Pilotphase "Häusliches Wohnen stärken, pflegende Angehörige entlasten"

Eine jüngere Hand auf einer alten Hand auf einem Spazierstock.
Foto: Jörg Schischke / BAFzA

Im Rahmen einer Pilotphase werden bundesweit Projekte gefördert, die zeigen, wie das häusliche Wohnen bei Pflegebedüftigkeit stabilisiert werden kann.

Neben Wohn- und Unterstützungsangeboten auf Zeit sowie gemeinsamer Erholung von Pflegebedürftigen und Angehörigen geht es auch um Beratung und Wissenstransfer.

Ziele

Lesen Sie zu den Zielen, die diese Pilotphase verfolgt, hier mehr.

Wohn- und Unterstützungsangebote auf Zeit

Wohn- und Unterstützungsangebote auf Zeit bieten für Pflegebedürftige und ihre An- und Zugehörigen die Möglichkeit, auf ein Akutereignis schnell und effizient zu reagieren.

  • in barrierefreien Gästeappartements und -zimmern beispielsweise in gemeinschaftlichen Wohnprojekten oder größeren Wohnungsbaugesellschaften,
  • in barrierefreien Appartements im Betreuten oder im Service-Wohnen von Trägern ambulanter Wohnsettings oder
  • in anderweitig verfügbaren barrierefreien Appartements als Teil von Quartiersangeboten.

Dieser temporär nutzbare Wohnraum jenseits stationärer Einrichtungen fördert und unterstützt die Rückkehr in die eigene, häusliche Umgebung oder eine andere, ambulante Wohnform.

Angebote zur Sicherung des Verbleibs im eigenen Zuhause

An- und Zugehörige benötigen jedoch nicht nur Entlastung in akuten Pflegesituationen, sondern auch Angebote, die den Pflegebedürftigen langfristig einen Verbleib in der häuslichen Umgebung ermöglichen.

Dies kann zum einen durch verstärkte Angebote rund um eine ambulante Versorgung und Betreuung geschehen. Eine geregelte nächtliche Versorgung, spezielle Angebote zur Beratung und Information für pflegende Angehörige oder technische Assistenzsysteme zur Unterstützung der Pflege und Betreuung können einen immensen Beitrag zur Entlastung darstellen. Des Weiteren dienen Angebote zur gemeinsamen Erholung von Pflegebedürftigen und ihren An- und Zugehörigen der mittel- und langfristigen Sicherung der Unterstützung und Begleitung der Pflegebedürftigen durch die Angehörigen und stärken auf diese Weise den Verbleib im häuslichen Wohnen.

Tragfähige, sowohl dauerhafte als auch temporäre Wohn- und Unterstützungsangebote sollen gefördert werden.

Die Förderung erfolgt sowohl mit investiven als auch mit nicht-investiven Mitteln. Die vorliegenden Projekte in der Pilotphase "Häusliches Wohnen stärken, pflegende Angehörige entlasten" sind innovative Beispiele, die auf ganz unterschiedliche Weise zeigen, wie das häusliche Wohnen bei Pflegebedürftigkeit stabilisiert werden kann. Damit stellt die Pilotphase einen wichtigen Beitrag zur selbstständigen Lebensführung Hilfe- und Pflegebedürftiger und zur Verbesserung der oftmals belastenden Pflegesituation für Angehörige dar.

Schwerpunkte

Zu den drei inhaltlichen Schwerpunkten, in denen Projekte gefördert werden, lesen Sie hier mehr.

Mit der Organisation der Pilotphase beauftragt:

FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e. V.
Bundesvereinigung
Hildesheimer Straße 15
30169 Hannover

www.haeuslicheswohnen.fgw-ev.de

Neuigkeiten

Aktuelle Nachrichten zur Pilotpohase und den geförderten Projekten erhalten Sie stets hier.