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Umkreissuche

Angebote der Beratung, Betreuung und Versorgung

Für ältere Menschen, die nicht mehr so mobil sind, abgelegen wohnen oder Begegnungsangebote nicht in Anspruch nehmen, sind zugehende und niedrigschwellige Angebote zur Beratung, Betreuung und Versorgung hilfreich. Auch eine altersgerechte Wohnung und entsprechende Informationen können dafür sorgen, dass ältere Menschen lange in ihrer vertrauten Wohnumgebung bleiben.

Aktivierender Hausbesuch

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    Marktplatz 37 / 73525 Schwäbisch Gmünd / Baden-Württemberg

    Ehrenamtliche besuchen allein lebende ältere Menschen zuhause, die keine nahestehenden Angehörigen oder Freundinnen und Freunde haben. Mit ihrer Gesellschaft bringen die Engagierten etwas Abwechslung in den Alltag der Besuchten und ermöglichen ihnen Teilhabe und soziale Kontakte. Das Besondere an den aktivierenden Hausbesuchen in Schwäbisch Gmünd ist, dass die Ehrenamtlichen für und mit den Älteren musizieren. Auch bringen das Streicheln und der Kontakt mit einem Hund für viele Besuchte Lebensfreude mit sich. Dazu kooperiert das Seniorennetzwerk unter Federführung der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd mit dem Malteser Hilfsdienst, der speziell für diese Aufgabe ausgebildete Besuchshunde und Hundeführerinnen und Hundeführer bereitstellt.

Brücke aus der Klinik in den Alltag

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    Marktplatz 37 / 73525 Schwäbisch Gmünd / Baden-Württemberg

    Die Wohnung heizen, den Kühlschrank füllen, Medikamente besorgen oder den Koffer packen für die Reha – das sind die Aufgaben der Ehrenamtlichen, die im Seniorennetzwerk Schwäbisch Gmünd allein lebenden Menschen zur Seite stehen, die nach einem Krankenhausaufenthalt vorübergehend Unterstützung brauchen. Die Zuwendung hilft bei der Genesung, verhindert einen "Drehtüreffekt" in der Klinik und beugt voreiligen Heimeinweisungen vor. Sie ist zeitlich begrenzt und beinhaltet keine pflegerischen oder hauswirtschaftlichen Aufgaben. Die "Brücke aus der Klinik in den Alltag" wird in Kooperation mit dem Stauferklinikum durchgeführt.

Care- und Case Management mit Seniorenlotsinnen und Seniorenlotsen

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    Würzburger Straße 36 / 63739 Aschaffenburg / Baden-Württemberg

    Das fragmentierte Gesundheits- und Pflegesystem erfordert qualitativ hochwertige, wohnortnahe, niedrigschwellige und möglichst aufsuchende Beratungsstrukturen. Die Seniorenlotsinnen und Seniorenlotsen in Aschaffenburg stellen unter Anwendung des Care-und-Case-Prinzips eine mittelnde Instanz dar. Diese schaffen zwischen Seniorinnen und Senioren sowie möglichen Beratungsstellen Kontakt. Das Care Management widmet sich dem Ausbau der Netzwerkstruktur vor Ort, ohne die eine zielorientierte Zuweisung der Hilfesuchenden nicht möglich wäre. Case Manager (Fallmanager, Kümmerer und so weiter) leisten individuelle Hilfestellungen, lotsen durch das System und erarbeiten passgenaue Lösungen mit und für Seniorinnen und Senioren und deren Angehörige.

Einkaufsdienst "Gmünder Radler"

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    Marktplatz 37 / 73525 Schwäbisch Gmünd / Baden-Württemberg

    Der "Gmünder Radler" bringt Einkäufe montags bis freitags direkt ins Haus. Bestellt werden kann alles bis zu 20 Kilo per Telefon bei vier kooperierenden Lebensmittelgeschäften – nur Getränkekisten sind ausgenommen. Nach Zusammenstellung der Bestellung transportiert der Fahrradkurier die Einkäufe für 4 Euro in der Innenstadt und für 6 Euro in den Randbezirken. Das Geld für den Einkauf wird bis zu 50 Euro ausgelegt und dann bei Lieferung bezahlt. Der umweltfreundliche Einkaufsdienst funktioniert schnell und zuverlässig – auch wenn es mal regnet. Er ist einer von 12 Bausteinen im Seniorennetzwerk Schwäbisch Gmünd.

