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Sorge und Mitverantwortung: Siebter Altenbericht veröffentlicht
Das Bundeskabinett hat am 2. November 2016 die Stellungnahme der Bundesregierung zum Siebten Altenbericht beschlossen. Der durch eine Kommission aus Wissenschaft und Praxis erarbeitete Altenbericht war Ende 2015 der Bundesregierung übergeben worden.
Gerade auf dem Gebiet des altersgerechten und selbstbestimmten Lebens und Wohnens zeigt der Altenbericht die Bedeutung, aber auch die denkbaren Lösungen auf, die auf der Ebene der Städte, Kreise und Dörfer infrage kommen, um Räume zu schaffen, die allen Generationen gerecht werden. Vereine, Nachbarschaftshilfen oder Beratungsdienste, aber auch Bebauungspläne, die Vergabe von Grundstücken oder die Erteilung von Baugenehmigungen - die Kommunen sind ein oft stiller, aber unverzichtbarer und maßgeblicher Begleiter bei der Entwicklung und der Gestaltung von Angeboten, die die Bedürfnisse der älter werdenden Gesellschaft im Blick haben.
Praxisbeispiel in Luckenwalde
Foto: Luckenwalder Wohnungsgesellschaft mbH
Zahlreiche Projektinitiativen und Programme im Bereich des altersgerechten Bauens und Wohnens stellen gerade auf dieses Potenzial kommunalen Lebens ab und erproben praxisnahe Umsetzungen.
Eines der jüngsten Beispiele ist ein Schauraum "Zuhause im Alter", der im brandenburgischen Luckenwalde aufzeigt, wie Barrieren abgebaut und Stolperfallen vermieden werden können, um auch bei eingeschränkter Mobilität sicher und eigenständig im häuslichen Umfeld leben zu können.
Die gemeinsam von der Stadt und der Wohnungsgesellschaft Luckenwalde entwickelte und vom Bundesfamilienministerium im Programm "Anlaufstellen für ältere Menschen" geförderte Ausstellung wird nach seiner Eröffnung (8. Dezember 2016 um 15:30 Uhr) der Öffentlichkeit zur Besichtigung zur Verfügung stehen. Adresse: Markt 1, 14943 Luckenwalde.