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Umkreissuche

Alltagshilfen zur besseren Orientierung in Quartier und Nachbarschaft

Einige Projektträgerinnen und -träger haben praktische Hilfen, Instrumente, Internetseiten, Broschüren, Checklisten oder Materialien entwickelt, die sich für den Einsatz in Nachbarschaftsprojekten und zum Aufbau einer quartiersbezogenen Unterstützung von Seniorinnen und Senioren, Demenzkranken und Pflegebedürftigen eignen.

Anlagen für Demenzkranke

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    Neuplanitzer Straße 26 / 8062 Zwickau / Sachsen

    Der Verein Activ leben e. V. Zwickau bietet für Privatpersonen, Einrichtungen und Wohngruppen die Beratung und Installation von technischen Hilfen zur Betreuung von Demenzerkrankten an. Hierbei handelt es sich um Hilfsmittel, die beim Durchlaufen bestimmter Türen und Ausgänge ein Signal an die diensthabende Person senden und dieser mitteilt, ob es sich bei der durchlaufenden Person um einen Demenzkranken handelt. So kann ein unbemerktes Weglaufen der demenzerkrankten Person verhindert und deren Sicherheit erhöht werden. Gleichzeitig erleichtert es die Arbeit der betreuenden Person erheblich. Besonders wichtig bei Anwendung dieser Hilfen ist eine intensive Auseinandersetzung mit den persönlichen Freiheitsrechten der Demenzerkrankten.

Bau eines Stadtteilmodells

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    Rathausplatz 1 / 27472 Cuxhaven / Niedersachsen

    Um vor allem auch älteren Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils Cuxhaven-Lehfeld die Möglichkeit zu geben, sich konkret und praktisch an der Entwicklung des Quartiers zu beteiligen, wurde zu Beginn des Projektes ein Modell des Stadtteils erstellt. Dieses Modell hat sich in der Kommunikation als sehr hilfreich erwiesen und wurde regelmäßig bei Veranstaltungen eingesetzt. Es erleichterte den am Planungsprozess Beteiligten die Benennung von Wohnorten, bevorzugten und gemiedenen Plätzen, täglichen Wegen oder die Benennung von relevanten Straßen und Plätzen. Im Ergebnis führte diese Arbeitsweise zur Identifikation von sechs Themen, die aus der Sicht der Bewohnerinnen und Bewohner bei der Frage nach Wohnqualität im Quartier im Vordergrund stehen sollen.

    Frauen und Männer verschiedenen Alters stehen um eine Stadtmodel herum.

    Foto: Stadt Cuxhaven

Beratungsmappe

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    Bahnhofsstraße 28 / 36157 Ebersburg / Hessen

    Die Beratungsmappe des Vereins Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal e. V. dient allen ehrenamtlichen Ansprechpersonen als Nachschlagwerk für die Vorbereitung und Durchführung von Beratungsgesprächen. Die Mappe enthält und erläutert unter anderem Adressen und Kontakte zu weiterführenden Stellen und Angeboten in der Umgebung. Sie gibt auch Hinweise zu Hilfen, deren Leistungsspektrum sowie zur Antragstellung. Die Konfiguration der Mappe als "Lose-Blatt-Sammlung" ermöglicht das einfache Korrigieren und Ergänzen der Inhalte.

Briefaktion

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    Urbanstraße 1 / 10961 Berlin / Berlin

    In Berlin-Kreuzberg wurde eine große Briefaktion zur Information über ehrenamtliche Angebote, Freizeit und Begegnungsmöglichkeiten sowie konkrete Beratungs- und Unterstützungsangebote in der Nachbarschaft durchgeführt. Sie fand in Kooperation mit dem Bezirksamt statt. Darüber hinaus verweist die Kampagne auf eine Webseite, die zeitnah fertiggestellt wird. Dort sollen Erstinformationen für Beratung, Unterstützung, Freizeit, Begegnung sowie Möglichkeiten der Beratung zu freiwilligem Engagement verfügbar gemacht werden.

Broschüre "Umbau, Neubau barrierefrei"

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    Aarstraße 150 / 65232 Taunusstein / Hessen

    Die Stadt Taunusstein stellte in der Broschüre "Umbau, Neubau – dann aber barrierefrei" wichtige Informationen zur Wohnraumanpassung im Bestand und zum Bauen nach DIN 18040 Teil 1 und 2 (Richtlinie für barrierefreies Bauen von Wohnungen und öffentlich zugänglichen Gebäuden) zusammen. Gemeinsam mit Bauwilligen, Investoren und Bauträgern wurden entsprechende Informationen gesammelt und mit Ehrenamtlichen bezüglich Inhalt, Verständnis und Bildmaterial abgestimmt. Die Broschüre enthält einfache, praxisorientierte Beispiele und kleine Maßnahmen, die selbstorganisiert umgesetzt werden können.

Broschüre "Unbeschwert Einkaufen in Taunusstein"

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    Aarstraße 150 / 65232 Taunusstein / Hessen

    Für mobilitätseingeschränkte Personen stellt das Einkaufen eine besondere Herausforderung dar. So hat der Seniorenbeirat der Stadt Taunusstein alle Geschäfte im Gemeindegebiet mittels eines Fragebogens auf deren Barrierefreiheit überprüft. Die Ergebnisse der Umfrage und somit eine Übersicht über die Einkaufssituation vor Ort wurden den Bürgerinnen und Bürgern in der Broschüre "Unbeschwert Einkaufen in Taunusstein" zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig konnte die Geschäftswelt für das Thema Barrierefreiheit sensibilisiert werden.

Fahrdienst MoSe

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    Auf der Freiheit 25 / 32052 Herford / Nordrhein-Westfalen

    Um die Erreichbarkeit von Anlaufstellen und Treffpunkten für ältere Menschen in Herford zu gewährleisten, hat das Diakonische Werk im Kirchenkreis Herford e. V. einen Fahrdienst eingerichtet. Er wurde insbesondere von mobilitätseingeschränkten Personen genutzt, für die eine Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs nicht mehr möglich ist. Die Fahrten wurden durch das Stadtteilzentrum ‚Böckmanns Laden‘ koordiniert, welches aus einem Pool ehrenamtlicher Fahrerinnen und Fahrer auswählen konnte.

Internetseite "Netzwerk selbstbestimmt älter werden"

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    Kreuzstraße 12 / 85049 Ingolstadt / Bayern

    Um den Kontakt von Seniorinnen und Senioren zur Anlaufstelle und dem zentralen Seniorenbüro zu vereinfachen, hat die Stadt Ingolstadt eine neue Internetseite www.Netzwerk-altern-IN.de erstellt. Die Internetseite "Netzwerk selbstbestimmt älter werden" bietet eine Übersicht der Angebote in Ingolstadt aus den Bereichen Kultur und Gemeinschaft, Bildungsangebote im IT-Bereich sowie Informationen über Anlaufstellen und Nachbarschaftshilfen. Jede beteiligte Stelle konnte hierbei die Informationen zum jeweiligen Angebot selbst pflegen.

    Screenshot einer Internetseite.

    Foto: Bürgerhaus das Mehrgenerationenhaus der Stadt Ingolstadt

Internetseite "Sachsen-Senioren.de"

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    Neuplanitzer Straße 26 / 8062 Zwickau / Sachsen

    Der Verein Activ leben e. V. Zwickau hat die Internetseite www.Sachsen-Senioren.de ins Leben gerufen, um Informationen für Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung und deren Angehörige bereitzustellen. Die Webseite enthält unter anderem Hinweise zu den Bereichen Freizeitgestaltung/aktivsein für Ältere, Informationen zu Pflege und Betreuung oder zum Wohnen im Alter. Zudem werden Auskünfte über bevorstehende Veranstaltungen gegeben, welche für Seniorinnen und Senioren interessant sein könnten.

Ortungsmöglichkeiten für Demenzerkrankte im häuslichen Bereich

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    Neuplanitzer Straße 26 / 8062 Zwickau / Sachsen

    Um zu verhindern, dass verwirrte Demenzerkrankte weglaufen, berät der Verein Activ leben e. V. in Zwickau zu einem Ortungsgerät, welches die Patientinnen und Patienten um das Handgelenk tragen können. Ist eine Patientin oder ein Patient verschwunden, kann sie/er so schnell wieder aufgefunden und nach Hause gebracht werden. Gleichzeitig besteht für den Demenzerkrankten die Möglichkeit, über das Gerät im Notfall Hilfe zu alarmieren. So kann das Gerät erheblich zur Sicherheit der erkrankten Person als auch zur Vereinfachung des Zusammenlebens für die Angehörigen beitragen.

Seniorenportal der Stadt Hennef

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    Frankfurter Straße 97 / 53773 Hennef / Nordrhein-Westfalen

    Zur Information über seniorenspezifische Themen hat die Stadt Hennef die Internetseite www.seniorenportal.stadt-hennef.de als zentrale und öffentliche Plattform aufgebaut. Hier können sich Bürgerinnen und Bürger unter anderem über die Themen Wohnen und Mobilität, finanzielle Unterstützungen, Vergünstigungen, Vorsorge und Themen der Pflege und Gesundheit informieren. In der Rubrik "Seniorenmagazin" berichtet ein ehrenamtliches Redaktionsteam über relevante Veranstaltungen und Aktivitäten aus der Stadt.


Angebote der Beratung, Betreuung und Versorgung

Für ältere Menschen, die nicht mehr so mobil sind, abgelegen wohnen oder Begegnungsangebote nicht in Anspruch nehmen, sind zugehende und niedrigschwellige Angebote zur Beratung, Betreuung und Versorgung hilfreich. Auch eine altersgerechte Wohnung und entsprechende Informationen können dafür sorgen, dass ältere Menschen lange in ihrer vertrauten Wohnumgebung bleiben.

Aktivierender Hausbesuch

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    Marktplatz 37 / 73525 Schwäbisch Gmünd / Baden-Württemberg

    Ehrenamtliche besuchen allein lebende ältere Menschen zuhause, die keine nahestehenden Angehörigen oder Freundinnen und Freunde haben. Mit ihrer Gesellschaft bringen die Engagierten etwas Abwechslung in den Alltag der Besuchten und ermöglichen ihnen Teilhabe und soziale Kontakte. Das Besondere an den aktivierenden Hausbesuchen in Schwäbisch Gmünd ist, dass die Ehrenamtlichen für und mit den Älteren musizieren. Auch bringt das Streicheln und der Kontakt mit einem Hund für viele Besuchte Lebensfreude mit sich. Dazu kooperiert das Seniorennetzwerk unter Federführung der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd mit dem Malteser Hilfsdienst, der speziell für diese Aufgabe ausgebildete Besuchshunde und Hundeführerinnen und Hundeführer bereitstellt.

Ambulante, präventive Hausbesuche

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    Bismarkstraße1 / 46284 Dorsten / Nordrhein-Westfalen

    Ziel des ambulanten Besuchsdienstes war es, ältere und insbesondere alleinstehende Menschen zu Hause aufzusuchen und im Gesprächnformationen zu bestehenden Angeboten, Diensten und Einrichtungen zu vermitteln. Bei Bedarf wurden auch weitere Informationen von anderen Beratungsstellen eingeholt und weitergegeben beziehungsweise Kontakte hergestellt. Gleichzeitig dienten die Besuche der Abfrage weiterer Bedarfe. So konnten neue bedarfsgerechte Angebote aufgebaut werden.

Beratung in zwei städtischen Seniorentreffpunkten

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    Hinrich-Schmalfeldt-Straße 42 / 27576 Bremerhaven / Bremen

    Die städtischen Seniorentreffpunkte in Bremerhaven sind wichtige Einrichtungen. Viele Seniorinnen und Senioren verbringen hier ihre Freizeit. An zwei von sechs Versammlungsorten wurde die Soziale Informationsstelle (SIS) angegliedert. Städtische Angestellte stehen so in Personalunion als Treffpunktleitung und SIS-Beraterin zur Verfügung. Durch die vertraute Umgebung und die bekannten Personen wird die Schwellenangst der Älteren, über persönliche Probleme und Bedarfe zu sprechen, deutlich gesenkt. Im Rahmen einer solchen Beratung kann gezielt motiviert werden, Hilfen in Anspruch zu nehmen.

    Eine Zimmerecke mit Rollup und Schreibtisch mit Stühlen.

    Foto: © Jenny Bertram

Brücke aus der Klinik in den Alltag

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    Marktplatz 37 / 73525 Schwäbisch Gmünd / Baden-Württemberg

    Die Wohnung heizen, den Kühlschrank füllen, Medikamente besorgen oder den Koffer packen für die Reha – das sind die Aufgaben der Ehrenamtlichen, die im Seniorennetzwerk Schwäbisch Gmünd allein lebenden Menschen zur Seite stehen, die nach einem Krankenhausaufenthalt vorübergehend Unterstützung brauchen. Die Zuwendung hilft bei der Genesung, verhindert einen "Drehtüreffekt" in der Klinik und beugt voreiligen Heimeinweisungen vor. Sie ist zeitlich begrenzt und beinhaltet keine pflegerischen oder hauswirtschaftlichen Aufgaben. Die "Brücke aus der Klinik in den Alltag" wird in Kooperation mit dem Stauferklinikum durchgeführt.

Care- und Case Management mit Seniorenlotsinnen und Seniorenlotsen

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    Würzburger Straße 36 / 63739 Aschaffenburg / Baden-Württemberg

    Das fragmentierte Gesundheits- und Pflegesystem erfordert qualitativ hochwertige, wohnortnahe, niedrigschwellige und möglichst aufsuchende Beratungsstrukturen. Die Seniorenlotsinnen und Seniorenlotsen in Aschaffenburg stellen unter Anwendung des Care-und-Case-Prinzips eine mittelnde Instanz dar. Diese schaffen zwischen Seniorinnen und Senioren sowie möglichen Beratungsstellen Kontakt. Das Care Management widmet sich dem Ausbau der Netzwerkstruktur vor Ort, ohne die eine zielorientierte Zuweisung der Hilfesuchenden nicht möglich wäre. Case Manager (Fallmanager, Kümmerer und so weiter) leisten individuelle Hilfestellungen, lotsen durch das System und erarbeiten passgenaue Lösungen mit und für Seniorinnen und Senioren und deren Angehörige.

Demenzcafé

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    Westenmauer 10 / 59227 Ahlen / Nordrhein-Westfalen

    Stundenweise Entlastung für Angehörige, aber auch Spaß und Aktivität für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung im Anfangsstadium bietet ein Demenzcafé, wie es beispielsweise von der Leitstelle "Älter werden in Ahlen" und dem Paritätischen Oldenburg-Ammerland mit dem "Café Herzreich" angeboten wird. In kleinen Gruppen treffen sich die Erkrankten für einige Stunden zum Singen, Malen, Kaffeetrinken und zu Karten- oder Gesellschaftsspielen. Ehren- oder Hauptamtliche begleiten die Treffen und bieten auch Gedächtnistraining, Biografiearbeit oder kleine Entspannungs-oder Bewegungsübungen an.

Demenzcafé

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    Ziegelhofstraße 125 - 127 / 26121 Oldenburg / Niedersachsen

    Stundenweise Entlastung für Angehörige, aber auch Spaß und Aktivität für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung im Anfangsstadium bietet ein Demenzcafé, wie es beispielsweise von der Leitstelle "Älter werden in Ahlen" und dem Paritätischen Oldenburg-Ammerland mit dem "Café Herzreich" angeboten wird. In kleinen Gruppen treffen sich die Erkrankten für einige Stunden zum Singen, Malen, Kaffeetrinken und zu Karten- oder Gesellschaftsspielen. Ehren- oder Hauptamtliche begleiten die Treffen und bieten auch Gedächtnistraining, Biografiearbeit oder kleine Entspannungs-oder Bewegungsübungen an.

Ehrenamtliche Anlaufstellen

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    Am Hoppenhof 33 / 33104 Paderborn / Nordrhein-Westfalen

    Nach einer Analyse und Umstrukturierung der Trägerlandschaft für die Seniorenarbeit in Paderborn wurden in unterschiedlichen Quartieren der Stadt ehrenamtliche Anlaufstellen eingerichtet. Diese werden von engagierten Bürgerinnen und Bürgern selbst organisiert. Die Anlaufstellen haben es sich zur Aufgabe gemacht, unbürokratisch und kostenlos Hilfe anzubieten. Die Angebote variieren von Anlaufstelle zu Anlaufstelle und richten sich an alle Bewohnerinnen und Bewohner im jeweiligen Stadtteil, unabhängig von Alter, Religion, Nationalität, Geschlecht oder sozialem Status.

Ehrenamtliche Kümmerinnen und Kümmerer

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    Kaiser-Wilhelm-Straße 4-6 / 66740 Saarlouis / Saarland

    In der Gemeinde Rehlingen-Siersburg engagieren sich über 30 Ehrenamtliche als Kümmerinnen und Kümmerer. Sie sind Ansprechperson für Seniorinnen und Senioren und bieten Hausbesuche, Beratung und Vermittlung von Hilfen an. Sie wurden regelmäßig zu aktuellen Themen geschult und durch eine sozialpädagogische Fachkraft unterstützt. Durch die Anlaufstelle und ihre Mitwirkenden konnten zudem zahlreiche Angebote ermöglicht werden, die den Alltag der älteren Menschen erleichtern oder deren Zeit bereichern.

Ein offenes Ohr haben – Soziale Integration im Wohnviertel

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    Hans-Sachs-Platz 2 / 90403 Nürnberg / Bayern

    Koordiniert durch die Anlaufstelle im Quartier unterstützten Ehrenamtliche ältere Menschen mit wohnungsnahen Hilfen. Ziel war es, die häufig alleinstehenden Personen wieder in soziale Netze zu integrieren. Durch häusliche Besuche oder "Wohlfühlanrufe" wurden erste Kontakte hergestellt. Zusätzlich wurden die persönlichen Netzwerke im Wohnviertel durch einen ehrenamtlich gestützten monatlichen Stammtisch mit Hol- und Bringdienst ausgebaut. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wurden für diese Aufgaben durch die Anlaufstelle geschult.

Einkaufsdienst "Gmünder Radler"

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    Marktplatz 37 / 73525 Schwäbisch Gmünd / Baden-Württemberg

    Der "Gmünder Radler" bringt Einkäufe montags bis freitags direkt ins Haus. Bestellt werden kann alles bis zu 20 Kilo per Telefon bei vier kooperierenden Lebensmittelgeschäften – nur Getränkekisten sind ausgenommen. Nach Zusammenstellung der Bestellung transportiert der Fahrradkurier die Einkäufe für 4 Euro in der Innenstadt und für 6 Euro in den Randbezirken. Das Geld für den Einkauf wird bis zu 50 Euro ausgelegt und dann bei Lieferung bezahlt. Der umweltfreundliche Einkaufsdienst funktioniert schnell und zuverlässig – auch wenn es mal regnet. Er ist einer von 12 Bausteinen im Seniorennetzwerk Schwäbisch Gmünd.

Einkaufsfahrten, Fahrdienste, mobile haushaltsnahe und -ferne Dienstleistungen

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    Neustadt 41 / 34286 Spangenberg / Hessen

    Einige Projekte konnten durch die Projektförderung ein Fahrzeug erwerben. Damit können ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen regelmäßige Einkaufsfahrten zum Supermarkt oder in die Innenstadt oder Fahrdienste zu Arztpraxen und Veranstaltungen in Anspruch nehmen und sich bei kleineren Transporten helfen lassen. Die Fahrzeuge mussten teilweise für Seniorinnen und Senioren angepasst werden und halten Einstiegshilfen wie Stufen oder Rampen bereit. Die haupt- wie ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer brauchen eine Personenbeförderungserlaubnis und wurden für ihre Aufgabe geschult, zum Beispiel in Sturzprävention und Erste Hilfe.

Einkaufsfahrten, Fahrdienste, mobile haushaltsnahe und -ferne Dienstleistungen

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    Alte Poststraße 2 / 15890 Eisenhüttenstadt / Brandenburg

    Einige Projekte konnten durch die Projektförderung ein Fahrzeug erwerben. Damit können ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen regelmäßige Einkaufsfahrten zum Supermarkt oder in die Innenstadt oder Fahrdienste zu Arztpraxen und Veranstaltungen in Anspruch nehmen und sich bei kleineren Transporten helfen lassen. Die Fahrzeuge mussten teilweise für Seniorinnen und Senioren angepasst werden und halten Einstiegshilfen wie Stufen oder Rampen bereit. Die haupt- wie ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer brauchen eine Personenbeförderungserlaubnis und wurden für ihre Aufgabe geschult, zum Beispiel in Sturzprävention und Erste Hilfe.

    In Eisenhüttenstadt holt ein Minibus Seniorinnen und Senioren zweimal in der Woche zu Hause ab, fährt sie zum Einkaufszentrum und bringt sie mit ihren Einkäufen wieder nach Hause. Während der Fahrt oder beim Einkaufen ist immer Zeit für einen Plausch. Zur Finanzierung der Betriebskosten ist das rein ehrenamtlich organisierte SeniorenEinkaufsMobil (SEM) des Vereins "Engel" auf Spenden der Nutzerinnen und Nutzer sowie von Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern angewiesen.

Einkaufsfahrten, Fahrdienste, mobile haushaltsnahe und -ferne Dienstleistungen

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    Arenshooper Str. 27 / 22147 Hamburg / Hamburg

    Einige Projekte konnten durch die Projektförderung ein Fahrzeug erwerben. Damit können ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen regelmäßige Einkaufsfahrten zum Supermarkt oder in die Innenstadt oder Fahrdienste zu Arztpraxen und Veranstaltungen in Anspruch nehmen und sich bei kleineren Transporten helfen lassen. Die Fahrzeuge mussten teilweise für Seniorinnen und Senioren angepasst werden und halten Einstiegshilfen wie Stufen oder Rampen bereit. Die haupt- wie ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer brauchen eine Personenbeförderungserlaubnis und wurden für ihre Aufgabe geschult, zum Beispiel in Sturzprävention und Erste Hilfe.

    In Hamburg-Bramfeld erledigt das Samariter-Mobil des Arbeiter-Samariter-Bundes Hamburg-Nordost kleine Reparaturdienste oder bringt die Friseurin zu mobilitätseingeschränkten Menschen mit niedrigem Einkommen nach Hause.

Einkaufsfahrten, Fahrdienste, mobile haushaltsnahe und -ferne Dienstleistungen

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    Mainzer Allee 38 / 65232 Taunusstein-Wehen / Hessen

    Einige Projekte konnten durch die Projektförderung ein Fahrzeug erwerben. Damit können ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen regelmäßige Einkaufsfahrten zum Supermarkt oder in die Innenstadt oder Fahrdienste zu Arztpraxen und Veranstaltungen in Anspruch nehmen und sich bei kleineren Transporten helfen lassen. Die Fahrzeuge mussten teilweise für Seniorinnen und Senioren angepasst werden und halten Einstiegshilfen wie Stufen oder Rampen bereit. Die haupt- wie ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer brauchen eine Personenbeförderungserlaubnis und wurden für ihre Aufgabe geschult, zum Beispiel in Sturzprävention und Erste Hilfe.

    In Taunusstein wird das Nachbarschaftsmobil der Nachbarschaftshilfe Taunusstein für Fahrten zur Arztpraxis oder Besuche im Krankenhaus genutzt. In dem großen Kofferraum können auch Rollstühle oder kleinere Möbel transportiert werden.

Hausbesuche und Nachbarschaftsring

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    Marburger Straße 21b / 35043 Cappel / Hessen

    Ältere Menschen, die bei ihrer Alltagsbewältigung auf niedrigschwellige Hilfe und Unterstützung angewiesen sind, wurden von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern mindestens einmal wöchentlich besucht. Je nach Wunsch spielten die Hausbesuchenden Gesellschaftsspiele, lasen vor, gingen gemeinsam mit der älteren Person spazieren oder unterhielten sich mit ihr. Zur gegenseitigen Unterstützung und um auch kurzfristige Nachfragen decken zu können, wurde durch den Austausch der Kontaktdaten aller interessierten Helferinnen und Helfer auf freiwilliger Basis ein Nachbarschaftsring gebildet.

Helfende Hände

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    Waldtorstraße 1a / 79761 Waldshut-Tiengen / Baden-Württemberg

    Die Nachbarschaftshilfe Pflegende Hände des Familienzentrums Hochrhein bildet Pflegeunterstützerinnen und Pflegeunterstützer aus, um pflegende Angehörige sowohl zu Hause als auch außerhalb der Wohnung zu begleiten und zu entlasten. Die Ausbildung beinhaltet unter anderem Grundlagen für den Umgang mit Bettlägerigen, Einblick in Krankheitsbilder oder ein Rollstuhl- und Rollator-Training. Ausgebildete Unterstützerinnen und Unterstützer werden in eine Vermittlungskartei aufgenommen und bei Bedarf angefragt. Für die Tätigkeit soll eine individuell abgesprochene Vergütung erfolgen, welche teilweise von den Krankenkassen übernommen werden kann.

Helferkreis – Ein Betreuungsangebot für Menschen mit Demenz

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    Rudolstädter Straße 25 / 99310 Arnstadt / Thüringen

    Der Helferkreis war Bestandteil der Nachbarschaftshilfe Arnstadt. Die Qualifizierung der ehrenamtlichen Helferinnen wurde aus Projektmitteln finanziert. Gegen Aufwandsentschädigung betreuten sie Menschen mit Demenz stundenweise zu Hause. Zur Abrechnung der Leistungen nach § 45a-d SGB XI mit der Pflegekasse hat sich der Verein "Gemeinsam statt einsam. Generationswohnen in Arnstadt-Ost" als Träger für niedrigschwellige Betreuungsangebote anerkennen lassen. Der Helferkreis bot Gespräche und Erinnerungsarbeit zu Hause, Begleitung bei Spaziergängen und zur Arztpraxis, Musik hören und so weiter. Auch die neue Trägerin der Nachbarschaftshilfe Arnstadt bietet diese Leistungen an und ergänzt sie noch durch haushaltsnahe Dienstleistungen.

Informationsveranstaltung "Alltagsunterstützende Assistenzsysteme"

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    Aarstraße 150 / 65232 Taunusstein / Hessen

    Wissenschaft und Industrie entwickelten zahlreiche Technologien und Produkte, so genannte "Alltagsunterstützende Assistenzsysteme". Sie können Seniorinnen und Senioren oder Menschen mit Behinderungen das Leben erleichtern und zugleich auch Sicherheit und Komfort bieten. Die Stadt Taunusstein hat zu diesem Thema eine Informationsveranstaltung konzipiert und durchgeführt, bei der neben Vorträgen mehrere Institutionen an Informationsständen unterschiedliche Produkte oder Ansätze vorstellten. So sollten sowohl ältere Personen selbst als auch Helfende für das Thema sensibilisiert und vernetzt werden.

Mobil sein-mobil bleiben: Bus- und Bahntraining

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    Rathausstraße 10 / 65795 Hattersheim am Main / Hessen

    In der Veranstaltungsreihe "Mobil sein – mobil bleiben" wurde die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wie Bus und Bahn thematisiert. Es gab Informationen und praktische Übungen zu Nahverkehrsangeboten, Liniennetzen, Fahrplänen, Tarifen und Fahrkartenautomaten sowie Informationen und Übungen rund um die Reiseauskunft im Internet. Daneben fanden auch Vorträge und praktische Übungen am Fahrkartenautomaten und eine Entdeckungstour mit dem Bus durch die Stadt statt. Interessant waren die Übungen auch für Seniorinnen und Senioren, die einen Umstieg vom eigenen Auto auf öffentliche Verkehrsmittel in Erwägung ziehen.

Mobiler Beratungs- und Diagnosestützpunkt für Menschen mit Demenz

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    Albert-Einstein-Straße 4 / 17358 Torgelow / Mecklenburg-Vorpommern

    In Vorpommern-Greifswald bei Torgelow ist ein Spezialfahrzeug im Einsatz: In dem gering besiedelten Gebiet fährt ein Bus mit einem Beratungs- und Diagnoseangebot für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen durch den Landkreis. Das "GeroMobil" der Volkssolidarität Uecker-Randow macht Halt auf zentralen Plätzen in den Dörfern. Eine Fachkraft, die von Ehrenamtlichen unterstützt wird, bietet unverbindliche Beratung auch zu Hause an, kann demenzielle Erkrankungen bereits im Frühstadium richtig einordnen und geeignete Hilfen vermitteln. Ergänzt wird das Angebot durch eine Datenbank mit medizinischen Informationen sowie Adressen ambulanter Hilfen. Der "Fahrplan" wird in der lokalen Presse veröffentlicht.

Morgenohr

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    Marktplatz 37 / 73525 Schwäbisch Gmünd / Baden-Württemberg

    Ein offenes Ohr und Zeit zum Plaudern und Zuhören – das haben die Ehrenamtlichen des Seniorennetzwerks Schwäbisch Gmünd, die sich im Baustein „Morgenohr“ engagieren und die regelmäßig mit einem älteren Menschen telefonieren. Und sie merken, wenn jemand mal nicht ans Telefon geht, weil etwas nicht stimmt. In diesem Fall wird eine vorher benannte Ansprechperson aus der Familie, Nachbarschaft oder einer Arztpraxis informiert, die dann nach dem Rechten schaut.

    Eine alte Frau telefoniert an ihrem Schreibtisch.

    Foto: Nicole Knödler

RuDiMachts! – Angehörigen-Treff

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    Lehmgrubener Straße 18 / 97828 Marktheidenfeld / Bayern

    Die Beratungs- und Kontaktstelle RuDiMachts! ist eine Anlaufstelle für Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Demenz und deren Angehörige. Sie steht vorwiegend zum Thema Demenz beratend und unterstützend zur Seite. Die Beratungsstelle vermittelt insbesondere Wissen und Informationen zu Möglichkeiten der Entlastung von Angehörigen und organisiert bei Bedarf niedrigschwellige Betreuung in Form von Besuchs- und Begleitdiensten. Diese werden von geschulten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern durchgeführt. Der Angehörigen-Treff findet monatlich statt und wird regelmäßig von sechs bis acht Menschen wahrgenommen. Bei Kaffee und Kuchen können sich die pflegenden Angehörigen Anregungen und Tipps von Betroffenen in ähnlicher Situation einholen oder selbst Hinweise und Anregungen geben.

    Ein altes Ehepaar lachend beim Frühstück.

    Foto: © Die Rummelsberger

Sch(l)austübchen – Wohnraumberatung und Treffpunkt

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    Am Bruchsee 14 / 6122 Halle / Sachsen-Anhalt

    Die Wohnungsgesellschaft (GWG) Halle-Neustadt hat mit dem Sch(l)austübchen einen neuen Treffpunkt mit umfangreichem Beratungsangebot für seniorengerechtes Wohnen für alle Interessierten ins Leben gerufen. In den Muster- und Schauräumen können sich Interessierte kostenlos beraten lassen, wie eine Wohnung durch Umbaumaßnahmen und kleinere technische Hilfsmittel angepasst werden kann. Zudem ist eines der insgesamt drei Seniorenstübchen der WBG Halle in das Sch(l)austübchen integriert. Viele Freizeitangebote und Kurse finden hier statt, bereichern den Alltag der Bewohnerschaft und erleichtern den Zugang zu Beratungsleistungen.

Schaukelstuhl – umfassende Angebote für ältere Menschen

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    Verdener Straße 10 / 29640 Schneverdingen / Niedersachsen

    Der Schaukelstuhl war eine Anlaufstelle für rat- und hilfesuchende Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Krankheiten und Behinderungen sowie für deren Angehörige. Der Schaukelstuhl bot vielfältige Veranstaltungen und Dienstleistungen, die es diesen Personen ermöglichen, sich zu engagieren oder ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Hierzu zählen Freizeit-, Beratungs- und Betreuungsangebote. Im Schaukelstuhl fanden täglich bis zu drei Veranstaltungen statt. Vielen Teilnehmenden wurde so eine Regelmäßigkeit in ihrem Alltag zurückgegeben. Um allen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen, gab es einen ehrenamtlichen Fahrservice.

Schauraum für altersgerechten Wohnraum

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    Markt 10 / 14943 Luckenwalde / Brandenburg

    Das unmittelbar im Stadtzentrum gelegene Objekt Markt 1-3 wurde von der kommunalen Wohnungsgesellschaft als Geschäftsstelle mit einem integrierten Schauraum für altersgerechte Wohnlösungen entwickelt. Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, um einen Wissenstransfer sowie Beratungsleistungen zu den Themen Barrierefreiheit und altersgerechtes Wohnen zu ermöglichen.

