Impulsförderungen des BMFSFJ mit beachtlicher Resonanz
Bei der Schaffung von Wohnungen und Wohnumgebungen unmittelbar auf den Lebensalltag und die Lebensqualität der Menschen Einfluss zu nehmen und im Fall von Hilfe- oder Pflegebedürftigkeit teure Pflegeheimeinweisungen vermeiden zu helfen: Die Möglichkeiten des Handwerks, hieran mitzuwirken, sind vielfältig. Das war für das Bundesfamilienministerium der Ansatzpunkt, Maßnahmen im Bereich des Handwerks zu initiieren und vor allem auch junge Handwerkerinnen und Handwerker auf die Chancen des Themas in der älter werdenden Gesellschaft aufmerksam zu machen.
Allein bei dem vom Zentralverband des Deutschen Handwerks betreuten Projekt "Markenzeichen generationenfreundlicher Betrieb" konnten mehr als 600 Handwerksunternehmen geschult und auf den Gebieten Serviceorientierung, Barrierefreiheit und Finanzierungsmöglichkeiten für den altersgerechten Wohnungsumbau qualifiziert werden. Und auch wenn die Firmen damit ein Eigeninteresse verfolgen, ergibt sich für die Verbraucherinnen und Verbraucher und für Pflege- und Sozialkassen ebenfalls ein Vorteil, da der Verbleib in der häuslichen Umgebung in aller Regel deutlich kostengünstiger ist als das Pflegeheim, das überdies von den meisten Menschen auch nicht gewollt wird.
Weitere Beispiele dafür, dass Projekte auch Jahre nach ihrer Förderphase die gewünschten Wirkungen entfalten: