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Umkreissuche

Angebote der Beratung, Betreuung und Versorgung

Für ältere Menschen, die nicht mehr so mobil sind, abgelegen wohnen oder Begegnungsangebote nicht in Anspruch nehmen, sind zugehende und niedrigschwellige Angebote zur Beratung, Betreuung und Versorgung hilfreich. Auch eine altersgerechte Wohnung und entsprechende Informationen können dafür sorgen, dass ältere Menschen lange in ihrer vertrauten Wohnumgebung bleiben.

Telefonring

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    Luitpoldplatz 1 / 76726 Germersheim / Rheinland-Pfalz

    Viele allein lebende Menschen fühlen sich weniger einsam, wenn sich zumindest einmal am Tag jemand bei ihnen meldet. Darum schließen sich auf lokaler Ebene immer mehr Menschen zu Telefonringen zusammen. Das Prinzip des in der Stadt Germersheim eingerichteten Telefonrings ist einfach: Zu einer bestimmten Zeit am Vormittag und in festgelegter Reihenfolge rufen fünf Beteiligte einander an. Jedes Telefonat dauert nicht länger als zehn Minuten. Neben der Frage „Alles in Ordnung?“ ist immer auch Zeit für ein kleines Gespräch. Wenn alle erreichbar waren und der Ring sich innerhalb einer Stunde geschlossen hat, heißt es für diesen Tag: „Alles in Ordnung!“. Falls jemand nicht erreichbar ist oder nicht anruft, werden vorher vereinbarte Handlungsschritte unternommen. In Germersheim wurde der Telefonring von den Seniorenbeauftragten der Stadt initiiert.


Arbeitshilfen für Nachbarschaftsprojekte

In einigen Projekten wurden Anleitungen, Checklisten oder Materialien entwickelt, die für den Aufbau von Nachbarschaftsprojekten und zur quartiersbezogenen Unterstützung von Demenzkranken und Pflegebedürftigen einsetzbar sind.

Handreichung für Seniorenbeauftragte, Gemeindeverwaltungen, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister

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    Luitpoldplatz 1 / 76726 Germersheim / Rheinland-Pfalz

    Die Kreisverwaltung Germersheim hat aus ihren Projekterfahrungen eine Handreichung für die Arbeit von und mit Seniorenbeauftragten zusammengestellt. Sie enthält Informationen, Checklisten und Tipps zu den Aufgaben und Grenzen von Seniorenbeauftragtinnen und Seniorenbeauftragten, zur Versicherung, Erreichbarkeit, Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung, Kontaktpflege in der Gemeinde und Einbindung in die Politik, zum Berichtswesen sowie zur professionellen Begleitung und den Schritten zur Einsetzung von Seniorenbeauftragten. Die Handreichung bietet auch für die Arbeit mit anderen Ehrenamtlichen eine gute Orientierung.


Ideen für Kontakte und Begegnung

Lebendige Nachbarschaft entsteht dort, wo Menschen sich begegnen können – und die Projekte haben in beeindruckender Kreativität im Programmzeitraum vielfältige Ideen und Möglichkeiten entwickelt. "Essen verbindet!" ist ein Merkmal vieler solcher Angebote, doch darüber hinaus bringen auch Musik, Kunst, Bewegung, Ausflüge und gemeinsame Hobbys die Menschen in der Nachbarschaft zusammen.

Hochbeete

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    Gass 1a / 55471 Külz / Rheinland-Pfalz

    Auch hinter dem Haus der Senioren-Wohngemeinschaft in Külz gibt es einen Gemeinschaftsgarten mit Hochbeeten. Gerade für Ältere, die auf dem Land groß geworden sind, hat das Gärtnern eine große Bedeutung. Die Hochbeete im Wohnprojekt der Ortsgemeinde machen dies ohne Bücken und selbst im Rollstuhl bis ins hohe Alter möglich.

    Gemauerte Hochbeete.

    Fotos: Dieter Schael

Interkulturelles Nachbarschaftscafé / Internationale Kochkurse und KulturMahlzeit

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    Mainzer Straße 19 - 25 / 55411 Bingen am Rhein / Rheinland-Pfalz

    In den Räumen des "Treff im Stift" in Bingen finden regelmäßig in Kooperation mit dem Caritaszentrum Sankt Elisabeth, der KHG Bingen und dem Internationalen Freundeskreis gut besuchte Internationale Kochkurse statt. Auch die KulturMahlzeit in Kooperation mit der Demografiebeauftragten der Stadt Bingen, die fremde Länder und Kulturen mit allen Sinnen erfahrbar machte und in Gedanken verreisen ließ, ist ein wichtiger Bestandteil der interkulturellen Arbeit des Stifts Sankt Martin.