Telefonring

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    Luitpoldplatz 1 / 76726 Germersheim / Rheinland-Pfalz

    Viele allein lebende Menschen fühlen sich weniger einsam, wenn sich zumindest einmal am Tag jemand bei ihnen meldet. Darum schließen sich auf lokaler Ebene immer mehr Menschen zu Telefonringen zusammen. Das Prinzip des in der Stadt Germersheim eingerichteten Telefonrings ist einfach: Zu einer bestimmten Zeit am Vormittag und in festgelegter Reihenfolge rufen fünf Beteiligte einander an. Jedes Telefonat dauert nicht länger als zehn Minuten. Neben der Frage „Alles in Ordnung?“ ist immer auch Zeit für ein kleines Gespräch. Wenn alle erreichbar waren und der Ring sich innerhalb einer Stunde geschlossen hat, heißt es für diesen Tag: „Alles in Ordnung!“. Falls jemand nicht erreichbar ist oder nicht anruft, werden vorher vereinbarte Handlungsschritte unternommen. In Germersheim wurde der Telefonring von den Seniorenbeauftragten der Stadt initiiert.

Treffpunkt RuDiMachts! Für Menschen mit Demenz

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    Lehmgrubener Straße 18 / 97828 Marktheidenfeld / Bayern

    Beim wöchentlichen Treffpunkt RuDiMachts! kommen Menschen mit Demenz aus der Stadt und der näheren Umgebung zu einer geselligen Runde zusammen. Diese wird geleitet von jeweils einer Fachkraft, mitgetragen von geschulten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Inhaltlich bilden jahres- und biografiebezogene Themen die Gesprächsbasis. Gleichzeitig sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer körperlich, gestalterisch und kognitiv unter Einbeziehung möglichst vieler Sinne angesprochen werden. Der Treffpunkt dient als Entlastung von im häuslichen Umfeld pflegenden Angehörigen und dem Wohlbefinden der demenzkranken Gäste.

    Ein altes Ehepaar lachend beim Frühstück.

    Foto: © Die Rummelsberger

Überbrückungshilfe

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    Bismarkstraße1 / 46284 Dorsten / Nordrhein-Westfalen

    Koordiniert durch die Anlaufstelle im Quartier, standen im Rahmen des Projektes "Mach dich stark!" ehrenamtliche Helferinnen und Helfer flexibel bereit, um älteren Menschen mit zeitlich befristetem Bedarf die notwendige Unterstützung bei der Alltagsbewältigung zu leisten. Dabei ging es beispielsweise um Hilfe nach einem Krankenhausaufenthalt, bei kleineren handwerklichen Aufgaben oder die Begleitung zum Arztbesuch. Die Unterstützung dauerte so lange, bis der Alltag wieder ohne Hilfe bestritten werden konnte oder bis eine weiterführende hauptamtliche Hilfe griff.

Vermittlungssystem zur Zusammenführung von Anbietenden und Nachfragenden der Nachbarschaftshilfe

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    Breiter Weg 8a / 38820 Halberstadt / Sachsen-Anhalt

    In Halberstadt wurde ein Vermittlungssystem zur Zusammenführung von Anbietenden und Nachfragenden der Nachbarschaftshilfe aufgebaut. Hierfür wurden Formulare entwickelt, in denen Menschen mit Unterstützungsbedarf ihr konkretes Anliegen beschreiben können. Das Vorhaben wurde von einer Medienkampagne und Aushängen begleitet. Alle Haushalte in Halberstadt wurden so mehrfach erreicht. Über einen Begleitdienst haben sich stabile Beziehungen herausgebildet. Der ehrenamtliche Handwerksservice wurde besonders rege in Anspruch genommen.


Arbeitshilfen für Nachbarschaftsprojekte

In einigen Projekten wurden Anleitungen, Checklisten oder Materialien entwickelt, die für den Aufbau von Nachbarschaftsprojekten und zur quartiersbezogenen Unterstützung von Demenzkranken und Pflegebedürftigen einsetzbar sind.

Arbeitshilfen zur Gründung von Nachbarschaftshilfen

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    Hüttenstraße 1 / 93142 Maxhütte-Haidhof / Bayern

    Wer eine Nachbarschaftshilfe initiieren will, kann auf umfangreiche Arbeitshilfen der "Lernenden Regionen Schwandorf" im bayerischen Landkreis Schwandorf zurückgreifen. Im Rahmen des Projekts wurde eine Fülle von Vorlagen erstellt. Neben einer Checkliste mit Fragen zu Zielgruppe(n), Zielen und möglicher Rechtsform der Nachbarschaftshilfe ist auch eine Präsentation für Informationsveranstaltungen und eine Mustersatzung zur Gründung eines Vereins dabei. Erklärungen zu Fahrerlaubnis, Schweigepflicht und Führungszeugnis fehlen ebenso wenig wie Vorlagen, um die Tätigkeiten der Helfenden zu erfassen und den Überblick zu behalten.

Barrimess

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    Am Goldgraben 14 / 37073 Göttingen / Niedersachsen

    Wenn die mobilen sozialen Wohnberaterinnen und Wohnberater der "Freien Altenarbeit Göttingen" im Landkreis unterwegs sind, haben sie meistens ihr "Barrimess" dabei. Mit Hilfe dieses Gerätes können sie direkt beurteilen, wie es um die Barrierefreiheit in den Wohnungen bestellt ist. Der ein Meter lange Zollstock, an dem ein Rundstab befestigt ist, misst zum Beispiel, ob ein Rollstuhl unter dem Waschbecken Platz hat oder ob eine Rampe im richtigen Steigungswinkel gebaut werden kann. Erfunden hat es Dipl. Holzwirt und Technikpädagoge Wolfgang Peter, der als Behindertenbeauftragter im Landkreis tätig ist.

    Ein Zollstock mit einem Querstab daran.

    Foto: Freie Altenarbeit Göttigen e. V.

Handreichung für Seniorenbeauftragte, Gemeindeverwaltungen, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister

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    Luitpoldplatz 1 / 76726 Germersheim / Rheinland-Pfalz

    Die Kreisverwaltung Germersheim hat aus ihren Projekterfahrungen eine Handreichung für die Arbeit von und mit Seniorenbeauftragten zusammengestellt. Sie enthält Informationen, Checklisten und Tipps zu den Aufgaben und Grenzen von Seniorenbeauftragtinnen und Seniorenbeauftragten, zur Versicherung, Erreichbarkeit, Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung, Kontaktpflege in der Gemeinde und Einbindung in die Politik, zum Berichtswesen sowie zur professionellen Begleitung und den Schritten zur Einsetzung von Seniorenbeauftragten. Die Handreichung bietet auch für die Arbeit mit anderen Ehrenamtlichen eine gute Orientierung.

Materialpool Demenz

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    Ziegelhofstraße 125 - 127 / 26121 Oldenburg / Niedersachsen

    Das Infocafé des Paritätischen Oldenburg-Ammerland bietet nicht nur Vorträge zum Thema Demenz und ein Café für Erkrankte. Betroffene, Angehörige und Ehrenamtliche können sich darüber hinaus Bücher, Spiele und technische Hilfsmittel ausleihen. Der Materialpool soll weiter ausgebaut werden.

Notfallkärtchen für Demenzkranke im Frühstadium

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    Ziegelhofstraße 125 - 127 / 26121 Oldenburg / Niedersachsen

    Für Menschen mit Demenz im Frühstadium hat der Paritätische Oldenburg-Ammerland ein Notfallkärtchen entwickelt, das Außenstehenden im Notfall hilft, Betreuungspersonen zu verständigen.

Studie: Was brauchen Demenzkranke und ihre Angehörigen?

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    Ziegelhofstraße 125 - 127 / 26121 Oldenburg / Niedersachsen

    Warum nehmen Demenzkranke und ihre Angehörigen auch niedrigschwellige Hilfen so wenig in Anspruch, fragten sich die Projektbeteiligten des Paritätischen Oldenburg-Ammerland. In einer Studie, die in Zusammenarbeit mit dem Gerontologischen Institut der Universität Vechta entstand, befragten Studierende 32 (ehemals) pflegende Angehörige zu ihren Wünschen und dem Hilfebedarf der Demenzkranken. In offenen Interviews konnten die Pflegenden erzählen: Wo suchen sie sich Hilfe? Welche Angebote nehmen sie in Anspruch und welche nicht? Woran fehlt es? Die Antworten wurden in einem Schaubild dargestellt. Daraus geht hervor, dass sich Angehörige gern über "kurze Wege“ in Arztpraxen oder bei Krankenkassen informieren, sich darüber hinaus aber umfassende, spezialisierte professionelle Anlaufstellen für alle Fragen rund um Pflege und Demenz wünschen.

Unterstützungs- und Pflegetagebuch

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    Rembrandtstraße 17 - 19 / 66540 Neunkirchen / Saarland

    Auch wenn Pflegebedürftigkeit noch nicht vorliegt oder auch ergänzend zur Pflege, wird zusätzliche Unterstützung in Alltagsdingen benötigt. Angehörige und Menschen aus der Nachbarschaft oder dem Freundeskreis helfen oft nebenbei und ohne voneinander zu wissen. Diese alltäglichen Hilfestellungen zu dokumentieren, ermöglicht das Unterstützungs- und Pflegetagebuch des Diakonischen Werks an der Saar. Es ist auch in türkischer Sprache erschienen und erleichtert die Organisation von tragfähigen Unterstützungs- und Pflegearrangements. Das Tagebuch bietet auch Beratungsstellen und Ärztinnen oder Ärzten einen Einblick in die persönliche Situation des Hilfebedürftigen, ist ein guter Indikator für die  richtige Pflegeeinstufung und hilft beim Beantragen weiterer Hilfeleistungen. Die Fragen orientieren sich am erweiterten Pflegebedürftigkeitsbegriff und erfassen über pflegerische Tätigkeiten hinaus den alltäglichen Unterstützungsbedarf, beispielsweise bei der "Hausordnung“, beim "Schreibkram“ und bei Besuchen bei Verwandten und im Freundeskreis.

Wegweiser für ältere Menschen und ihre Angehörigen

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    Rembrandtstraße 17 - 19 / 66540 Neunkirchen / Saarland

    Wer? Wo? Was? Das Diakonische Werk an der Saar hat für ältere Menschen in Brebach und ihre Familien einen umfassenden Seniorenwegweiser mit Stadtteilplan entwickelt. In übersichtlicher Form sind darin Angebote der Einrichtungen und Institutionen im Stadtteil einschließlich der gewonnenen Netzwerkpartnerinnen und -partner mit einer Angebotsbeschreibung, Öffnungszeiten und Kontaktdaten zusammengestellt. Von A wie AhA – Agentur für haushaltsnahe Arbeit – bis Z wie Zeitschriften können sich ältere Menschen und ihre Angehörigen im Alltag und bei Unterstützungsbedarf schnell selbst informieren und Rat holen.


Ideen für Kontakte und Begegnung

Lebendige Nachbarschaft entsteht dort, wo Menschen sich begegnen können – und die Projekte haben in beeindruckender Kreativität im Programmzeitraum vielfältige Ideen und Möglichkeiten entwickelt. "Essen verbindet!" ist ein Merkmal vieler solcher Angebote, doch darüber hinaus bringen auch Musik, Kunst, Bewegung, Ausflüge und gemeinsame Hobbys die Menschen in der Nachbarschaft zusammen.

(Märchen-)Frühstück & Erzähl-Café

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    Bremer Straße 27 / 21255 Tostedt / Niedersachsen

    Das Frühstück für ältere Menschen richtete sich besonders an diejenigen Personen, die im Alltag wenig soziale Kontakte pflegen und bot zweiwöchentlich die Möglichkeit, Menschen kennenzulernen und in gemütlicher Atmosphäre einen schönen Morgen zu verbringen. Einmal im Monat stieß zudem eine ausgebildete Märchenerzählerin hinzu, die ehrenamtlich Märchen erzählte und die Hintergründe erklärte. Anschließend ergab sich meist auch eine angeregte Unterhaltung über das Kernthema des Märchens. Zusätzlich fand regelmäßig ein moderiertes Erzähl-Café statt, welches sich sehr gut für den Austausch von Erfahrungen und die Kontaktaufnahme unter den Besucherinnen und Besuchern eignet. Eine Person bereitet sich auf ein zuvor festgelegtes Thema vor und gibt kurze Impulse. Anschließend wird von der Moderation gezielt nach eigenen Erfahrungen gefragt. Viele nutzten hier die Chance, aus ihrem Leben zu berichten.

Aktion „Stühle raus!“

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    Ennepestraße 1 / 44807 Bochum / Nordrhein-Westfalen

    An einem sonnigen Nachmittag stellten Mitglieder des Vereins „Leben im Stadtteil“ in Bochum auf einer Wiese zwischen Wohnblocks drei Stühle auf. Haupt- und Ehrenamtliche animierten die Bewohnerinnen und Bewohner, eigene Stühle mitzubringen und sich dazu zu setzen. Beim spontanen Kaffeetrinken lernten sich Nachbarinnen und Nachbarn kennen, die sich zuvor kaum gegrüßt hatten.

Barmbek bruncht

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    Witthöfftstr. 5-7 / 22041 Hamburg / Hamburg

    Ein öffentlicher Platz, Tische, Bänke, Kaffee und Tee – dafür sorgen verschiedene Akteurinnen und Akteure im Stadtteil. Essen, Geschirr und Besteck bringen die Bewohnerinnen und Bewohner mit. Daraus wird ein großes Büffet aufgebaut. Es entstehen vielfältige Kontakte und die Menschen kommen in einen ungezwungenen Dialog miteinander - über gemeinsames „Brunchen“, die Location und den Stadtteil als solchen. Die jährlich stattfindende Sommerveranstaltung ist offen für Menschen jeden Alters und jeder Kultur und wurde von der AWO Stiftung Aktiv für Hamburg zusammen mit anderen Partnerinnen und Partnern der „Arbeitsgruppe Offene Seniorenarbeit“ im Stadtteil Barmbek Nord initiiert.

Begegnungsecke

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    Hessen

    In der Anlaufstelle für ältere Menschen in der Böllenseesiedlung wurde eine bequem ausgestattete Beratungsecke intensiv für Treffen in kleiner Runde genutzt. Neben Beratungen in angenehmer Atmosphäre kamen ältere Menschen hier ins Gespräch und neue Bedarfe wurden angesprochen. Regelmäßige Frühstückscafés mit Aktivitäten, wie gemeinsames Singen oder Basteln, wurden zusätzlich angeboten. So entstand Vertrauen und neue Kontakte konnten geknüpft und gefestigt werden.

Café Böhnchen

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    Innenwall 89 / 47495 / Nordrhein-Westfalen

    Das Café Böhnchen war ein offener Treff. Er fand ganzjährig am Sonntagnachmittag statt und wurde für und von Seniorinnen und Senioren konzipiert und durchgeführt. Das Angebot richtete sich hauptsächlich an Personen, die wenig bis keine Möglichkeiten für soziale Kontakte hatten oder in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Das Café-Team bestand aus mehreren Teammitgliedern, die den Cafébetrieb aufrechterhielten und einer Person, die sich um die Gäste kümmerte und für Fragen zur Verfügung stand.

Der Rassberg ruft

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    Bahnhofstraße 3 / 57290 Neunkirchen / Nordrhein-Westfalen

    Das Projekt "Der Rassberg ruft" war eine Mischung aus Informationsveranstaltung unter anderem zur Sicherheit im Alter, Testament, Vorsorgevollmacht, Erste Hilfe im Alter und gemütlichem Beisammensein mit Musik. Gelegentlich gab es auch gemeinsame Wanderungen und Fahrten. Die Veranstaltungen waren offen für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers Rassberg sowie Freunde und Bekannte. Sie richtete sich allerdings insbesondere an Seniorinnen und Senioren. Die monatlichen Veranstaltungen förderten nachweislich die Nachbarschaft und die Gemeinschaft im Quartier. Zahlreiche neue Kontakte konnten geschlossen und alte Beziehungen in der Nachbarschaft reaktiviert werden.

