Reichweite bis nach Wien …

Lebenskulturhaus: Weiteres Projekt mit Erfolg und zusätzlichen Angebotskomponenten nach der Förderphase

Ein Beispiel für nachhaltige Entwicklung ist auch das Lebenskulturhaus in Gefell, eine im thüringischen Saale-Orla-Kreis gelegene sogenannte Landstadt, die mit rund 2.500 Einwohnerinnen und Einwohnern besondere strukturelle Herausforderungen zu meistern hat. Durch einen baulichen Zuschuss im Programm "Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen" ist ein Ort der Begegnung entstanden, in dem Menschen aus Gefell und den umliegenden ländlichen Gemeinden unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder körperlichen und geistigen Fähigkeiten Gemeinschaft erleben können.
Martin Scheidt, Geschäftsbereichsleiter Wohnen und Beratung der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein: "Das Lebenskulturhaus ermöglicht die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und fördert das Miteinander. Seit der Sanierung und Instandsetzung konnten wir unsere Angebotspalette erweitern, zum Beispiel haben wir jetzt das Angebot einer Tagespflege". Die 15 Plätze seien regelmäßig nachgefragt und ausgelastet. Möglichkeiten einer ambulanten aufsuchenden Beratung wurden bereits geschaffen, sollen aber für Menschen, die nicht in das Lebenskulturhaus kommen können, durch ein "Mobiles Seniorenbüro" weiterentwickelt werden. "Auch im Bereich der Flüchtlingsarbeit sind wir in der Kooperation mit einem benachbarten Flüchtlingsheim aktiv - und damit ein Lebenskulturhaus im besten Sinne", ergänzt Martin Scheidt und weist dabei auch auf Möglichkeiten der Netzwerkbildung hin. Hieraus können sich positive Effekte und Synergien für einen Verbleib der Menschen in der häuslichen Umgebung und gegen teure Einweisungen in stationäre Einrichtungen ergeben.
Fazit:
Weitere Informationen
Dokumentation "Fachforum Siebter Altenbericht" in Pasewalk
www.kreis-vg.de
Abschlussdokumentation zum Programm "Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen"
Die Dokumentation finden Sie hier
Studie Wirtschaftsuniversität Wien
www.wu.ac.at




