Internationaler Frauentag am 8. März

Frauen, Männer und ein Jugendlicher im Rollstuhl winken als kleine Gruppe in die Kamera.
Foto: RuT - Rad und Tat Berlin gGmbH

Bedürfnisse auch der Geschlechter in den Blick nehmen

Den Menschen bedarfsgerechte Wohnangebote bereit zu stellen, die ihrer Identität, ihren Erwartungen und Wünschen nachkommen, das ist die Aufgabe einer modernen Architektur, Stadt- und Regionalplanung, aber auch von Wohnungsunternehmen, Kommunen und Politik auf den verschiedenen Ebenen. Zum Internationalen Frauentag am 8. März haben Organisationen und Verbände darauf hingewiesen, dass hierbei auch die Belange etwa von Alleinerziehenden und von alleinstehenden Menschen im Alter zu berücksichtigen sind, zu denen besonders viele Frauen gehören.

Projekte etwa der Beginenstiftung, aber auch das Nürnberger Projekt Anderswohnen, das sich zu einem großen Teil alleinerziehenden Menschen und ihren Kindern widmet, greifen diese Bedarfe auf und geben praxistaugliche Antworten. Auch die Berliner Initiative RuT wendet sich in besonderer Weise dem Ziel eines diskriminierungsfreien Lebens und Wohnens von Frauen zu und will Schutz und Teilhabe miteinander verbinden. Die Themen einer gendergerechten und inklusiven Architektur für alle sind auch Bestandteil der programmatischen und fördertechnischen Arbeit von Ministerien sowie in Wissenschaft und Lehre.

Weitere Informationen

Beginenstiftung Tübingen: www.beginenstiftung-tuebingen.de

Frauenwohnprojekte – Geschichte, Leitfaden, Dokumentation: www.frauenwohnprojekte.de

RuT Berlin – Diskriminierungsfrei (auch) im Alter:  www.rut-berlin.de/startseite.html