Eine schöne Zeit

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    Karmelitenstraße 43 / 97070 / Bayern

    Das Projekt Eine schöne Zeit war eine Initiative von und für Seniorinnen und Senioren, die alleine und zu Fuß nicht mehr so beweglich sind. Um eine möglichst lange Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu gewährleisten, wurden im Projekt Halbtagesfahrten mit Kleinbussen in die nähere Umgebung unternommen. Es gab einen ehrenamtlichen Begleitdienst mit ehrenamtlich tätigem Busfahrer. Die Teilnehmenden wurden dabei von zu Hause abholt und wieder dorthin zurückgebracht. Die Begleitung und die Fahrt waren kostenfrei. Sie wurden über den Nachlass einer Würzburger Bürgerin finanziert.

Erzähl doch mal von früher

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    Hupfeldstraße 21 / 34121 Kassel / Hessen

    Die evangelische Familienberatungsstätte brachte einmal im Monat in der Veranstaltungsreihe "Erzähl doch mal von früher" ältere Menschen und Schülerinnen und Schüler zusammen. Das Format bot die Möglichkeit, Erinnerungen wach zu halten und bereits fast vergessene Dinge, wie zum Beispiel das Testbild im Fernsehen, ein Telefon mit Wählscheibe oder das Schreiben auf einer Schiefertafel, an jüngere Menschen weiterzugeben. So kamen unterschiedliche Generationen auf einfache Weise ins Gespräch. Die Treffen fanden in einem Klassenraum einer örtlichen Schule statt.

Erzählcafe

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    Bismarkstraße 1 / 46284 Dorsten / Nordrhein-Westfalen

    An zwei unterschiedlichen Orten in Dorsten wurde einmal im Monat jeweils ein Erzählcafe angeboten. Hier können sich Alleinstehende treffen und zu verschiedenen Themen austauschen. Der Besuch des Erzählcafés wurde durch den Hol- und Bringedienst der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nachbarschaftshilfe unterstützt, so dass auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Teilnahme ermöglicht wurde. Zu den beiden Angeboten kamen bis zu 20 Personen.

Erzählcafé

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    Am Goldgraben 14 / 37073 Göttingen / Niedersachsen

    Erzählcafés, wie sie von der „Freien Altenarbeit Göttingen“ in ihrem Zeitzeugenprojekt entwickelt und auch in ihrer Arbeit der Mobilen sozialen Wohnberatung und Dorfmoderation durchgeführt werden, schaffen Räume für Begegnungen auch zwischen Alt und Jung. An wechselnden öffentlichen Orten werden in einem Rundgespräch, das professionell moderiert wird, biografische Geschichten und Erinnerungen lebendig. Gerade in ländlichen Regionen bieten Erzählcafés älteren Menschen Gelegenheit, andere an ihren Lebensschätzen teilhaben zu lassen und sich selbst als bereichernder Teil einer Gemeinschaft mit ähnlichen oder ganz anderen Erfahrungen zu erleben.

Fahrradkurs für Frauen mit Migrationshintergrund

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    Westenmauer 10 / 59227 Ahlen / Nordrhein-Westfalen

    Bayanlara bisiklet kursu: Speziell für Frauen mit türkischem Migrationshintergrund bietet das Seniorenbüro der städtischen Leitstelle "Älter werden in Ahlen" einen Fahrradkurs an. Auch Frauen ohne Vorkenntnisse lernen unter Anleitung einer türkischsprachigen Trainerin in zehn Terminen, sich sicher mit dem Rad fortzubewegen. Sie treffen sich einmal in der Woche an einer Schule und lernen sich so auch untereinander kennen.

Fit im Alter

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    Innenwall 89 / 47495 Rheinberg / Nordrhein-Westfalen

    Das Projekt Fit im Alter des Hauses der Generationen in Rheinberg bot Kurse für ältere Menschen, um deren Beweglichkeit und Fitness aufrechtzuerhalten. Die Kurse variierten je nach Übungsziel, wurden jedoch im Sitzen oder Stehen durchgeführt. Bei den Kursen kamen alle Muskeln und Gelenke in Bewegung. Der Körper wurde gefordert, aber nicht überfordert. Zusätzlich dienten die Kurse zum Austausch der Teilnehmenden.

Fit zu Fuß

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    Birkenweg 29 / 25361 Krempe / Schleswig-Holstein

    "Fit zu Fuß" war ein Angebot für alle Seniorinnen und Senioren, die sich mit anderen gemeinsam an der frischen Luft bewegen, den Wandel der Jahreszeiten genießen und sich dabei informieren und austauschen möchten. Die einstündigen Wanderungen fanden wöchentlich und bei jedem Wetter statt. Das Ziel war es, das Gehen nicht zu verlernen und sich im Alter fit zu halten. Das Programm wurde durch gesellige Aktionen ergänzt: ein gemeinsames Frühstück im barrierefreien Vereinsheim, eine Weihnachtsfeier oder Ausflüge in die Region.

Gemeinsames Musizieren mit der Veeh-Harfe

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    Carl-Hagenbeck-Straße 39 / 39576 Stendal / Sachsen-Anhalt

    Die Veeh-Harfe ist ein Zupfinstrument, das bis ins hohe Alter gespielt werden kann. Anstelle von Noten orientiert man sich beim Musik machen an untergelegten Schablonen. Das Spielen ist einzeln, aber auch in kleinen Gruppen möglich. Es stärkt die Gemeinschaft und zeigt, dass die Fähigkeit, Musik zu machen und sich an ihr zu freuen, auch im hohen Alter und bei Menschen mit Demenz vorhanden ist. Ehrenamtliche der Bürgerinitiative Stendal machen mit diesem Angebot regelmäßig Menschen mit Demenzerkrankung eine Freude.

Hinterhofflohmarkt

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    Rennweg 50 / 90489 Nürnberg / Bayern

    Wenn an einem Samstag Mitte Juli Luftballons an den Haustüren hängen, ist dies in vielen Stadtteilen Nürnbergs ein Zeichen für einen Hinterhofflohmarkt-Tag. Privatpersonen und Hausgemeinschaften bieten dann im Hinterhof ihres Hauses Trödelware feil. Im Stadtteil Sankt Peter / Gleißhammer im Südosten Nürnbergs initiierte der Verein "Dienstleistungen Mensch + Haus" rund um den Quartierstreff "Stadtraum" erstmals 2014 einen solchen Hinterhofflohmarkt-Tag, koordinierte die Aktivitäten und sorgte für die Öffentlichkeitsarbeit.

Hochbeete

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    Heldering 9 / 84416 Inning am Holz / Bayern

    In der von der Stiftung trias unterstützten Wohngemeinschaft "Lebens(t)raum" in Inning am Holz sind nicht nur die Räume barrierefrei. Auch im Garten ist alles auf Menschen mit Multipler Sklerose und ähnlichen Beeinträchtigungen abgestimmt: In drei Hochbeeten können sie vom Rollstuhl aus Gemüse oder Blumen pflanzen, pflegen und ernten. Die Ernte wird dann in der Gemeinschaftsküche verarbeitet.

Hochbeete

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    Gass 1a / 55471 Külz / Rheinland-Pfalz

    Auch hinter dem Haus der Senioren-Wohngemeinschaft in Külz gibt es einen Gemeinschaftsgarten mit Hochbeeten. Gerade für Ältere, die auf dem Land groß geworden sind, hat das Gärtnern eine große Bedeutung. Die Hochbeete im Wohnprojekt der Ortsgemeinde machen dies ohne Bücken und selbst im Rollstuhl bis ins hohe Alter möglich.

    Gemauerte Hochbeete.

    Fotos: Dieter Schael

Inklusives Zeitungsfrühstück

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    Holtenauer Straße 69 / 24105 Kiel / Schleswig-Holstein

    Jeden Montag um 10 Uhr treffen sich ältere Menschen mit und ohne Sehbehinderung zum Zeitungsfrühstück im Netzwerk-Laden des "Stadtteilnetzwerks nördliche Innenstadt Kiel". In dieser besonderen Morgenrunde lesen Ehrenamtliche Artikel aus Tageszeitungen der vergangenen Woche vor, die Zuhörenden diskutieren im Anschluss über die Berichte. Die Themenschwerpunkte bestimmen die Teilnehmenden selbst.

Interkulturelles Nachbarschaftscafé / Internationale Kochkurse und KulturMahlzeit

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    Westenmauer 10 / 59227 Ahlen / Nordrhein-Westfalen

    "Weißt du, wie die Zeche noch stand?" – "Meine Integrationsgeschichte in Ahlen" oder "So schmeckt die Kindheit:  Klümpchen und gebrannte Mandeln" sind einige der Themen des interkulturellen Nachbarschaftscafés im Begegnungszentrum "Mittrops Hof", organisiert vom städtischen Seniorenbüro der Leitstelle "Älter werden in Ahlen". Einmal im Monat steht das Nachbarschaftscafé unter einem speziellen Thema, das die Projektkoordinatorin vorbereitet. Darüber hinaus organisieren die Teilnehmenden aus Deutschland, der Türkei, Polen und anderen Ländern weitgehend in Eigenregie jeden Donnerstag einen offenen Treff mit Kaffee und Tee, Gesprächen und Gesellschaftsspielen.

Interkulturelles Nachbarschaftscafé / Internationale Kochkurse und KulturMahlzeit

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    Mainzer Straße 19 - 25 / 55411 Bingen am Rhein / Rheinland-Pfalz

    In den Räumen des "Treff im Stift" in Bingen finden regelmäßig in Kooperation mit dem Caritaszentrum Sankt Elisabeth, der KHG Bingen und dem Internationalen Freundeskreis gut besuchte Internationale Kochkurse statt. Auch die KulturMahlzeit in Kooperation mit der Demografiebeauftragten der Stadt Bingen, die fremde Länder und Kulturen mit allen Sinnen erfahrbar machte und in Gedanken verreisen ließ, ist ein wichtiger Bestandteil der interkulturellen Arbeit des Stifts Sankt Martin.

Kaffeekonzerte mit der Jugendmusikschule

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    Mainzer Straße 19 - 25 / 55411 Bingen am Rhein / Rheinland-Pfalz

    In Zusammenarbeit mit der Jugendmusikschule finden im "Treff im Stift" regelmäßig Kaffeekonzerte statt. Ein Gewinn für beide Seiten: Junge Musikschülerinnen und Musikschüler üben sich im Vorspielen ihrer erlernten Stücke auf dem Cello und anderen Instrumenten und lassen die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenhilfeeinrichtung bei Kaffee und Kuchen an ihrer Musik teilhaben. Zu den Konzerten eingeladen sind auch die Menschen aus dem Quartier.

Kaffeekranz mit Hausmeister

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    Jürgensplatz 36 - 38 / 40219 Düsseldorf / Nordrhein-Westfalen

    Zwischen Angeboten wie Gedächtnistraining, Spieletreff und Handmassage findet sich im Programm des Quartierstreffs "Spick-In" der "Kaffeekranz mit Hausmeister". Einmal im Monat haben die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnquartiers "Am Höhweg" der Wohnungs- und Siedlungs-GmbH Gelegenheit, den Allround-Handwerker um Rat zu fragen oder um Hilfe zu bitten. In lockerer Atmosphäre bei selbstgebackenem Kuchen kommen auch Themen wie Unterstellmöglichkeiten für Rollatoren oder Hilfebedarf beim Schneeschippen zur Sprache.

Kennenlern-Treff für Geflüchtete im öffentlichen Kiez-Café

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    Schillerstraße 25 / 8626 Adorf/Vogtland / Sachsen

    Mit der Zuweisung der ersten Geflüchteten im November 2015 bildete sich in Adorf/Vogtland ein Kreis von Helferinnen und Helfern zur Unterstützung und Integration der Neuankömmlinge. In diesem Zusammenhang wurden regelmäßige Kennenlerntreffen im öffentlichen Kiez-Café der örtlichen Wohnungsbaugesellschaft veranstaltet. Hier hatten die Geflüchteten als auch die engagierten Helferinnen und Helfer die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen. So konnte ein wichtiger Schritt in Richtung Integration und Abbau von gegenseitigen Ängsten und Vorurteilen begangen werden. Im Kiez-Café begegnen sich Menschen jeden Alters und aus verschiedenen Kulturkreisen und sozialen Kontexten und lernen voneinander.

Künstlerischer "Regalwechsel"

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    Rennweg 50 / 90489 Nürnberg / Bayern

    Gleißhammer/Sankt Peter ist kein "hipper" Stadtteil Nürnbergs. Gleichwohl sind dort auch kreative Köpfe aktiv. Ihnen ein Forum zu bieten, war das Anliegen des Vereins "Dienstleistungen Mensch + Haus". In seinem Quartierstreff "Stadtraum", einem ehemaligen Lottoladen, veranstaltete der DMH monatlich wechselnde Ausstellungen lokaler Künstlerinnen und Künstler mit Vernissage und Sektempfang. Weil die Kunstwerke an der Rückseite freistehender Regale angebracht wurden, hieß die Reihe "Regalwechsel".

Mittagstisch aus der Region

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    Spillmannsweg 30 / 26871 Papenburg / Niedersachsen

    Die Küche der historisch-ökologischen Bildungsstätte Papenburg bereitete mit frischen regionalen Lebensmitteln aus ökologischer Erzeugung täglich ein Mittagessen für Seniorinnen und Senioren zu. Unterstützt wurde sie hierbei von jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Berufsbildungsbereich der Caritaswerkstatt Nördliches Emsland GmbH. So bot das Mittagessen nicht nur geselliges Beisammensein und die Möglichkeit zum Knüpfen neuer Kontakte für die Seniorinnen und Senioren, sondern förderte gleichzeitig die regionale Landwirtschaft sowie Erzeugerinnen und Erzeuger. Es leistete zudem einen Beitrag zur Ausbildung junger Menschen aus der Region.

Mittagstisch, auch Generationen und Kulturen übergreifend

Mittagstisch, auch Generationen und Kulturen übergreifend

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    Bahnhofstraße 28 / 36157 Ebersburg / Hessen

    Auch in Ebersburg ist der gemeinsame Mittagstisch inzwischen ganz in ehrenamtlicher Hand. Hier verteilen sich die Verantwortlichkeiten für den Schlüssel zur Küche des Bürgerhauses oder für den Kochutensilienkoffer auf mehrere Schultern. Das kulinarische Treffen findet auch hier einmal im Monat statt.
    www.mit-und-fuer.de/projekte/gemeinschaftsangebote/mittagstisch

Mittagstisch, auch Generationen und Kulturen übergreifend

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    Schulze-Boysen-Str. 38 / 10365 Berlin / Berlin

    In Lichtenberg bietet die "Kiezspinne" Nachbarinnen und Nachbarn montags bis freitags im Nachbarschaftshaus ein preiswertes Mittagessen. Einmal im Monat treffen sich allein lebende Menschen mit und ohne Behinderung an einem Samstag zum "Gemeinsam kochen und essen". Beim "Familientag" wird freitags nicht nur gemeinsam zu Abend gegessen. Eltern erhalten hier zugleich fachkundige Beratung zu allen Fragen der Erziehung und den Hilfen im Sozialraum, während die Kinder unter pädagogischer Anleitung spielen können.

Mittagstisch, auch Generationen und Kulturen übergreifend

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    Am Trissel / 44137 Dortmund / Nordrhein-Westfalen

    In Dortmund dient der Gemeinschaftsraum einer Wohnsiedlung der Wohnungs- und Siedlungs-GmbH als Treffpunkt zum Kaffeetrinken und Mittagessen. "Essen verbindet!" stellen die Beteiligten fest.

Mittagstisch, auch Generationen und Kulturen übergreifend

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    Westenmauer 10 / 59227 Ahlen / Nordrhein-Westfalen

    In Ahlen kochen ältere Ehrenamtliche gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern in der Koch-Arbeitsgemeinschaft einer Schule. Organisiert wird die Aktion von der Leitstelle "Älter werden in Ahlen".

Mittagstisch, auch Generationen und Kulturen übergreifend

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    Marktplatz 37 / 73525 Schwäbisch Gmünd / Baden-Württemberg

    Den Mittagstisch "unter d´Leut" in Schwäbisch Gmünd gibt es an sieben Tagen in der Woche, immer in einer anderen Stadtteilbegegnungsstätte Schwäbisch Gmünds. Damit sich auch Menschen mit wenig Einkommen ein Mittagessen in geselliger Runde leisten können, kooperiert die Stadtverwaltung mit der Stadtwerke Schwäbisch Gmünd GmbH, die einen Zuschuss für Bedürftige übernimmt.

Modenschau im Gemeindesaal

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    Ennepestraße 1 / 44807 Bochum / Nordrhein-Westfalen

    Seniorinnen als Models auf dem Laufsteg: Eine ungewöhnliche Modenschau präsentierte der Verein "Leben im Stadtteil" im Gemeindehaus einer Kirchengemeinde in Bochum. Die Leiterin eines mobilen Modeunternehmens stellte die Garderobe zur Verfügung, die Models kamen aus dem Stadtteil. Für ältere Menschen, die sich vor weiten Wegen und engen Umkleidekabinen scheuen, war die Aktion eine Möglichkeit, im eigenen Wohngebiet um die Ecke neue Kleider zu probieren und bei Gefallen auch direkt zu kaufen. Gleichzeitig gab es bei dieser Aktion genug Gelegenheit zu sozialen Kontakten.

Nachbarschaft braucht Räume!

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    Lichtensteinstraße 37 / 73230 Kirchheim / Baden-Württemberg

    Nachbarschaft entsteht durch Begegnung, und dafür braucht es Raum. Aus dieser Erkenntnis sind in vielen Projekten vielfältig nutzbare Anlaufstellen im Stadtteil entstanden.
    Der "Quartierstreffpunkt Wir Rauner" in Kirchheim unter Teck ist mit seinen Angeboten von Stricktreff bis Computersprechstunde zum Ankerpunkt im Stadtteil Rauner geworden.

Nachbarschaft braucht Räume!

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    Marktplatz 3 / 36129 Gersfeld / Hessen

    Mit dem "Treffpunkt – Alte Post" in Gersfeld wird ein Gebäude der Gemeinde genutzt, in dessen Räumen man sich in einer Art "Offenem Wohnzimmer" begegnen und austauschen kann.

Nachbarschaft braucht Räume!

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    Jürgensplatz 36 - 38 / 40219 Düsseldorf / Nordrhein-Westfalen

    Ein Wohnungsunternehmen hat am Rande einer Bestandssiedlung in Dortmund ein ehemaliges Ladenlokal angemietet. Es wird als Quartierstreff "Spick-In" von der Mieterschaft betrieben.

Nachbarschaft braucht Räume!

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    Rennweg 50 / 90489 Nürnberg / Bayern

    Nachbarschaft entsteht durch Begegnung, und dafür braucht es Raum. Aus dieser Erkenntnis sind in vielen Projekten vielfältig nutzbare Anlaufstellen im Stadtteil entstanden. Exemplarisch seien nur einige genannt:

    Als nachbarschaftlicher Treffpunkt, Veranstaltungs- und Gemeinschaftsraum während der Projektzeit diente der "Stadtraum" in Nürnberg, der durch das große Schaufenster des zuvor hier ansässigen Lottoladens zum Reinschauen einlud.

Nachbarschaft braucht Räume!

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    Holtenauer Straße 69 / 24105 Kiel / Schleswig-Holstein

    Nachbarschaft entsteht durch Begegnung, und dafür braucht es Raum. Aus dieser Erkenntnis sind in vielen Projekten vielfältig nutzbare Anlaufstellen im Stadtteil entstanden. Exemplarisch seien nur einige genannt:

    Der "Netzwerk-Laden" in Kiel wird vom Verein "Stadtteilnetzwerk nördliche Innenstadt Kiel" ehrenamtlich betrieben.

Nachbarschaftscafé

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    Rudolstädter Straße 25 / 99310 Arnstadt / Thüringen

    Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnprojektes "Gemeinsam statt einsam. Generationswohnen in Arnstadt-Ost" organisieren das Nachbarschaftscafé regelmäßig ehrenamtlich und selbstständig. In ihrem Gemeinschaftsraum treffen sich dort Menschen aus dem Wohnprojekt und der Nachbarschaft zu Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis. Die Treffen sind verbunden mit jeweils einem unterhaltsamen oder informativen Beitrag und haben sich als kostengünstiges Angebot für diejenigen etabliert, die nicht mehr so mobil sind. Sie kommen über Dias und Geschichten aus dem alten Arnstadt, Reise- und andere Vorträge oder gemeinsames Singen ins Gespräch. Einmal im Jahr wird ein Ausflug in die Umgebung organisiert.

Nachbarschaftsfamilie

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    Bahnhofstraße 28 / 36157 Ebersburg / Hessen

    Nach einer Informationsveranstaltung zu gemeinschaftlichen Wohnformen hat sich im Ortsteil Ebersburg-Weyhers eine Gruppe von rund 15 Beteiligten gebildet, die sich – auch ohne gemeinsame Immobilie – zunächst mündlich darauf verständigt hat, im Notfall füreinander da zu sein und sich bei Bedarf gegenseitig zu unterstützen. Das selbstgewählte kleine soziale Netzwerk hat sich den Namen "Nachbarschaftsfamilie" gegeben und trifft sich zu verschiedenen Anlässen unter anderem im "Offenen Wohnzimmer" im "Treffpunkt - Alte Post".

Nähkiste

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    Rudolstädter Straße 25 / 99310 Arnstadt / Thüringen

    Frauen und Männer jeden Alters mit und ohne Behinderung treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Nähen, Handarbeiten und Basteln im barrierefreien Gemeinschaftsraum des gemeinschaftlichen Wohnprojekts "Gemeinsam statt einsam. Generationswohnen in Arnstadt-Ost". Organisation und Leitung liegen in der Hand einer engagierten Bewohnerin des Wohnprojekts. Ein Großteil des dazu notwendigen Zubehörs wie Stoffe, Materialien und Nähmaschinen erhält die Initiative durch Spenden. Das Konzept "Nähkiste" wurde bereits erfolgreich von der neuen Trägerin der Nachbarschaftshilfe Arnstadt aufgegriffen.

Nationalitätenkochen

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    Schillerstraße 25 / 8626 Adorf/Vogtland / Sachsen

    Ausgehend von den monatlichen Kennenlerntreffen von Geflüchteten, Helferinnen und Helfern in Adorf/Vogtland entwickelte sich das Nationalitätenkochen. Hier kochten verschiedene Nationalitäten gemeinsam mit Seniorinnen und Senioren und anderen Bewohnerinnen und Bewohnern jeweils abwechselnd Spezialitäten aus ihren Heimatländern und bereiteten für bis zu 45 Personen Drei- oder Vier-Gänge-Menüs zu. Zur besseren Organisation waren eine Voranmeldung und eine Spende zur Refinanzierung des Wareneinsatzes notwendig. Das Kochen konnte durch das Stadtteilfest weitergetragen werden und entwickelte sich so in der Gemeinde zu einem bekannten und geschätzten Angebot.

Neuruheständlertreff

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    Kreuzstraße 12 / 85049 Ingolstadt / Bayern

    Der Neuruheständlertreff war eine Anlaufstelle für alle, die kurz vor dem Ruhestand stehen oder erst kürzlich in den Ruhestand getreten sind. In wöchentlich stattfindenden Treffen wurden gemeinsame Vorhaben organisiert, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv und fit halten. Andererseits stand auch die gegenseitige Hilfe und Unterstützung bei den alltäglichen Herausforderungen dieser neuen Lebensphase im Fokus. Die Neuruheständlerinnen und Neuruheständler brachten hierbei ihre Ideen und Erfahrungen ein und organisierten ihre Vorhaben selbstständig. So entstand ein buntes Angebotsspektrum.

Quartiersbauchladen

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    Ennepestraße 1 / 44807 Bochum / Nordrhein-Westfalen

    Ob Gemeindefest oder Stadtteilaktion, in Bochum-Grumme ist der Quartiersbauchladen immer dabei. Der Inhalt bleibt mit Flyern des Vereins "Leben im Stadtteil" und Informationen zu aktuellen Veranstaltungen weitgehend gleich, die Bäuche wechseln: Freiwillige finden sich immer, die auf die Besucherinnen und Besucher zugehen und das Angebot des Stadtteilladens bekannt machen. Der Bauchladen selbst besteht ganz einfach aus einer bunt beklebten Obstkiste aus Pappkarton.

Repaircafé

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    Landauer Straße 58 / 67346 Speyer / Rheinland-Pfalz

    Das Repair-Café in Speyer verband Angebote zur Versorgung der Menschen im Quartier mit neuen Ideen für Kontakte und Begegnung. Das Café fand am zweiten Samstag eines jeden Monats in den Räumen der Quartiersmensa statt. Das Repair-Café bot kostenlose Treffen, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alleine oder gemeinsam mit Fachleuten Dinge reparierten. Werkzeug und auch einiges an Material war für alle möglichen Reparaturen vorhanden, zum Beispiel für Möbel, elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug und vieles mehr. Wer nichts zu reparieren hatte, nahm sich eine Tasse Kaffee oder Tee oder half jemand anderem bei der Reparatur. Auf dem Lesetisch lagen verschiedene Bücher und Zeitschriften zu Themen wie Reparatur, Heimwerken und anderen interessanten Dingen aus.

Samstagspilgern inklusiv! Ausflüge für Menschen mit und ohne Behinderung

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    Rudolstädter Straße 25 / 99310 Arnstadt / Thüringen

    Zu Fuß, mit dem Rollstuhl oder dem gemieteten "Rollfiets" organisiert ein engagierter Bewohner des Wohnprojekts "Gemeinsam statt einsam. Generationswohnen in Arnstadt-Ost" Ausflüge in die Umgebung von Arnstadt. Ein "Rollfiets" ist ein Fahrrad, an dem über dem Vorderrad ein stabiler Sitz befestigt ist, auf dem eine normal schwere erwachsene Person Platz nehmen kann. So haben auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen Gelegenheit, an gemeinschaftsbildenden Erlebnissen teilzuhaben, die ihnen sonst wegen ihrer Behinderung verwehrt geblieben wären.

Seniorentheater

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    Westenmauer 10 / 59227 Ahlen / Nordrhein-Westfalen

    "Immer wieder sonntags" heißt ein Stück des Ahlener Seniorentheaters. Sieben unterschiedliche Charaktere blicken zurück auf die früheren Sonntage mit der Familie mit Stammtisch, Mittagessen und Spaziergang, und fragen sich angesichts der einsamen Sonntage im Alter: "Was bleibt?" und "Geht da noch mehr?". Erfahrungen aus dem Leben der Laienschauspielerinnen und -schauspieler bildeten die Grundlage für das Drehbuch. Die vier Frauen und drei Männer haben sich im Nachbarschaftsprojekt im städtischen Begegnungszentrum "Mittrops Hof" der Leitstelle "Älter werden in Ahlen" kennengelernt. Die Einladung zur Theateraufführung wirbt für das Nachbarschaftsprojekt "Aktiv im Süden", an dem sich alle unabhängig von Herkunft, Alter oder Gesundheitszustand beteiligen können.

Spiele- und Kartennachmittag

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    Krankenhausstraße 36 / 89312 Günzburg / Bayern

    Das Stellwerk in Günzburg bot einmal monatlich einen Spiele- und Kartennachmittag mit Kaffee und Kuchen insbesondere für ältere Menschen an. Es war ein offenes Angebot für alle Seniorinnen und Senioren in der Verwaltungsgemeinschaft. Um die Teilnahme auch für weniger mobile Menschen möglich zu machen, fanden die Veranstaltungen im barrierefreien Vereinsheim statt. Zusätzlich wurde ein Fahrservice eingerichtet. Durch den gemeinsamen Nachmittag sollte für Ältere ein niedrigschwelliges Angebot geschaffen werden, um leichter wieder in Kontakt mit anderen zu kommen.

Stadtteilcafé

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    Hans-Sachs-Platz 2 / 90403 Nürnberg / Bayern

    Ältere Menschen mit wenig Geld empfinden häufig Scheu, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Um diesem Problem zu begegnen, kombinierte die Anlaufstelle in Nürnberg niedrigschwellige Beratungs- und Gemeinschaftsangebote mit der hauptamtlichen Koordinierungsstelle des Seniorennetzwerkes im Quartier. In Stadtteilen mit hoher Armutsgefährdung wurden in leicht zugänglichen Räumen offene Treffpunkte für niedrigschwellige Kontakte veranstaltet. In angenehmer Atmosphäre konnten Ältere Vertrauen zu den ehrenamtlichen Mitwirkenden aufbauen. Hier fanden Ratsuchende Hilfe oder eine direkte Vermittlung zu entsprechenden Ansprechpersonen.

Sütterlinstube

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    Mainzer Straße 19 - 25 / 55411 Bingen am Rhein / Rheinland-Pfalz

    Ein- bis zweimal im Monat treffen sich Bewohnerinnen und Bewohner des Stifts Sankt Martin und aus dem Quartier, um mit Hilfe von alten Poesiealben und Feldpost ihre Kenntnisse der altdeutschen Schrift aufzufrischen. Das Angebot wird in Zusammenarbeit mit der Historischen Gesellschaft Bingen durchgeführt.

Tagesausflüge mit dem Bus

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    Lichtensteinstraße 37 / 73230 Kirchheim / Baden-Württemberg

    25 Kunstinteressierte aus dem Stadtteil Rauner sind den Spuren von Armin Müller-Stahl gefolgt und haben gemeinsam mit einer Kunsthistorikerin die Ausstellung ‚Menschenbilder’ des Künstlers und Schauspielers in Nürtingen besucht.

Tagesausflüge mit dem Bus

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    Westenmauer 10 / 59227 Ahlen / Nordrhein-Westfalen

    "Soziale Kaffeefahrten" heißen die von der Leitstelle "Älter werden in Ahlen" in Ahlen organisierten Ausflüge mit dem Bus. Die Teilnehmenden besuchen Wohnprojekte, Städte und Museen, immer unter einem thematischen Aspekt. So wurde der Besuch des "Haus der Geschichte" in Bonn mit einer Information über die Arbeit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros verbunden.

Tagesausflüge mit dem Bus

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    Mainzer Straße 19 - 25 / 55411 Bingen am Rhein / Rheinland-Pfalz

    "Raus aus dem Alltag" heißen die Tagesausflüge, die das Seniorenzentrum Stift Sankt Martin in Bingen am Rhein anbietet. Nicht nur Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch Interessierte aus dem Stadtteil können an den Kurztrips in die Umgebung teilnehmen.

Tagesausflüge mit dem Bus

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    Schulze-Boysen-Str. 38 / 10365 Berlin / Berlin

    Tagesausflüge mit einem Kleinbus bietet auch die "Kiezspinne" in Berlin-Lichtenberg an, beispielsweise nach Potsdam, zum Werbellinsee oder zu Schlössern im Berliner Umland.

Täglicher Mittagstisch

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    Eibenweg 9 / 32457 Porta-Westfalica / Nordrhein-Westfalen

    Von Montag bis Freitag bot die AWO im Begegnungszentrum einen Mittagstisch für sowohl ältere Mitbewohnerinnen und Mitbewohner als auch hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Um das Angebot auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität zu öffnen, wurde zusätzlich ein Fahrdienst eingerichtet. In einem bei alten Menschen üblicherweise kleiner werdenden Netzwerk gab der regelmäßige Mittagstisch Sicherheit und die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen. Gleichzeitig erlaubte es den Hauptamtlichen psychische und physische Veränderung zu erkennen und darauf zu reagieren.

Taschengeldbörse

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    Landauer Straße 58 / 67346 Speyer / Rheinland-Pfalz

    Im Rahmen der vom Mehrgenerationenhaus in Speyer koordinierten Taschengeldbörse helfen engagierte Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren in privaten Haushalten. Das sind meistens Seniorenhaushalte, in denen kleine Arbeiten in Haus und Garten zu erledigen sind. Für die dort erbrachten Dienstleistungen erhalten sie von den Haushalten ein Taschengeld in Höhe von bis zu fünf Euro in der Stunde. Sowohl Ältere als auch Jugendliche profitieren von diesen Einsätzen. Gleichzeitig wird der Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Generationen angeregt und somit das gegenseitige Verständnis gefördert.