Helfende Hände

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    Waldtorstraße 1a / 79761 Waldshut-Tiengen / Baden-Württemberg

    Die Nachbarschaftshilfe Pflegende Hände des Familienzentrums Hochrhein bildet Pflegeunterstützerinnen und Pflegeunterstützer aus, um pflegende Angehörige sowohl zu Hause als auch außerhalb der Wohnung zu begleiten und zu entlasten. Die Ausbildung beinhaltet unter anderem Grundlagen für den Umgang mit Bettlägerigen, Einblick in Krankheitsbilder oder ein Rollstuhl- und Rollator-Training. Ausgebildete Unterstützerinnen und Unterstützer werden in eine Vermittlungskartei aufgenommen und bei Bedarf angefragt. Für die Tätigkeit soll eine individuell abgesprochene Vergütung erfolgen, welche teilweise von den Krankenkassen übernommen werden kann.

Morgenohr

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    Marktplatz 37 / 73525 Schwäbisch Gmünd / Baden-Württemberg

    Ein offenes Ohr und Zeit zum Plaudern und Zuhören – das haben die Ehrenamtlichen des Seniorennetzwerks Schwäbisch Gmünd, die sich im Baustein „Morgenohr“ engagieren und die regelmäßig mit einem älteren Menschen telefonieren. Und sie merken, wenn jemand mal nicht ans Telefon geht, weil etwas nicht stimmt. In diesem Fall wird eine vorher benannte Ansprechperson aus der Familie, Nachbarschaft oder einer Arztpraxis informiert, die dann nach dem Rechten schaut.

    Eine alte Frau telefoniert an ihrem Schreibtisch.

    Foto: Nicole Knödler


Ideen für Kontakte und Begegnung

Lebendige Nachbarschaft entsteht dort, wo Menschen sich begegnen können – und die Projekte haben in beeindruckender Kreativität im Programmzeitraum vielfältige Ideen und Möglichkeiten entwickelt. "Essen verbindet!" ist ein Merkmal vieler solcher Angebote, doch darüber hinaus bringen auch Musik, Kunst, Bewegung, Ausflüge und gemeinsame Hobbys die Menschen in der Nachbarschaft zusammen.

Mittagstisch, auch Generationen und Kulturen übergreifend

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    Marktplatz 37 / 73525 Schwäbisch Gmünd / Baden-Württemberg

    Den Mittagstisch "unter d´Leut" in Schwäbisch Gmünd gibt es an sieben Tagen in der Woche, immer in einer anderen Stadtteilbegegnungsstätte Schwäbisch Gmünds. Damit sich auch Menschen mit wenig Einkommen ein Mittagessen in geselliger Runde leisten können, kooperiert die Stadtverwaltung mit der Stadtwerke Schwäbisch Gmünd GmbH, die einen Zuschuss für Bedürftige übernimmt.

Nachbarschaft braucht Räume!

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    Lichtensteinstraße 37 / 73230 Kirchheim / Baden-Württemberg

    Nachbarschaft entsteht durch Begegnung, und dafür braucht es Raum. Aus dieser Erkenntnis sind in vielen Projekten vielfältig nutzbare Anlaufstellen im Stadtteil entstanden.
    Der "Quartierstreffpunkt Wir Rauner" in Kirchheim unter Teck ist mit seinen Angeboten von Stricktreff bis Computersprechstunde zum Ankerpunkt im Stadtteil Rauner geworden.