Kaffeekonzerte mit der Jugendmusikschule

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    Mainzer Straße 19 - 25 / 55411 Bingen am Rhein / Rheinland-Pfalz

    In Zusammenarbeit mit der Jugendmusikschule finden im "Treff im Stift" regelmäßig Kaffeekonzerte statt. Ein Gewinn für beide Seiten: Junge Musikschülerinnen und Musikschüler üben sich im Vorspielen ihrer erlernten Stücke auf dem Cello und anderen Instrumenten und lassen die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenhilfeeinrichtung bei Kaffee und Kuchen an ihrer Musik teilhaben. Zu den Konzerten eingeladen sind auch die Menschen aus dem Quartier.

Repaircafé

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    Landauer Straße 58 / 67346 Speyer / Rheinland-Pfalz

    Das Repair-Café in Speyer verband Angebote zur Versorgung der Menschen im Quartier mit neuen Ideen für Kontakte und Begegnung. Das Café fand am zweiten Samstag eines jeden Monats in den Räumen der Quartiersmensa statt. Das Repair-Café bot kostenlose Treffen, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alleine oder gemeinsam mit Fachleuten Dinge reparierten. Werkzeug und auch einiges an Material war für alle möglichen Reparaturen vorhanden, zum Beispiel für Möbel, elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug und vieles mehr. Wer nichts zu reparieren hatte, nahm sich eine Tasse Kaffee oder Tee oder half jemand anderem bei der Reparatur. Auf dem Lesetisch lagen verschiedene Bücher und Zeitschriften zu Themen wie Reparatur, Heimwerken und anderen interessanten Dingen aus.

Sütterlinstube

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    Mainzer Straße 19 - 25 / 55411 Bingen am Rhein / Rheinland-Pfalz

    Ein- bis zweimal im Monat treffen sich Bewohnerinnen und Bewohner des Stifts Sankt Martin und aus dem Quartier, um mit Hilfe von alten Poesiealben und Feldpost ihre Kenntnisse der altdeutschen Schrift aufzufrischen. Das Angebot wird in Zusammenarbeit mit der Historischen Gesellschaft Bingen durchgeführt.

Tagesausflüge mit dem Bus

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    Mainzer Straße 19 - 25 / 55411 Bingen am Rhein / Rheinland-Pfalz

    "Raus aus dem Alltag" heißen die Tagesausflüge, die das Seniorenzentrum Stift Sankt Martin in Bingen am Rhein anbietet. Nicht nur Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch Interessierte aus dem Stadtteil können an den Kurztrips in die Umgebung teilnehmen.

Taschengeldbörse

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    Landauer Straße 58 / 67346 Speyer / Rheinland-Pfalz

    Im Rahmen der vom Mehrgenerationenhaus in Speyer koordinierten Taschengeldbörse helfen engagierte Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren in privaten Haushalten. Das sind meistens Seniorenhaushalte, in denen kleine Arbeiten in Haus und Garten zu erledigen sind. Für die dort erbrachten Dienstleistungen erhalten sie von den Haushalten ein Taschengeld in Höhe von bis zu fünf Euro in der Stunde. Sowohl Ältere als auch Jugendliche profitieren von diesen Einsätzen. Gleichzeitig wird der Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Generationen angeregt und somit das gegenseitige Verständnis gefördert.


Methoden zur Initiierung aktiver Quartiere und Nachbarschaften

Wie werden Nachbarschaften lebendig? Wie kann man Menschen motivieren, in ihrem Quartier aktiv zu werden? Welche Probleme müssen auf die Agenda, und wo ist der Handlungsbedarf am größten?

Diese Fragen waren für einige Projekte die Motivation, nach neuen Möglichkeiten zu suchen und eigene Ideen umzusetzen: sie setzen Schlüsselpersonen als Türöffner ein, nutzen neue Wege zur Kommunikation oder sprechen die Menschen mit kreativen Methoden an.

(Aktivierende) Befragungen

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    Entengasse 9 / 56170 Bendorf / Rheinland-Pfalz

    Um mehr über die Bedürfnisse älterer Menschen oder pflegender Angehöriger zu erfahren und Angebote der Unterstützung oder Versorgung besser darauf ausrichten zu können, wurden in mehreren Projekten Befragungen durchgeführt. Dazu wurden teilweise sehr umfangreiche Fragebögen entwickelt. Aktivierende Befragungen erfassen zugleich die Bereitschaft und Ressourcen der Zielgruppe, sich selbst an der Umsetzung von lokalen Veränderungsprozessen zu beteiligen.

