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtviertels offen. Die Lage des Projekts an der Königsberger Straße war zugleich Namensgeberin für das Quartierszentrum.

Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und öffentlichem Leben würdigten in der Feierstunde die Wohnanlage und das Quartierszentrum als beispielgebend zur Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft. Dr. Barbara Hoffmann, Leiterin des Referats "Wohnen im Alter - Soziales Wohnen" im Bundesfamilienministerium hob die soziale Ausrichtung und die Integration in das Wohnumfeld hervor: "Die öffentlich geförderten Wohnungen ermöglichen es auch Menschen mit niedrigem Einkommen, hier zu leben. Das Quartierszentrum verbindet die Angebote – und wird ein innovativer Ort des Miteinanders und Austauschs, der Beratung und Information. Ich freue mich, dass in der Küche des Zentrums auch Menschen mit einer Behinderung eine Beschäftigung finden sollen. Das stärkt noch einmal den integrativen Ansatz."

Einig waren sich die Rednerinnen und Redner auch in ihrem Hinweis auf die vorbildliche Kooperation, die dem Projekt zugrunde liegt. Das Deutsche Rote Kreuz, die Stadt Delmenhorst und die GSG - Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft Delmenhorst mbH haben die Kräfte gebündelt, um ein in das Wohnviertel eingebettetes Projekt zu errichten, das Menschen zur Teilhabe einlädt und zugleich notwendige Hilfe und Unterstützung leistet.

Das Bundesfamilienministerium beteiligte sich an der Entstehung des Quartierszentrums mit einer Förderung von 160.000 Euro. Die Finanzierung der Wohnungen erfolgte über die niedersächsische N-Bank.

Weitere Informationen

Nähere Informationen zur Wohnanlage

Informationsflyer - PDF, 212 KB

Meldung zum ersten Spatenstich

27. August 2013: Weg in die inklusive Gesellschaft