Projekt in der Berliner Thermometersiedlung eröffnet
Soziale Kälte vermeiden, andere Wege des Miteinanders erproben – den Verweis auf den Namensgeber des Projekts, den schwedischen Physiker Anders Celsius, nutzten Rednerinnen und Redner am 12. Juli 2017 in der Berliner Celsiusstraße, um Ziele und Inhalte des neu geschaffenen Sozialen Beratungszentrums und Kiez-
Cafés zu beschreiben. Anlass war die Eröffnungsfeier des im Rahmen des Programms "Gemeinschaftlich wohnen, selbstbestimmt leben" geförderten Projekts.
Zu den Gästen gehörte auch
Dr. Matthias von Schwanenflügel, zuständiger Fachabteilungsleiter des Bundesfamilienministeriums. Er unterstrich in seiner Grußbotschaft die gelungene Einbettung des Beratungszentrums in das Quartier und die Verbindung zwischen Wohn- und Informationsangeboten. Die Siedlung erfahre dadurch ein soziales Plus, das Projekt könne auch vorbildlich für andere sein, betonte
Dr. von Schwanenflügel. Er verwies darauf, dass das Kiez-
Café allen Anwohnerinnen und Anwohnern offen steht, Raum für Begegnungen bietet und verschiedene Unterstützungs- und Beratungsleistungen für Familien mit Kindern, aber auch für Menschen mit Behinderung, Hilfe- oder Pflegebedarf bereit hält.
Initiatorin des Projekts ist das gemeinnützige Trägerwerk Soziale Dienste in Berlin und Brandenburg
GmbH. Ihr und den anderen beteiligten Akteuren dankten die Anwesenden und waren sich sicher: Anders Celsius, der schon früh mit 42 Jahren verstarb, hätte sich vermutlich gefreut über das Andenken, das jetzt auch von dem neuen Projekt ausgeht.