Zeitgeschenk

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    Am Hoppenhof 33 / 33104 Paderborn / Nordrhein-Westfalen

    Beim Zeitgeschenk Paderborn-Benhausen sammelten Ehrenamtliche vor Ort Wünsche von Zeitnehmenden und suchten, dazu passend, Menschen, die diesen Zeit schenken möchten. Das konnte zum Beispiel in Form von Haushaltshilfen, Kinderbetreuung, gemeinsamen Spaziergängen, Gesprächen, Besuchen beim Arzt, Behördenterminen, Veranstaltungen, aber auch durch Hilfen im Garten, im Haus, auf dem Friedhof, Hilfen für Familien und für Alleinerziehende geschehen. Notwendige Voraussetzung um als Zeitgebende tätig zu sein, war ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis. Die Ehrenamtlichen vor Ort unterstützten alle Interessierten bei der kostenlosen Antragstellung für diese Unterlagen.


Methoden zur Initiierung aktiver Quartiere und Nachbarschaften

Wie werden Nachbarschaften lebendig? Wie kann man Menschen motivieren, in ihrem Quartier aktiv zu werden? Welche Probleme müssen auf die Agenda, und wo ist der Handlungsbedarf am größten?

Diese Fragen waren für einige Projekte die Motivation, nach neuen Möglichkeiten zu suchen und eigene Ideen umzusetzen: sie setzen Schlüsselpersonen als Türöffner ein, nutzen neue Wege zur Kommunikation oder sprechen die Menschen mit kreativen Methoden an.

(Aktivierende) Befragungen

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    Lichtensteinstraße 37 / 73230 Kirchheim / Baden-Württemberg

    Um mehr über die Bedürfnisse älterer Menschen oder pflegender Angehöriger zu erfahren und Angebote der Unterstützung oder Versorgung besser darauf ausrichten zu können, wurden in mehreren Projekten Befragungen durchgeführt. Dazu wurden teilweise sehr umfangreiche Fragebögen entwickelt. Aktivierende Befragungen erfassen zugleich die Bereitschaft und Ressourcen der Zielgruppe, sich selbst an der Umsetzung von lokalen Veränderungsprozessen zu beteiligen.

(Aktivierende) Befragungen

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    Entengasse 9 / 56170 Bendorf / Rheinland-Pfalz

    Um mehr über die Bedürfnisse älterer Menschen oder pflegender Angehöriger zu erfahren und Angebote der Unterstützung oder Versorgung besser darauf ausrichten zu können, wurden in mehreren Projekten Befragungen durchgeführt. Dazu wurden teilweise sehr umfangreiche Fragebögen entwickelt. Aktivierende Befragungen erfassen zugleich die Bereitschaft und Ressourcen der Zielgruppe, sich selbst an der Umsetzung von lokalen Veränderungsprozessen zu beteiligen.

    Deckblatt eines Fragebogens

    Foto: Ökumenische Sozialstation Bendorf-Vallendar e. V.

(Aktivierende) Befragungen

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    Außer der Schleifmühle 55-61 / 28203 Bremen / Bremen

    In Bremen-Huchting hat die Paritätische Gesellschaft für Soziale Dienste mbH einen Fragebogen für die rund 250 aktiven Nachbarschaftshelferinnen und Nachbarschaftshelfer entwickelt, um Erkenntnisse zu Motiven und Potentialen von bürgerschaftlichem Engagement zu gewinnen und Ansatzpunkte für die Engagementförderung zu identifizieren.

    Deckblatt eines Fragebogens

    Foto: Paritätische Gesellschaft für soziale Dienste Bremen mbH

Bürgerbeteiligung "Zukunft mitgestalten – Älter werden im Quartier"

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    Kreuzstraße 12 / 85049 Ingolstadt / Bayern

    Die Bürgerbeteiligung "Zukunft mitgestalten – Älter werden im Stadtteil" wurde von drei Stadtteilkonferenzen unterstützt. Gemeinsam mit interessierten Seniorinnen und Senioren wurden Fragestellungen aus deren unmittelbarem Lebensumfeld thematisiert. Insbesondere die Themen Mobilität im Alter, Straßenverkehr, Barrierefreiheit und Infrastruktur wurden von den Älteren angesprochen. Die Sammlung von Problemen, Ideen und Lösungsvorschlägen erfolgte in World-Cafés.

Clearingstelle

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    Rembrandtstraße 17 - 19 / 66540 Neunkirchen / Saarland

    Wer in Saarbrücken-Brebach Fragen zu Pflege, Alltagshilfen oder Wohnraumanpassung hat, sucht nun gleich das neue Beratungsangebot im BürgerInnenZentrum Brebach auf. In den Beratungsgesprächen der Clearingstelle geht es darum, Möglichkeiten zu finden, Ängste abzubauen und rechtzeitig die richtigen Hilfen zu besprechen und zugänglich zu machen. Wenn nicht direkt geholfen werden kann, wird dank der guten Vernetzung mit anderen Diensten und Einrichtungen im Stadtteil direkt an die richtige Ansprechperson vermittelt. Der barrierefreie Standort der Clearingstelle im Parterre des BürgerInnenZentrums Brebach, das mit seinen vielfältigen Angeboten der Begegnung und Information im Quartier eingeführt und bekannt ist, hat zu einer guten Annahme des Angebots geführt.

Dämmerschoppen an der Baustelle

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    Lichtensteinstraße 37 / 73230 Kirchheim / Baden-Württemberg

    Um die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Rauner frühzeitig in die Entstehung ihres neuen Quartiersbüros in der Eichendorffstraße 73 einzubeziehen, luden das Seniorenzentrum Sankt Hedwig und die Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen eG zum "Dämmerschoppen an der Baustelle". Rund 50 Menschen aus dem Quartier kamen jeweils an einem späteren Nachmittag, um sich bei Häppchen und Getränken zu informieren, was sich seit Baubeginn im Quartiersprojekt wirRauner alles getan hatte. Bei dieser Gelegenheit konnten nicht nur Fragen beantwortet werden. Es fanden sich gleich auch Menschen aus dem Stadtteil, die den Bau nach seiner Fertigstellung mit Engagement, Aktivitäten und Leben füllen wollten. Im Winter fand der Austausch passend zur Adventszeit bei Punsch, Plätzchen, Live-Musik, Gedichten und Lagerfeuer statt.

Die Geschichte der Doris Blum

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    Thomas-Mann-Straße 2-4 / 53111 Bonn / Nordrhein-Westfalen

    Große und kleine Holzfiguren symbolisieren die Menschen um eine fiktive Frau, Doris Blum. Ihre vom Kontakt über Kinder und Beruf entstandenen sozialen Netze verschwinden mit zunehmendem Alter, bis zuletzt die Holzfigur der 83-jährigen Blum alleine da steht. Die Geschichte visualisiert, wie wichtig es ist, rechtzeitig und langfristig neue soziale Netze im eigenen Wohnumfeld aufzubauen, sich mit Gleichgesinnten zusammenschließen und gemeinsam in der Nachbarschaft aktiv zu werden.

    Karin Nell vom Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrhein stellte die Geschichte in der "Nachbarschaftswerkstatt" der BaS vor.

    Foto: Agnes Boeßner

Digitale Ehrenamtsbörse www.im-alter-zu-hause.de

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    Entengasse 9 / 56170 Bendorf / Rheinland-Pfalz

    Um das Angebot und die Nachfrage nach kleinen Unterstützungsleistungen im Alltag besser zu  koordinieren, hat eine bürgerschaftlich engagierte Gemeinschaft in Zusammenarbeit mit der Ökumenischen Sozialstation Bendorf-Vallendar eine digitale Ehrenamtsbörse entwickelt. Zu den ehrenamtlichen Angeboten gehören Botengänge zu Apotheken und Ämtern, Begleitungen zur Arztpraxis oder zum Einkauf, Hilfen beim Ausfüllen von Formularen oder in Haus und Garten sowie Besuche bei Menschen, die einsam sind. Gesucht werden über die Börse gleichzeitig Talente und Menschen, die sich mit ihren Erfahrungen ehrenamtlich engagieren möchten und Lust haben, neue Kontakte zu knüpfen. Der Weg zur Online-Registrierung führt bei www.im-alter-zu-hause.de über den Button "Mitmachen".

Digitale soziale Netzwerke / Facebook

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    Ennepestraße 1 / 44807 Bochum / Nordrhein-Westfalen

    Der Verein "Leben im Stadtteil" nutzt das soziale Netzwerk facebook intensiv für seine Öffentlichkeitsarbeit. Immer aktuell werden hier Hinweise auf eigene Veranstaltungen, Neues von Netzwerktreffen, Interessantes von Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern oder einfach Aufgelesenes zum Thema Leben im Alter platziert. Auch ein Post zur Abschlussveranstaltung im Programm "Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen" ist dabei. Die Seite hat schon rund 330 Fans.
    de-de.facebook.com/zuhause.alt.werden

Ehrenamtliche Kümmerinnen und Kümmerer

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    Holzhude 1 / 21029 Hamburg / Hamburg

    Ehrenamtliche Ansprechpersonen für die Nachbarschaftsarbeit in Gemeinden oder Stadtteilen zu benennen, ist in mehreren Projekten erfolgreich praktiziert worden. In Hamburg sind es die Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter.
    Sie wissen über die Angebote für Ältere in der Region Bescheid, haben ein offenes Ohr für die Wünsche und Probleme der älteren Bürgerinnen und Bürger und regen selbst gemeinschaftliche Aktivitäten an. Besonders gut funktioniert dieser Ansatz dort, wo die ehrenamtlichen Kümmerinnen und Kümmerer durch direkten Zugang zur Stadtverwaltung konkrete Veränderungen für die Belange der Älteren bewirken können oder wo sie durch die kommunalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger unterstützt werden.

Ehrenamtliche Kümmerinnen und Kümmerer

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    Schöneberger Straße 44 / 22149 Hamburg / Hamburg

    Ehrenamtliche Ansprechpersonen für die Nachbarschaftsarbeit in Gemeinden oder Stadtteilen zu benennen, ist in mehreren Projekten erfolgreich praktiziert worden. In Hamburg sind es die Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter.
    Sie wissen über die Angebote für Ältere in der Region Bescheid, haben ein offenes Ohr für die Wünsche und Probleme der älteren Bürgerinnen und Bürger und regen selbst gemeinschaftliche Aktivitäten an. Besonders gut funktioniert dieser Ansatz dort, wo die ehrenamtlichen Kümmerinnen und Kümmerer durch direkten Zugang zur Stadtverwaltung konkrete Veränderungen für die Belange der Älteren bewirken können oder wo sie durch die kommunalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger unterstützt werden.

Ehrenamtliche Kümmerinnen und Kümmerer

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    Neustadt 41 / 34286 Spangenberg / Hessen

    Ehrenamtliche Ansprechpersonen für die Nachbarschaftsarbeit in Gemeinden oder Stadtteilen zu benennen, ist in mehreren Projekten erfolgreich praktiziert worden. In Spangenberg heißen sie Dorfkümmerinnen und Dorfkümmerer.
    Sie wissen über die Angebote für Ältere in der Region Bescheid, haben ein offenes Ohr für die Wünsche und Probleme der älteren Bürgerinnen und Bürger und regen selbst gemeinschaftliche Aktivitäten an. Besonders gut funktioniert dieser Ansatz dort, wo die ehrenamtlichen Kümmerinnen und Kümmerer durch direkten Zugang zur Stadtverwaltung konkrete Veränderungen für die Belange der Älteren bewirken können oder wo sie durch die kommunalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger unterstützt werden.

Ehrenamtliche Kümmerinnen und Kümmerer

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    Am Goldgraben 14 / 37073 Göttingen / Niedersachsen

    Ehrenamtliche Ansprechpersonen für die Nachbarschaftsarbeit in Gemeinden oder Stadtteilen zu benennen, ist in mehreren Projekten erfolgreich praktiziert worden. Im Landkreis Göttingen sind es die Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren.
    Sie wissen über die Angebote für Ältere in der Region Bescheid, haben ein offenes Ohr für die Wünsche und Probleme der älteren Bürgerinnen und Bürger und regen selbst gemeinschaftliche Aktivitäten an. Besonders gut funktioniert dieser Ansatz dort, wo die ehrenamtlichen Kümmerinnen und Kümmerer durch direkten Zugang zur Stadtverwaltung konkrete Veränderungen für die Belange der Älteren bewirken können oder wo sie durch die kommunalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger unterstützt werden.

Ehrenamtliche Kümmerinnen und Kümmerer

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    Luitpoldplatz 1 / 76726 Germersheim / Rheinland-Pfalz

    Ehrenamtliche Ansprechpersonen für die Nachbarschaftsarbeit in Gemeinden oder Stadtteilen zu benennen, ist in mehreren Projekten erfolgreich praktiziert worden. Im Landkreis Göttingen sind es die Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren.
    Sie wissen über die Angebote für Ältere in der Region Bescheid, haben ein offenes Ohr für die Wünsche und Probleme der älteren Bürgerinnen und Bürger und regen selbst gemeinschaftliche Aktivitäten an. Besonders gut funktioniert dieser Ansatz dort, wo die ehrenamtlichen Kümmerinnen und Kümmerer durch direkten Zugang zur Stadtverwaltung konkrete Veränderungen für die Belange der Älteren bewirken können oder wo sie durch die kommunalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger unterstützt werden.

Fotoausstellung "Gesichter und Geschichten der Nachbarschaftshilfe"

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    Außer der Schleifmühle 55-61 / 28203 Bremen / Bremen

    "Frau B. ist mit ihren 99 Jahren quickfidel. Im letzten Sommer hat sie zusammen mit Frau V., ihrer Nachbarschaftshelferin, 27 Gläser Bohnen eingekocht." Dies ist nur eins von vielen Beispielen aus der Fotoausstellung, die Nadja Susemichel, Kulturwissenschaftlerin und Leiterin des Projekts "Nachbarschaften schaffen" der Paritätischen Gesellschaft für soziale Dienste Bremen, konzipiert hat.
    21 Portraits mit kurzen Texten geben einen Einblick in die Beziehungen, die zwischen Nachbarschaftshelferin beziehungsweise Nachbarschaftshelfer und Kundin beziehungsweise Kunde in der organisierten Nachbarschaftshilfe entstanden sind. Die Visualisierung zeigt, dass das Engagement über eine rein praktische Hilfe im Alltag hinausgeht. Helfende und Hilfebedürftige teilen ein Stück Alltag und erfahren Geben und Nehmen auf beiden Seiten.
    Die öffentliche Ausstellung im Stadtteil hat sich als gutes Instrument für eine Wertschätzung des sozialen Engagements erwiesen und hat dazu beigetragen, die organisierte Nachbarschaftshilfe im Bremen-Huchting bekannter zu machen. Die Bilder und Texte sind auch in einem schönen Bildband erschienen.

    Poesiealbum mit der Aufschrift: Gesichter und Geschichten der Nachbarschaftshilfe

    Foto: BaS e. V.

Fragebogen Nachbarschaftshilfe

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    Sankt-Mang-Platz 12 / 87435 Kempten / Bayern

    Das Stadtteilbüro Sankt Mang in Kempten/ Allgäu hat zusammen mit der Hochschule Kempten einen Fragebogen zum Thema Seniorenarbeit entwickelt. Die Befragung erfolgte zu Beginn des Aufbaus eines Nachbarschaftsnetzwerkes für individuelle alltägliche Hilfen. Hierbei wurde die ältere Bewohnerschaft aus dem Stadtteil zu notwendigen und erwünschten Tätigkeiten innerhalb einer ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe befragt. Durch die Evaluation konnten der Bedarf genauer ermittelt und bestehende Angebote weiterentwickelt werden.

Fragebögen zur Untersuchung von Barrieren im öffentlichen Raum

Geburtstagskarten verschicken

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    Rathausplatz 1 / 93047 Regensburg / Bayern

    Alle 65- bis 75-Jährigen der Stadt Regensburg erhielten innerhalb eines Jahres eine Geburtstagskarte von der Stadt. Diese war unterschrieben vom Oberbürgermeister und der zuständigen Bürgermeisterin. Die Karte enthielt neben den Glückwünschen Hinweise auf Beratungs- und Unterstützungsangebote sowie auf einen unverbindlichen Hausbesuch. Neben der Wertschätzung der älteren Personen hat die Aktion zunehmend positive Auswirkungen auf die Nachfrage der angegebenen Angebote.