    Deckblatt eines Fragebogens

    Foto: Ökumenische Sozialstation Bendorf-Vallendar e. V.

Digitale Ehrenamtsbörse www.im-alter-zu-hause.de

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    Entengasse 9 / 56170 Bendorf / Rheinland-Pfalz

    Um das Angebot und die Nachfrage nach kleinen Unterstützungsleistungen im Alltag besser zu  koordinieren, hat eine bürgerschaftlich engagierte Gemeinschaft in Zusammenarbeit mit der Ökumenischen Sozialstation Bendorf-Vallendar eine digitale Ehrenamtsbörse entwickelt. Zu den ehrenamtlichen Angeboten gehören Botengänge zu Apotheken und Ämtern, Begleitungen zur Arztpraxis oder zum Einkauf, Hilfen beim Ausfüllen von Formularen oder in Haus und Garten sowie Besuche bei Menschen, die einsam sind. Gesucht werden über die Börse gleichzeitig Talente und Menschen, die sich mit ihren Erfahrungen ehrenamtlich engagieren möchten und Lust haben, neue Kontakte zu knüpfen. Der Weg zur Online-Registrierung führt bei www.im-alter-zu-hause.de über den Button "Mitmachen".

Ehrenamtliche Kümmerinnen und Kümmerer

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    Luitpoldplatz 1 / 76726 Germersheim / Rheinland-Pfalz

    Ehrenamtliche Ansprechpersonen für die Nachbarschaftsarbeit in Gemeinden oder Stadtteilen zu benennen, ist in mehreren Projekten erfolgreich praktiziert worden. Im Landkreis Göttingen sind es die Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren.
    Sie wissen über die Angebote für Ältere in der Region Bescheid, haben ein offenes Ohr für die Wünsche und Probleme der älteren Bürgerinnen und Bürger und regen selbst gemeinschaftliche Aktivitäten an. Besonders gut funktioniert dieser Ansatz dort, wo die ehrenamtlichen Kümmerinnen und Kümmerer durch direkten Zugang zur Stadtverwaltung konkrete Veränderungen für die Belange der Älteren bewirken können oder wo sie durch die kommunalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger unterstützt werden.

Stellenanzeige für Ehrenamtliche

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    Luitpoldplatz 1 / 76726 Germersheim / Rheinland-Pfalz

    Die Kreisverwaltung Germersheim hat ihre Suche nach Seniorenbeauftragten in den örtlichen Amtsblättern bekannt gegeben und hier Stellenanzeigen mit einer Aufgabenbeschreibung geschaltet. Ebenso wichtig war die persönliche Ansprache von lokalen Schlüsselpersonen, die bereits für ihr soziales Engagement bekannt waren.


Qualifizierung und Begleitung von ehrenamtlich Engagierten

Ehrenamtliches Engagement im Quartier entsteht nicht von selbst. Viele Projektträgerinnen und Projektträger stellen fest: Es genügt nicht, Engagierte zu gewinnen. Sie gut für ihre Aufgaben zu qualifizieren und in ihrer Tätigkeit zu begleiten, ist mindestens genauso wichtig, um Überforderung vorzubeugen, den Zusammenhalt der Ehrenamtlichen zu stärken und das Engagement nachhaltig zu gestalten. Einige Projektträgerinnen und Projektträger haben in der Projektlaufzeit regelrechte Curricula entwickelt.

Runder Tisch der Kümmerer

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    Poststraße 23 / 56759 / Rheinland-Pfalz

    Vier Gemeinden der Verbandsgemeinde Kaisersesch nehmen am Projekt "Die Kümmerer" teil. In diesem Rahmen bieten mehrere Bürgerinnen und Bürger Unterstützung für Menschen an, die auf Hilfe im Alltag angewiesen sind. Die Projektleitung lädt alle "Kümmerer" regelmäßig zum Runden Tisch ein. Hier können Erfahrungen ausgetaucht werden, Stolpersteine und neue Ideen besprochen und das weitere gemeinsame Vorgehen abgestimmt werden. Der Runde Tisch ist in ein Netzwerk aus weiteren Projekten eingespannt. Dadurch wird eine gegenseitige Ergänzung und Unterstützung gewährleistet.