Tagesausflüge mit dem Bus

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    Lichtensteinstraße 37 / 73230 Kirchheim / Baden-Württemberg

    25 Kunstinteressierte aus dem Stadtteil Rauner sind den Spuren von Armin Müller-Stahl gefolgt und haben gemeinsam mit einer Kunsthistorikerin die Ausstellung ‚Menschenbilder’ des Künstlers und Schauspielers in Nürtingen besucht.


Methoden zur Initiierung aktiver Quartiere und Nachbarschaften

Wie werden Nachbarschaften lebendig? Wie kann man Menschen motivieren, in ihrem Quartier aktiv zu werden? Welche Probleme müssen auf die Agenda, und wo ist der Handlungsbedarf am größten?

Diese Fragen waren für einige Projekte die Motivation, nach neuen Möglichkeiten zu suchen und eigene Ideen umzusetzen: sie setzen Schlüsselpersonen als Türöffner ein, nutzen neue Wege zur Kommunikation oder sprechen die Menschen mit kreativen Methoden an.

(Aktivierende) Befragungen

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    Lichtensteinstraße 37 / 73230 Kirchheim / Baden-Württemberg

    Um mehr über die Bedürfnisse älterer Menschen oder pflegender Angehöriger zu erfahren und Angebote der Unterstützung oder Versorgung besser darauf ausrichten zu können, wurden in mehreren Projekten Befragungen durchgeführt. Dazu wurden teilweise sehr umfangreiche Fragebögen entwickelt. Aktivierende Befragungen erfassen zugleich die Bereitschaft und Ressourcen der Zielgruppe, sich selbst an der Umsetzung von lokalen Veränderungsprozessen zu beteiligen.

Dämmerschoppen an der Baustelle

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    Lichtensteinstraße 37 / 73230 Kirchheim / Baden-Württemberg

    Um die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Rauner frühzeitig in die Entstehung ihres neuen Quartiersbüros in der Eichendorffstraße 73 einzubeziehen, luden das Seniorenzentrum Sankt Hedwig und die Kreisbaugenossenschaft Kirchheim-Plochingen eG zum "Dämmerschoppen an der Baustelle". Rund 50 Menschen aus dem Quartier kamen jeweils an einem späteren Nachmittag, um sich bei Häppchen und Getränken zu informieren, was sich seit Baubeginn im Quartiersprojekt wirRauner alles getan hatte. Bei dieser Gelegenheit konnten nicht nur Fragen beantwortet werden. Es fanden sich gleich auch Menschen aus dem Stadtteil, die den Bau nach seiner Fertigstellung mit Engagement, Aktivitäten und Leben füllen wollten. Im Winter fand der Austausch passend zur Adventszeit bei Punsch, Plätzchen, Live-Musik, Gedichten und Lagerfeuer statt.


Qualifizierung und Begleitung von ehrenamtlich Engagierten

Ehrenamtliches Engagement im Quartier entsteht nicht von selbst. Viele Projektträgerinnen und Projektträger stellen fest: Es genügt nicht, Engagierte zu gewinnen. Sie gut für ihre Aufgaben zu qualifizieren und in ihrer Tätigkeit zu begleiten, ist mindestens genauso wichtig, um Überforderung vorzubeugen, den Zusammenhalt der Ehrenamtlichen zu stärken und das Engagement nachhaltig zu gestalten. Einige Projektträgerinnen und Projektträger haben in der Projektlaufzeit regelrechte Curricula entwickelt.

Begrüßungsmappe für Ehrenamtliche

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    Marktplatz 37 / 73525 Schwäbisch Gmünd / Baden-Württemberg

    Bevor neue Ehrenamtliche im Seniorennetzwerk Schwäbisch Gmünd mit ihrer Tätigkeit beginnen, erhalten sie eine eigens entwickelte Begrüßungsmappe. Neben einem durch den Bürgermeister unterzeichneten Begrüßungsschreiben werden die für das Ehrenamt geltenden Rahmenbedingungen erläutert. Außerdem enthält sie Vordrucke für die Aufnahme, für eine Vereinbarung und für eine Bescheinigung über die ehrenamtliche Mitarbeit.