Gemeinsame Stadtteilbegehung

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    Gartenstraße 25 / 52064 Aachen / Nordrhein-Westfalen

    Unter der Koordination des AWO Begegnungszentrums Preuswald begehen Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil ihr Viertel nach zuvor festgelegten Methoden und Kriterien. Während der Rundgänge beurteilen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Wohn- und Lebensqualität ihres Umfeldes und stellen Mängel, Bedarfe, Schwachstellen heraus. Anschließend reflektieren sie gemeinsam im Rahmen einer Lenkungsgruppe ihre Beobachtungen und entwickeln Verbesserungsvorschläge und konkrete Maßnahmen. Diese werden an zuständige Behörden in der Stadt weitergeleitet. Die Ergebnisse und Visionen werden öffentlich für mehrere Tage ausgestellt. Die Projektbeteiligten berichten zudem anderen Bewohnerinnen und Bewohnern im Quartier von ihren Erfahrungen.

Herzensangelegenheiten und Pralinenschachteln

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    Thomas-Mann-Straße 2-4 / 53111 Bonn / Nordrhein-Westfalen

    Was haben Pralinen mit lebendiger Nachbarschaftsarbeit zu tun? Wie Pralinen sind aktivierende Methoden vielfältig, attraktiv, sinnlich erfahrbar und kommunikationsfördernd. Und vielfältig sind auch die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner.
    Karin Nell, Referentin des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks Nordrhein, zeigte in der "Nachbarschaftswerkstatt" der BaS, wie jede und jeder durch eine biografische Spurensuche die eigenen Herzensangelegenheiten wiederentdecken kann: Was habe ich als Kind gerne gemacht? Was hat mich schon immer interessiert? Wer oder was liegt mir am Herzen? Diese und andere Fragen führen zur Entscheidung über das persönliche Engagement.

    Karin Nell vom Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrhein stellte die Geschichte in der "Nachbarschaftswerkstatt" der BaS vor.

    Kleine rote Dekoherzen in herzförmiger Metalldose. Link öffnet das Bild vergrößert in einer Lightbox mit Bildergalerie.

    Foto: BaS e. V.

Initiative Nachbarschaftsnetz

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    Mathilde-Jacob-Platz 1 / 10551 Berlin / Berlin

    Aufbauend auf monatlichen Treffen von älteren Personen entsteht im Rahmen des Projektes "Initiative Nachbarschaftsnetz" ein Netzwerk aus älteren Menschen mit bis zu dreißig Mitgliedern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Gruppe haben ihre Bereitschaft erklärt, ein "Knoten" im zu knüpfenden Netz nachbarschaftlichen Engagements zu werden. Das Netzwerk stabilisiert soziale Strukturen und baut Kompetenzen bei Älteren aus. Diese können sich so selbstorganisiert Freizeiterlebnisse und Möglichkeiten des Engagements eröffnen. Das gemeinsame Lernen wird gefördert. Hierfür stehen räumliche und personelle Kapazitäten im Computerraum, in der Näh- und Kreativwerkstatt sowie in der Bibliothek im Stadtschloss Moabit Nachbarschaftshaus zur Verfügung. Die entwickelten Angebote sind niederschwellig und auch für Menschen mit Sprachbarrieren zugänglich.

Lokale Netzwerkarbeit

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    Yorkstraße 4-11 / 10965 Berlin / Berlin

    Grundlage der quartiersbezogenen Netzwerkarbeit in Berlin-Kreuzberg waren eine Auftaktveranstaltung und drei nachfolgende Netzwerktreffen. Die Netzwerktreffen fanden an verschiedenen Orten und mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Zugangswege zu Älteren, Sensibilisierung zum Thema "Älterwerden in Kreuzberg", aufsuchende Angebote) im Quartier statt. Darüber hinaus wurde zu unterschiedlichen Anlässen (zum Beispiel Straßenfeste) die Möglichkeit genutzt, das Netzwerk und seine Arbeit vorzustellen sowie mit partizipativen Methoden Rückmeldungen und Ideen älterer Menschen einzuholen.

Lokaler Tag der Seniorinnen und Senioren

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    Martin-Luther-Ring 4-6 / 4109 Leipzig / Sachsen

    Die Veranstaltung "Tag der Seniorinnen und Senioren" wurde konzipiert und durchgeführt, um ältere Menschen besser mit Unterstützungsleistungen und Angeboten der offenen Seniorenarbeit bekannt zu machen. Bei der Veranstaltung wurden in Vorträgen, Beiträgen im Forum sowie in Arbeitskreisen die Herausforderungen und Chancen des Alters diskutiert. Gleichzeitig standen auf dem ‚Markt der Engagierten‘ über 40 Vereine, Institutionen und andere für Fragen bereit. Aufgelockert wurde die Veranstaltung durch Musik, kabarettistische Lesungen sowie ausreichend Gelegenheiten zum Austausch und Netzwerken.

Mobile Stadtteilaktionen und Kiezgespräche

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    Urbanstraße 1 / 10961 Berlin / Berlin

    Zur Aktivierung der Nachbarschaft wurden durch den Nachbarschaftshaus Urban e. V. kleinere und größere Veranstaltungen sowie mobile Stadtteilaktionen geplant und umgesetzt: Bei Kiezgesprächen im öffentlichen Raum platzierten sich beispielsweise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Lastenfahrrad, Kaffee und Kuchen und viel Material zum Schreiben an unterschiedlichen Orten in Kreuzberg. Dort wurden gezielt ältere Menschen angesprochen und zu ihren Interessen und Nöten befragt. Entsprechend ihres Anliegens erhielten die Menschen direkt Informationen und Beratung. Eine Fortsetzung wurde bereits beschlossen.

Nachbarschaftsmodell

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    Thomas-Mann-Straße 2-4 / 53111 Bonn / Nordrhein-Westfalen

    Papier, Schere, Kleber, sonst nichts. "Bauen Sie daraus ein Nachbarschaftsmodell der Zukunft!" lautete die Aufgabe für die Teilnehmenden des Fortbildungsprogramms "Nachbarschaftswerkstatt" der BaS. In Kleingruppen entstanden völlig unterschiedliche Modelle, die viel Stoff für Diskussionen lieferten.Das Interessante an dieser Übung war nicht nur das fertige Modell, sondern auch der Weg dorthin: Wie verständigten sich die Beteiligten? Wie wurden sie sich über die Ziele des Modells einig? Wer baute was und warum? Der Modellbau symbolisierte damit die vielfältigen Verständigungsprozesse, die auch in realen Nachbarschaftsprojekten stattfinden.

    Selbst gebastelte Papierhäuschen auf einem Tisch.

    Foto: Agnes Boeßner

Nachrichten aus der Zukunft

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    Thomas-Mann-Straße 2-4 / 53111 Bonn / Nordrhein-Westfalen

    "Drohne" statt Telefonkette: In einem Modellprojekt wurde die tägliche Telefonkette durch Drohnen ersetzt, die Einblick in die Wohnungen aller Seniorinnen und Senioren über 60 Jahren nehmen. Die Einwohnerinnen und Einwohner werden verplichtet, Rollos und Gardinen geöffnet zu halten und Toilettenfenster mit durchsichtigen Scheiben auszustatten." Dies ist eine der Horror-Nachrichten, die Teilnehmende im Fortbildungsprogramm "Nachbarschaftswerkstatt" der BaS für eine "Tagesschau 2030" entwickelten.
    Die Aufgabe war, sich die Situation alter Menschen vorzustellen in einer Zukunft mit allen Folgen des demografischen Wandels, der technischen und kulturellen Veränderungen. Im Umkehrschluss sammelten die Teilnehmenden Ideen, wie lebendige Nachbarschaftsarbeit solchen Entwicklungen entgegenwirken kann.

Netzwerk "Älter werden im Quartier"

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    Bierstraße 32a / 49074 Osnabrück / Niedersachsen

    Aufbauend auf dem Stadtentwicklungskonzept "Älterwerden in Osnabrück" hat das Seniorenbüro der Stadt das Netzwerk "Älter werden im Quartier" ins Leben gerufen. Alle zwei Monate treffen sich die Initiativen und Vereine, die bereits im weitesten Sinne zum Thema im Quartier arbeiten oder arbeiten möchten. Ziele dieser Treffen sind der Erfahrungsaustausch, gegenseitige Information sowie die Förderung der Zusammenarbeit, Erleichterung von gemeinsamen Antragstellungen und die Vermeidung von Doppelstrukturen.

Offenes Forum "Wie gewinne und halte ich Ehrenamtliche?"

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    Martin-Luther-Ring 4-6 / 4109 Leipzig / Sachsen

    Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit werden interessierte Personen, hierunter bereits Engagierte als auch Menschen auf der Suche nach einer neuen Aufgabe, zu einem Nachmittagsforum zum Thema Senioreninnen/Senioren und Ehrenamt eingeladen. Ziele des Forums sind die Diskussion und Thematisierung der Herausforderungen, mit denen sich viele Seniorenvereine konfrontiert sehen. Mit Hilfe von Podiumsdiskussionen, Tischgesprächen, Filmvorführungen und ähnlichem wird ein reger Austausch von Erfahrungen und Ideen initiiert und gezeigt, dass die Arbeit mit älteren Menschen Freude bereitet.

Quartiersfotobuch

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    Außer der Schleifmühle 55-61 / 28203 Bremen / Bremen

    Menschen, die wegen körperlicher Einschränkungen das Haus nur selten oder nicht mehr verlassen können, interessieren sich oft noch sehr dafür, was in "ihrem" Stadtteil passiert. Um sie an neuen Entwicklungen teilhaben zu lassen, wurde im Projekt "Nachbarschaften schaffen" der Paritätischen Gesellschaft für Soziale Dienste Bremen ein Quartiersfotobuch entwickelt. Dafür haben Nachbarschaftshelferinnen und Nachbarschaftshelfer markante Orte im Stadtteil fotografiert, die sich in den letzten fünf Jahren verändert haben. Mit kurzen Kommentierungen versehen, wurden sie in einem Drogeriemarkt zu einem gebundenen Bildband zusammengestellt.
    Das Fotobuch "Huchting heute" wird von den Nachbarschaftshelferinnen und Nachbarschaftshelfer in Huchting zu Hausbesuchen mitgenommen und ist Anlass für Gespräche über das Gestern und Heute im Stadtteil. Es steht auch in der örtlichen Zweigstelle der Stadtteilbibliothek zur allgemeinen Ausleihe zur Verfügung.

Sommerakademie zu einem selbst gewählten Thema

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    Thomas-Mann-Straße 2-4 / 53111 Bonn / Nordrhein-Westfalen

    Eine Woche im Quartier zum Thema "Schokolade": Wenn einige Leute dazu Ideen sammeln, entstehen vielfältige Aktionen, bei denen Jung und Alt zusammen kommen, sich kennen lernen, gemeinsam werkeln und genießen. Karin Nell, Referentin bei der Evangelischen Erwachsenenbildung Nordrhein, stellte die Idee als "Sommerakademie" in der "Nachbarschaftswerkstatt" der BaS vor. Die Teilnehmenden sammelten innerhalb kürzester Zeit viele Möglichkeiten, wie eine solche Woche gestaltet werden könnte. Auch zu anderen Themen wie "Herz", "Tür" oder "Spiele" lässt sich leicht ein Programm füllen. Ohne "Problem-Zeigefinger" werden hier die Sinne angesprochen. Und trotzdem – oder vielleicht deswegen – knüpfen sich aus den Begegnungen der Bewohnerinnen und Bewohner soziale Netze, die die Grundlage für ein Engagement im Stadtteil bilden können. Die Methode "Sommerakademie" wurde auch in der programmbegleitenden "Methodenwerkstatt Aktive Nachbarschaft" vorgestellt und von mehreren Projektträgerinnen und Projektträgern noch in der Programmlaufzeit erfolgreich multipliziert.

Sommerakademie zu einem selbst gewählten Thema

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    Rembrandtstraße 17 - 19 / 66540 Neunkirchen / Saarland

    Auch in Saarbrücken-Brebach wurde diese Methode aufgegriffen und als Senioren-Sommer-Woche umgesetzt. Seniorinnen und Senioren aus dem Stadtteil stellten ihre persönlichen Hobbys und Fähigkeiten in Workshops vor und leiteten diese. Alt und Jung fühlten sich von den Angeboten Kreatives Gestalten, Lieder-Welt-Reise, Gesundheitsangebote oder Kinonachmittag angesprochen und füllten diese mit Leben.

Sommerakademie zu einem selbst gewählten Thema

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    Bahnhofstraße 28 / 36157 Ebersburg / Hessen

    In Ebersburg hat der Verein Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal e. V. in 2014 mit Ehrenamtlichen eine Sommerakademie zum Thema "Bauen und Backen" durchgeführt. Mitten im Ort entstand ein Lehmbackofen, der nun für Backofenfeste und jahreszeitbezogene Backaktionen zum Motto Pizza, Maronen oder Bratäpfel genutzt wird.

    Blick in einen halb geöffneten und brennenden Holzkamin.

    Foto: Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal e. V.

Stellenanzeige für Ehrenamtliche

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    Luitpoldplatz 1 / 76726 Germersheim / Rheinland-Pfalz

    Die Kreisverwaltung Germersheim hat ihre Suche nach Seniorenbeauftragten in den örtlichen Amtsblättern bekannt gegeben und hier Stellenanzeigen mit einer Aufgabenbeschreibung geschaltet. Ebenso wichtig war die persönliche Ansprache von lokalen Schlüsselpersonen, die bereits für ihr soziales Engagement bekannt waren.

Tablet-PCs und interaktive Monitore auf Stelen

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    Spickufer 10 / 44149 Dortmund / Nordrhein-Westfalen

    In Dortmund wurde in einem "LivingLab" erprobt, wie virtuelle Medien nachbarschaftliche Prozesse sinnvoll ergänzen und befördern können. Mit Hilfe von Studierenden der Universität Siegen erlernten acht ältere Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnungs- und Siedlungs-GmbH den Umgang mit dem Tablet-PC und vermittelten den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ihre Anforderungen an nutzerfreundliche, quartiersbezogene Anwendungen. An verschiedenen Hauseingängen wurden in der Wohnsiedlung Stelen aufgestellt, die in Augenhöhe mit einem Touchscreen ausgerüstet sind. Per "Fingerwisch" sind damit alle aktuellen Informationen über Angebote im Quartier verfügbar.

    Im Vordergrund hält ein Mann ein Tablet. Auf dem Bildschirm spiegelt sich sein Gesicht und man sieht den Pavillon mit Stand darauf und dahinter.

    Foto: WSG Wohnungs- und Siedlungs-GmbH

Tag der offenen Gärten

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    Westenmauer 10 / 59227 Ahlen / Nordrhein-Westfalen

    Bereits seit 2009 organisiert die Stadt Ahlen jährlich einen "Tag der offenen Gärten", bei dem Privatleute an einem Sommersonntag ihre Gärten für Interessierte öffnen. Im Projekt hat die Leitstelle "Älter werden in Ahlen" die Idee noch ausgeweitet: Startpunkt ist nun das städtische Begegnungszentrum "Mittrops Hof". Engagierte aus dem dortigen Nachbarschaftsprojekt sorgen für Kaffee, Kuchen und türkische Spezialitäten und verteilen grüne Taschen mit Informationsmaterial und Routenplänen zu den offenen Gärten.
    Der Gartentag findet jährlich mehr Anklang und ist gleichzeitig Anlass für die Werbung neuer Ehrenamtlicher: Gesucht werden ortskundige Fahrradfahrerinnen und -fahrer, die Gäste auf der Route begleiten, sowie neue "Gartengastgeberinnen und -gastgeber".

Workshop "Gut älter werden in Steglitz-Zehlendorf – Wie kann das gehen?"

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    Königsstraße 42-43 / 14163 Berlin / Berlin

    Vier Workshops wurden konzipiert und an verschiedenen Standorten im Bezirk durchgeführt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter 65+ wurden jeweils mit einer Theateraufführung humorvoll in das Thema "Älterwerden" eingeleitet. In Kleingruppenarbeit wurden Ideen und Visionen der Teilnehmenden festgehalten und daraus konkrete Themen mit jeweiligen Zuständigkeiten abgeleitet. Aus diesen Workshops entwickelten sich bisher ein Freizeittreff, Ansätze für eine Nachbarschaftshilfe und Informationsveranstaltungen für generationenübergreifendes Wohnen. Um entwickelte Ideen noch besser umsetzen zu können, soll zukünftig die Politik stärker miteinbezogen werden.

Ziemlich beste Nachbarn. Dank Dir.

