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Alltagshilfen zur besseren Orientierung in Quartier und Nachbarschaft

Einige Projektträgerinnen und -träger haben praktische Hilfen, Instrumente, Internetseiten, Broschüren, Checklisten oder Materialien entwickelt, die sich für den Einsatz in Nachbarschaftsprojekten und zum Aufbau einer quartiersbezogenen Unterstützung von Seniorinnen und Senioren, Demenzkranken und Pflegebedürftigen eignen.

Broschüre "Umbau, Neubau barrierefrei"

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    Aarstraße 150 / 65232 Taunusstein / Hessen

    Die Stadt Taunusstein stellte in der Broschüre "Umbau, Neubau – dann aber barrierefrei" wichtige Informationen zur Wohnraumanpassung im Bestand und zum Bauen nach DIN 18040 Teil 1 und 2 (Richtlinie für barrierefreies Bauen von Wohnungen und öffentlich zugänglichen Gebäuden) zusammen. Gemeinsam mit Bauwilligen, Investoren und Bauträgern wurden entsprechende Informationen gesammelt und mit Ehrenamtlichen bezüglich Inhalt, Verständnis und Bildmaterial abgestimmt. Die Broschüre enthält einfache, praxisorientierte Beispiele und kleine Maßnahmen, die selbstorganisiert umgesetzt werden können.

Broschüre "Unbeschwert Einkaufen in Taunusstein"

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    Aarstraße 150 / 65232 Taunusstein / Hessen

    Für mobilitätseingeschränkte Personen stellt das Einkaufen eine besondere Herausforderung dar. So hat der Seniorenbeirat der Stadt Taunusstein alle Geschäfte im Gemeindegebiet mittels eines Fragebogens auf deren Barrierefreiheit überprüft. Die Ergebnisse der Umfrage und somit eine Übersicht über die Einkaufssituation vor Ort wurden den Bürgerinnen und Bürgern in der Broschüre "Unbeschwert Einkaufen in Taunusstein" zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig konnte die Geschäftswelt für das Thema Barrierefreiheit sensibilisiert werden.


Angebote der Beratung, Betreuung und Versorgung

Für ältere Menschen, die nicht mehr so mobil sind, abgelegen wohnen oder Begegnungsangebote nicht in Anspruch nehmen, sind zugehende und niedrigschwellige Angebote zur Beratung, Betreuung und Versorgung hilfreich. Auch eine altersgerechte Wohnung und entsprechende Informationen können dafür sorgen, dass ältere Menschen lange in ihrer vertrauten Wohnumgebung bleiben.

Schauraum für altersgerechten Wohnraum

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    Markt 10 / 14943 Luckenwalde / Brandenburg

    Das unmittelbar im Stadtzentrum gelegene Objekt Markt 1-3 wurde von der kommunalen Wohnungsgesellschaft als Geschäftsstelle mit einem integrierten Schauraum für altersgerechte Wohnlösungen entwickelt. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, um einen Wissenstransfer sowie Beratungsleistungen zu den Themen Barrierefreiheit und altersgerechtes Wohnen zu ermöglichen.


Arbeitshilfen für Nachbarschaftsprojekte

In einigen Projekten wurden Anleitungen, Checklisten oder Materialien entwickelt, die für den Aufbau von Nachbarschaftsprojekten und zur quartiersbezogenen Unterstützung von Demenzkranken und Pflegebedürftigen einsetzbar sind.

Barrimess

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    Am Goldgraben 14 / 37073 Göttingen / Niedersachsen

    Wenn die mobilen sozialen Wohnberaterinnen und Wohnberater der "Freien Altenarbeit Göttingen" im Landkreis unterwegs sind, haben sie meistens ihr "Barrimess" dabei. Mit Hilfe dieses Gerätes können sie direkt beurteilen, wie es um die Barrierefreiheit in den Wohnungen bestellt ist. Der ein Meter lange Zollstock, an dem ein Rundstab befestigt ist, misst zum Beispiel, ob ein Rollstuhl unter dem Waschbecken Platz hat oder ob eine Rampe im richtigen Steigungswinkel gebaut werden kann. Erfunden hat es Dipl. Holzwirt und Technikpädagoge Wolfgang Peter, der als Behindertenbeauftragter im Landkreis tätig ist.

    Ein Zollstock mit einem Querstab daran.

    Foto: Freie Altenarbeit Göttigen e. V.


Ideen für Kontakte und Begegnung

Lebendige Nachbarschaft entsteht dort, wo Menschen sich begegnen können – und die Projekte haben in beeindruckender Kreativität im Programmzeitraum vielfältige Ideen und Möglichkeiten entwickelt. "Essen verbindet!" ist ein Merkmal vieler solcher Angebote, doch darüber hinaus bringen auch Musik, Kunst, Bewegung, Ausflüge und gemeinsame Hobbys die Menschen in der Nachbarschaft zusammen.

Hochbeete

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    Heldering 9 / 84416 Inning am Holz / Bayern

    In der von der Stiftung trias unterstützten Wohngemeinschaft "Lebens(t)raum" in Inning am Holz sind nicht nur die Räume barrierefrei. Auch im Garten ist alles auf Menschen mit Multipler Sklerose und ähnlichen Beeinträchtigungen abgestimmt: In drei Hochbeeten können sie vom Rollstuhl aus Gemüse oder Blumen pflanzen, pflegen und ernten. Die Ernte wird dann in der Gemeinschaftsküche verarbeitet.

Hochbeete

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    Gass 1a / 55471 Külz / Rheinland-Pfalz

    Auch hinter dem Haus der Senioren-Wohngemeinschaft in Külz gibt es einen Gemeinschaftsgarten mit Hochbeeten. Gerade für Ältere, die auf dem Land groß geworden sind, hat das Gärtnern eine große Bedeutung. Die Hochbeete im Wohnprojekt der Ortsgemeinde machen dies ohne Bücken und selbst im Rollstuhl bis ins hohe Alter möglich.

    Gemauerte Hochbeete.

    Fotos: Dieter Schael


Methoden zur Initiierung aktiver Quartiere und Nachbarschaften

Wie werden Nachbarschaften lebendig? Wie kann man Menschen motivieren, in ihrem Quartier aktiv zu werden? Welche Probleme müssen auf die Agenda, und wo ist der Handlungsbedarf am größten?

Diese Fragen waren für einige Projekte die Motivation, nach neuen Möglichkeiten zu suchen und eigene Ideen umzusetzen: sie setzen Schlüsselpersonen als Türöffner ein, nutzen neue Wege zur Kommunikation oder sprechen die Menschen mit kreativen Methoden an.

Bürgerbeteiligung "Zukunft mitgestalten – Älter werden im Quartier"

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    Kreuzstraße 12 / 85049 Ingolstadt / Bayern

    Die Bürgerbeteiligung "Zukunft mitgestalten – Älter werden im Stadtteil" wurde von drei Stadtteilkonferenzen unterstützt. Gemeinsam mit interessierten Seniorinnen und Senioren wurden Fragestellungen aus deren unmittelbarem Lebensumfeld thematisiert. Insbesondere die Themen Mobilität im Alter, Straßenverkehr, Barrierefreiheit und Infrastruktur wurden von den Älteren angesprochen. Die Sammlung von Problemen, Ideen und Lösungsvorschlägen erfolgte in World-Cafés.

Fragebögen zur Untersuchung von Barrieren im öffentlichen Raum