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Umkreissuche

Angebote der Beratung, Betreuung und Versorgung

Für ältere Menschen, die nicht mehr so mobil sind, abgelegen wohnen oder Begegnungsangebote nicht in Anspruch nehmen, sind zugehende und niedrigschwellige Angebote zur Beratung, Betreuung und Versorgung hilfreich. Auch eine altersgerechte Wohnung und entsprechende Informationen können dafür sorgen, dass ältere Menschen lange in ihrer vertrauten Wohnumgebung bleiben.

Einkaufsfahrten, Fahrdienste, mobile haushaltsnahe und -ferne Dienstleistungen

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    Arenshooper Str. 27 / 22147 Hamburg / Hamburg

    Einige Projekte konnten durch die Projektförderung ein Fahrzeug erwerben. Damit können ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen regelmäßige Einkaufsfahrten zum Supermarkt oder in die Innenstadt oder Fahrdienste zu Arztpraxen und Veranstaltungen in Anspruch nehmen und sich bei kleineren Transporten helfen lassen. Die Fahrzeuge mussten teilweise für Seniorinnen und Senioren angepasst werden und halten Einstiegshilfen wie Stufen oder Rampen bereit. Die haupt- wie ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer brauchen eine Personenbeförderungserlaubnis und wurden für ihre Aufgabe geschult, zum Beispiel in Sturzprävention und Erste Hilfe.

    In Hamburg-Bramfeld erledigt das Samariter-Mobil des Arbeiter-Samariter-Bundes Hamburg-Nordost kleine Reparaturdienste oder bringt die Friseurin zu mobilitätseingeschränkten Menschen mit niedrigem Einkommen nach Hause.


Ideen für Kontakte und Begegnung

Lebendige Nachbarschaft entsteht dort, wo Menschen sich begegnen können – und die Projekte haben in beeindruckender Kreativität im Programmzeitraum vielfältige Ideen und Möglichkeiten entwickelt. "Essen verbindet!" ist ein Merkmal vieler solcher Angebote, doch darüber hinaus bringen auch Musik, Kunst, Bewegung, Ausflüge und gemeinsame Hobbys die Menschen in der Nachbarschaft zusammen.

Barmbek bruncht

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    Witthöfftstr. 5-7 / 22041 Hamburg / Hamburg

    Ein öffentlicher Platz, Tische, Bänke, Kaffee und Tee – dafür sorgen verschiedene Akteurinnen und Akteure im Stadtteil. Essen, Geschirr und Besteck bringen die Bewohnerinnen und Bewohner mit. Daraus wird ein großes Büffet aufgebaut. Es entstehen vielfältige Kontakte und die Menschen kommen in einen ungezwungenen Dialog miteinander - über gemeinsames „Brunchen“, die Location und den Stadtteil als solchen. Die jährlich stattfindende Sommerveranstaltung ist offen für Menschen jeden Alters und jeder Kultur und wurde von der AWO Stiftung Aktiv für Hamburg zusammen mit anderen Partnerinnen und Partnern der „Arbeitsgruppe Offene Seniorenarbeit“ im Stadtteil Barmbek Nord initiiert.


Methoden zur Initiierung aktiver Quartiere und Nachbarschaften

Wie werden Nachbarschaften lebendig? Wie kann man Menschen motivieren, in ihrem Quartier aktiv zu werden? Welche Probleme müssen auf die Agenda, und wo ist der Handlungsbedarf am größten?

Diese Fragen waren für einige Projekte die Motivation, nach neuen Möglichkeiten zu suchen und eigene Ideen umzusetzen: sie setzen Schlüsselpersonen als Türöffner ein, nutzen neue Wege zur Kommunikation oder sprechen die Menschen mit kreativen Methoden an.

Ehrenamtliche Kümmerinnen und Kümmerer

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    Holzhude 1 / 21029 Hamburg / Hamburg

    Ehrenamtliche Ansprechpersonen für die Nachbarschaftsarbeit in Gemeinden oder Stadtteilen zu benennen, ist in mehreren Projekten erfolgreich praktiziert worden. In Hamburg sind es die Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter.
    Sie wissen über die Angebote für Ältere in der Region Bescheid, haben ein offenes Ohr für die Wünsche und Probleme der älteren Bürgerinnen und Bürger und regen selbst gemeinschaftliche Aktivitäten an. Besonders gut funktioniert dieser Ansatz dort, wo die ehrenamtlichen Kümmerinnen und Kümmerer durch direkten Zugang zur Stadtverwaltung konkrete Veränderungen für die Belange der Älteren bewirken können oder wo sie durch die kommunalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger unterstützt werden.