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    Urbanstraße 1 / 10961 10961 / Berlin

    Um Nachbarinnen und Nachbarn für das Zusammenleben in ihrem Quartier zu sensibilisieren, wurde eine Reihe von Postern und Postkarten entwickelt. Mit dem Slogan "Ziemlich beste Nachbarn. Dank Dir!" sollen Menschen zum Nachdenken darüber eingeladen werden, wer in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft Hilfe und Unterstützung brauchen könnte. Mit der Aktion sollen vertraute Nachbarschaftsnetzwerke genutzt werden, um älteren Menschen den Zugang zu Hilfe und Unterstützung möglich zu machen.


Qualifizierung und Begleitung von ehrenamtlich Engagierten

Ehrenamtliches Engagement im Quartier entsteht nicht von selbst. Viele Projektträgerinnen und Projektträger stellen fest: Es genügt nicht, Engagierte zu gewinnen. Sie gut für ihre Aufgaben zu qualifizieren und in ihrer Tätigkeit zu begleiten, ist mindestens genauso wichtig, um Überforderung vorzubeugen, den Zusammenhalt der Ehrenamtlichen zu stärken und das Engagement nachhaltig zu gestalten. Einige Projektträgerinnen und Projektträger haben in der Projektlaufzeit regelrechte Curricula entwickelt.

Aufgabenprofile und Handlungsfelder für Ehrenamtliche

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    Hans-Sachs-Platz 2 / 90403 Nürnberg / Bayern

    Für Ehrenamtliche wurden in vorbereitenden Workshops vier Handlungsfelder und Aufgabenprofile entwickelt. Diese stellen die Basis für die angebotenen Hilfen dar:

    • "Ein offenes Ohr haben":
      soziale Teilhabe durch Hausbesuche oder telefonische Kontakte
    • "Eine helfende Hand reichen":
      kurzfristige, befristete Alltagshilfen in besonderen Situationen (zum Beispiel nach einem Krankenhausaufenthalt)
    • "Einen aufmerksamen Blick schenken":
      unverbindliches Hilfsangebot für Ältere, die bei Alltagsbegegnungen im Wohnviertel als unterstützungsbedürftig oder vereinsamt auffallen
    • "Brückenbauer":
      Dienstleistende im Viertel können über die Ehrenamtlichen Kontakt zu den Koordinationsstellen herstellen und Informationen weitergeben, wenn Ältere Hilfebedarf signalisieren oder als unterstützungsbedürftig auffallen.

Begrüßungsmappe für Ehrenamtliche

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    Marktplatz 37 / 73525 Schwäbisch Gmünd / Baden-Württemberg

    Bevor neue Ehrenamtliche im Seniorennetzwerk Schwäbisch Gmünd mit ihrer Tätigkeit beginnen, erhalten sie eine eigens entwickelte Begrüßungsmappe. Neben einem durch den Bürgermeister unterzeichneten Begrüßungsschreiben werden die für das Ehrenamt geltenden Rahmenbedingungen erläutert. Außerdem enthält sie Vordrucke für die Aufnahme, für eine Vereinbarung und für eine Bescheinigung über die ehrenamtliche Mitarbeit.

Boxenstopp

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    Westenmauer 10 / 59227 Ahlen / Nordrhein-Westfalen

    Entlastung für Ehrenamtliche: Einfach mal durchatmen können, das war der Wunsch einiger Ehrenamtlicher aus dem Nachbarschaftsprojekt am Betreuungszentrum Gezeitenland in Ahlen. Sie gestalten nun einmal im Monat den "Boxenstopp" – eine ruhige halbe Stunde, in der Engagierte wieder Energie tanken können. Jeden Monat gibt es zu einem Motto wie irische Segenswünsche, Liebe oder Reisen besinnliche Texte, Bilder und Musik. Das Gezeitenland arbeitet dabei unter anderem mit der Leitstelle "Älter werden in Ahlen" und mit einer Kirchengemeinde zusammen.

Curriculum für Ehrenamtliche im Besuchsdienst für Menschen mit Demenz

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    Ziegelhofstraße 125 - 127 / 26121 Oldenburg / Niedersachsen

    Ein 20-stündiges Seminar des Paritätischen Oldenburg-Ammerland bereitet Interessierte auf eine freiwillige Tätigkeit im Besuchsdienst für demenziell erkrankte Menschen vor. Das Curriculum für die zwölfköpfige Gruppe vermittelt Basiswissen zu verschiedenen Krankheitsbildern, Methoden der Kommunikation und Gesprächsführung sowie zur Betreuung und Beschäftigung. Türöffner und Stolpersteine bei der Kontaktaufnahme, Hilfen im Alltag, zum Beispiel beim Essen, Anziehen und außer Haus gehen, rechtliche Grundlagen und die Beschäftigung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer sind weitere Elemente des Seminars.

Curriculum für mobile soziale Wohnberaterinnen und Wohnberater

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    Am Goldgraben 14 / 37073 Göttingen / Niedersachsen

    Die "Freie Altenarbeit Göttingen" befähigt Interessierte aus sozialen, pflegerischen oder anderen Berufen mit einer Fortbildung dazu, Ältere bei Entscheidungen rund ums Wohnen zu unterstützen. Über ein halbes Jahr eignen sich die Ehrenamtlichen mit professioneller Anleitung in aufeinander aufbauenden zweitägigen Modulen Wissen über barrierearmes, technikunterstütztes, soziales Wohnen, Methoden der Gesprächsführung und erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit an. Die Ausbildung ist mit einem Lehrgang zur Dorfmoderation gekoppelt, der auf die Aktivierung und Begleitung solidarischer Netzwerkstrukturen im Dorf gerichtet ist. In einem anschließenden Praxisjahr helfen die mobilen sozialen Wohnberaterinnen und Wohnberater bei der Öffentlichkeitsarbeit, hospitieren bei Wohnberatungen und üben sich in kollegialer Beratung wie im Anschieben von ersten Dorfprojekten. Nach Abschluss der Fortbildung und Mitarbeit während des Praxisjahres erhalten die Teilnehmenden ein qualifiziertes Zertifikat.

    Frauen und Männer sitzen in einem Stuhlkreis im Garten.

    Foto: Freie Altenarbeit Göttingen e. V.

Curriculum für multiethnische Stadtteilhelferinnen und Stadtteilhelfer

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    Rembrandtstraße 17 - 19 / 66540 Neunkirchen / Saarland

    In rund 100 Stunden haben sich in Saarbrücken-Brebach im Projekt "Brebach versorgt sich selbst!" 22 Stadtteilhelferinnen und Stadtteilhelfer ausbilden lassen. In der Fortbildung haben sie sich Kenntnisse über alltagsrechtliche Fragen, Lebensmittelhygiene, Demenz als Krankheitsbild und Hilfsmittel angeeignet, sich mit Techniken und Fertigkeiten für Hilfen im Alltag vertraut gemacht und Methoden der Gesprächsführung kennengelernt. Sie leisten nun im Auftrag des BürgerInnen-Zentrums Brebach ehrenamtlich gegen eine Aufwandsentschädigung kleinere Hilfestellungen in der Nachbarschaft oder helfen bei Veranstaltungen und Festen mit. Einigen Absolventinnen und Absolventen ist dank der Ausbildung der Sprung in eine Festanstellung als Alltagshelferin oder Alltagshelfer in einer sozialen Einrichtung oder einem Privathaushalt gelungen.

Curriculum für Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter

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    Hamburg

    In fünf halbtägigen Treffen hatten die angehenden Botschafterinnen und Botschafter ihres Stadtteils Gelegenheit, sich untereinander kennen zu lernen, sich über die Besonderheiten und bestehenden Angebote ihres Stadtteils zu informieren, ihre Rolle herauszuarbeiten und ihren Bedarf an hauptamtlicher Unterstützung zu formulieren. Dabei wurden auch die Grenzen der ehrenamtlichen Zuständigkeit, das "Wie und Wo" ihrer Präsentation im Stadtteil sowie ihre Vernetzung mit sozialen Einrichtungen und weiteren Partnern im Quartier thematisiert. Im Vordergrund des Vorbereitungskurses stand das Ziel, die Selbstorganisation der einzelnen Standorte zu fördern und ein gemeinsames Bild vom Profil der Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter zu erarbeiten. Durchgeführt wurden die Module mit Unterstützung des Freiwilligenzentrums Hamburg-Wandsbek, der Freiwilligen-Agentur-Bergedorf, des Seniorenbüros Hamburg und zwei seniorTrainerinnen.

Curriculum für Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter

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    Hamburg

    In fünf halbtägigen Treffen hatten die angehenden Botschafterinnen und Botschafter ihres Stadtteils Gelegenheit, sich untereinander kennen zu lernen, sich über die Besonderheiten und bestehenden Angebote ihres Stadtteils zu informieren, ihre Rolle herauszuarbeiten und ihren Bedarf an hauptamtlicher Unterstützung zu formulieren. Dabei wurden auch die Grenzen der ehrenamtlichen Zuständigkeit, das "Wie und Wo" ihrer Präsentation im Stadtteil sowie ihre Vernetzung mit sozialen Einrichtungen und weiteren Partnern im Quartier thematisiert. Im Vordergrund des Vorbereitungskurses stand das Ziel, die Selbstorganisation der einzelnen Standorte zu fördern und ein gemeinsames Bild vom Profil der Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter zu erarbeiten. Durchgeführt wurden die Module mit Unterstützung des Freiwilligenzentrums Hamburg-Wandsbek, der Freiwilligen-Agentur-Bergedorf, des Seniorenbüros Hamburg und zwei seniorTrainerinnen.

Mehrstufige Seminare für Ehrenamtliche

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    Hans-Sachs-Platz 2 / 90403 Nürnberg / Bayern

    Für Ehrenamtliche in der Seniorenarbeit bietet das Sozialamt in Nürnberg mehrstufige, aufeinander aufbauende Schulungen an. Die Basisschulung umfasst unter anderem die Sensibilisierung für die eigene Motivation und Ziele sowie für die Bedürfnisse von Älteren. Hinzu kommen Themen wie Gesprächsführung oder auch ein Rollstuhl- und Rollatortraining. Die Aufbauschulungen knüpfen an die praktische Erfahrung der Freiwilligen an und behandeln beispielsweise den Umgang mit chronischen Krankheiten oder vertiefen die Gesprächsführungskompetenzen. Externe Expertinnen und Experten unterstützen die Schulungen.

Runder Tisch der Kümmerer

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    Poststraße 23 / 56759 / Rheinland-Pfalz

    Vier Gemeinden der Verbandsgemeinde Kaisersesch nehmen am Projekt "Die Kümmerer" teil. In diesem Rahmen bieten mehrere Bürgerinnen und Bürger Unterstützung für Menschen an, die auf Hilfe im Alltag angewiesen sind. Die Projektleitung lädt alle "Kümmerer" regelmäßig zum Runden Tisch ein. Hier können Erfahrungen ausgetaucht werden, Stolpersteine und neue Ideen besprochen und das weitere gemeinsame Vorgehen abgestimmt werden. Der Runde Tisch ist in ein Netzwerk aus weiteren Projekten eingespannt. Dadurch wird eine gegenseitige Ergänzung und Unterstützung gewährleistet.

Schulung für Leih-Großeltern

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    Marktplatz 3 / 36129 Gersfeld / Hessen

    Da die Generationen einer Familie heute häufig nicht mehr nah beieinander wohnen, unterstützen an vielen Orten Leih-Omas und Leih-Opas jüngere Familien bei der Betreuung ihrer Kinder - eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Im Landkreis Fulda hat sich das Projekt "Leih-Großeltern" als Leuchtturmprojekt für die Verbindung der Generationen etabliert. Wo sich Leih-Omas und Leih-Opas vorher nur vereinzelt und als Zufallsbekanntschaft fanden, wurde mit dem Projekt "Betreutes Wohnen im Oberen Fuldatal" des Vereins "Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal" ein Konzept für eine qualifizierte Vorbereitung auf diese Aufgabe entwickelt. In rund zehn Schulungseinheiten erfahren interessierte Ältere Wichtiges zu Haftpflicht und Erster Hilfe am Kind, beschäftigen sich mit Kommunikation und Spiel und setzen sich mit dem Thema "Grenzen setzen bei Kindern" auseinander. Der Verein bietet mittlerweile 13 Leih-Großeltern darüber hinaus regelmäßig Gelegenheit zum Austausch und zur Weiterbildung. Um möglichst viele neue Leih-Omas und Leih-Opas in der Region zu gewinnen, hat der Verein seine Schulungen für neue Träger geöffnet und unterstützt sie beim Aufbau weiterer Projekte.

Schulung für Leih-Großeltern

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    Bahnhofstraße 28 / 36157 Ebersburg / Hessen

    Da die Generationen einer Familie heute häufig nicht mehr nah beieinander wohnen, unterstützen an vielen Orten Leih-Omas und Leih-Opas jüngere Familien bei der Betreuung ihrer Kinder - eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Im Landkreis Fulda hat sich das Projekt "Leih-Großeltern" als Leuchtturmprojekt für die Verbindung der Generationen etabliert. Wo sich Leih-Omas und Leih-Opas vorher nur vereinzelt und als Zufallsbekanntschaft fanden, wurde mit dem Projekt "Betreutes Wohnen im Oberen Fuldatal" des Vereins "Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal" ein Konzept für eine qualifizierte Vorbereitung auf diese Aufgabe entwickelt. In rund zehn Schulungseinheiten erfahren interessierte Ältere Wichtiges zu Haftpflicht und Erster Hilfe am Kind, beschäftigen sich mit Kommunikation und Spiel und setzen sich mit dem Thema "Grenzen setzen bei Kindern" auseinander. Der Verein bietet mittlerweile 13 Leih-Großeltern darüber hinaus regelmäßig Gelegenheit zum Austausch und zur Weiterbildung. Um möglichst viele neue Leih-Omas und Leih-Opas in der Region zu gewinnen, hat der Verein seine Schulungen für neue Träger geöffnet und unterstützt sie beim Aufbau weiterer Projekte.

Seminar Alltagsbegleitung

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    Bremer Straße 27 / 21255 Tostedt / Niedersachsen

    Um engagierte und motivierte Menschen in der Seniorenarbeit zu unterstützen, bot das Beratungsbüro für Pflege und Soziales in Tostedt das Seminar "Alltagsbegleitung" an. Dieses umfasste 40 Stunden und hatte zum Ziel, die Alltagsbegleiterinnen und Alltagsbegleiter für ihre Tätigkeit zu qualifizieren. Neben grundlegendem Wissen zum Umgang und zur Aktivierung älterer, teilweise pflegebedürftiger oder demenzerkrankter Personen vermittelte die Fortbildung auch Kenntnisse zu häufigen Krankheitsbildern von älteren Menschen, altersgerechter Ernährung und zur Erhaltung der geistigen Aktivität.

Seminar Arbeit im Seniorenverein

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    Martin-Luther-Ring 4-6 / 4109 Leipzig / Sachsen

    Das Sozialamt in Leipzig organisierte eine Reihe von Weiterbildungsangeboten, die sich mit der Arbeit in und mit Seniorenvereinen auseinandersetzten. Hierbei wurden insbesondere die Themen der Öffentlichkeitsarbeit im Seniorenverein, die Beschäftigungsförderung für das Ehrenamt und die Finanzierung und Förderungsmöglichkeiten von Projekten behandelt. Ziel der Veranstaltung war es, Vorurteile und Ängste bei der Übernahme von Verantwortung in entsprechenden Vereinen zu klären und abzubauen sowie die Vernetzungs- und Kooperationsbereitschaft zu stärken.

Seminar zur praktischen Unterstützung in der Seniorenarbeit

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    Frankfurter Straße 97 / 53773 Hennef / Nordrhein-Westfalen

    Erst durch die Mithilfe ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es möglich, zahlreiche Angebote, wie beispielsweise Erzählcafés, PC-Kurse oder verschiedene Vorträge für Seniorinnen und Senioren, im Seniorenbüro Hennef anzubieten. Vor ihrem Einsatz wurden die Ehrenamtlichen in einem zweitägigen Seminar geschult. In diesem Rahmen bekamen die Helferinnen und Helfer Informationen über alle Angebote und die jeweiligen Ansprechpersonen. Zusätzlich wurde mit ihnen das Verhalten in verschiedenen Gesprächssituationen erprobt. Diese Seminare sollen eine umfassende und zielgruppengerechte Beratung ermöglichen.