Ehrenamtliche Kümmerinnen und Kümmerer

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    Schöneberger Straße 44 / 22149 Hamburg / Hamburg

    Ehrenamtliche Ansprechpersonen für die Nachbarschaftsarbeit in Gemeinden oder Stadtteilen zu benennen, ist in mehreren Projekten erfolgreich praktiziert worden. In Hamburg sind es die Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter.
    Sie wissen über die Angebote für Ältere in der Region Bescheid, haben ein offenes Ohr für die Wünsche und Probleme der älteren Bürgerinnen und Bürger und regen selbst gemeinschaftliche Aktivitäten an. Besonders gut funktioniert dieser Ansatz dort, wo die ehrenamtlichen Kümmerinnen und Kümmerer durch direkten Zugang zur Stadtverwaltung konkrete Veränderungen für die Belange der Älteren bewirken können oder wo sie durch die kommunalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger unterstützt werden.


Qualifizierung und Begleitung von ehrenamtlich Engagierten

Ehrenamtliches Engagement im Quartier entsteht nicht von selbst. Viele Projektträgerinnen und Projektträger stellen fest: Es genügt nicht, Engagierte zu gewinnen. Sie gut für ihre Aufgaben zu qualifizieren und in ihrer Tätigkeit zu begleiten, ist mindestens genauso wichtig, um Überforderung vorzubeugen, den Zusammenhalt der Ehrenamtlichen zu stärken und das Engagement nachhaltig zu gestalten. Einige Projektträgerinnen und Projektträger haben in der Projektlaufzeit regelrechte Curricula entwickelt.

Curriculum für Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter

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    Hamburg

    In fünf halbtägigen Treffen hatten die angehenden Botschafterinnen und Botschafter ihres Stadtteils Gelegenheit, sich untereinander kennen zu lernen, sich über die Besonderheiten und bestehenden Angebote ihres Stadtteils zu informieren, ihre Rolle herauszuarbeiten und ihren Bedarf an hauptamtlicher Unterstützung zu formulieren. Dabei wurden auch die Grenzen der ehrenamtlichen Zuständigkeit, das "Wie und Wo" ihrer Präsentation im Stadtteil sowie ihre Vernetzung mit sozialen Einrichtungen und weiteren Partnern im Quartier thematisiert. Im Vordergrund des Vorbereitungskurses stand das Ziel, die Selbstorganisation der einzelnen Standorte zu fördern und ein gemeinsames Bild vom Profil der Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter zu erarbeiten. Durchgeführt wurden die Module mit Unterstützung des Freiwilligenzentrums Hamburg-Wandsbek, der Freiwilligen-Agentur-Bergedorf, des Seniorenbüros Hamburg und zwei seniorTrainerinnen.

Curriculum für Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter

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    Hamburg

    In fünf halbtägigen Treffen hatten die angehenden Botschafterinnen und Botschafter ihres Stadtteils Gelegenheit, sich untereinander kennen zu lernen, sich über die Besonderheiten und bestehenden Angebote ihres Stadtteils zu informieren, ihre Rolle herauszuarbeiten und ihren Bedarf an hauptamtlicher Unterstützung zu formulieren. Dabei wurden auch die Grenzen der ehrenamtlichen Zuständigkeit, das "Wie und Wo" ihrer Präsentation im Stadtteil sowie ihre Vernetzung mit sozialen Einrichtungen und weiteren Partnern im Quartier thematisiert. Im Vordergrund des Vorbereitungskurses stand das Ziel, die Selbstorganisation der einzelnen Standorte zu fördern und ein gemeinsames Bild vom Profil der Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter zu erarbeiten. Durchgeführt wurden die Module mit Unterstützung des Freiwilligenzentrums Hamburg-Wandsbek, der Freiwilligen-Agentur-Bergedorf, des Seniorenbüros Hamburg und zwei seniorTrainerinnen.