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Umkreissuche

Angebote der Beratung, Betreuung und Versorgung

Für ältere Menschen, die nicht mehr so mobil sind, abgelegen wohnen oder Begegnungsangebote nicht in Anspruch nehmen, sind zugehende und niedrigschwellige Angebote zur Beratung, Betreuung und Versorgung hilfreich. Auch eine altersgerechte Wohnung und entsprechende Informationen können dafür sorgen, dass ältere Menschen lange in ihrer vertrauten Wohnumgebung bleiben.

Ambulante, präventive Hausbesuche

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    Bismarkstraße1 / 46284 Dorsten / Nordrhein-Westfalen

    Ziel des ambulanten Besuchsdienstes war es, ältere und insbesondere alleinstehende Menschen zu Hause aufzusuchen und im Gesprächsinformationen zu bestehenden Angeboten, Diensten und Einrichtungen zu vermitteln. Bei Bedarf wurden auch weitere Informationen von anderen Beratungsstellen eingeholt und weitergegeben beziehungsweise Kontakte hergestellt. Gleichzeitig dienten die Besuche der Abfrage weiterer Bedarfe. So konnten neue bedarfsgerechte Angebote aufgebaut werden.

Ein offenes Ohr haben – Soziale Integration im Wohnviertel

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    Hans-Sachs-Platz 2 / 90403 Nürnberg / Bayern

    Koordiniert durch die Anlaufstelle im Quartier unterstützten Ehrenamtliche ältere Menschen mit wohnungsnahen Hilfen. Ziel war es, die häufig alleinstehenden Personen wieder in soziale Netze zu integrieren. Durch häusliche Besuche oder "Wohlfühlanrufe" wurden erste Kontakte hergestellt. Zusätzlich wurden die persönlichen Netzwerke im Wohnviertel durch einen ehrenamtlich gestützten monatlichen Stammtisch mit Hol- und Bringdienst ausgebaut. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wurden für diese Aufgaben durch die Anlaufstelle geschult.

Telefonring

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    Luitpoldplatz 1 / 76726 Germersheim / Rheinland-Pfalz

    Viele allein lebende Menschen fühlen sich weniger einsam, wenn sich zumindest einmal am Tag jemand bei ihnen meldet. Darum schließen sich auf lokaler Ebene immer mehr Menschen zu Telefonringen zusammen. Das Prinzip des in der Stadt Germersheim eingerichteten Telefonrings ist einfach: Zu einer bestimmten Zeit am Vormittag und in festgelegter Reihenfolge rufen fünf Beteiligte einander an. Jedes Telefonat dauert nicht länger als zehn Minuten. Neben der Frage „Alles in Ordnung?“ ist immer auch Zeit für ein kleines Gespräch. Wenn alle erreichbar waren und der Ring sich innerhalb einer Stunde geschlossen hat, heißt es für diesen Tag: „Alles in Ordnung!“. Falls jemand nicht erreichbar ist oder nicht anruft, werden vorher vereinbarte Handlungsschritte unternommen. In Germersheim wurde der Telefonring von den Seniorenbeauftragten der Stadt initiiert.

Vermittlungssystem zur Zusammenführung von Anbietenden und Nachfragenden der Nachbarschaftshilfe

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    Breiter Weg 8a / 38820 Halberstadt / Sachsen-Anhalt

    In Halberstadt wurde ein Vermittlungssystem zur Zusammenführung von Anbietenden und Nachfragenden der Nachbarschaftshilfe aufgebaut. Hierfür wurden Formulare entwickelt, in denen Menschen mit Unterstützungsbedarf ihr konkretes Anliegen beschreiben können. Das Vorhaben wurde von einer Medienkampagne und Aushängen begleitet. Alle Haushalte in Halberstadt wurden so mehrfach erreicht. Über einen Begleitdienst haben sich stabile Beziehungen herausgebildet. Der ehrenamtliche Handwerksservice wurde besonders rege in Anspruch genommen.


Arbeitshilfen für Nachbarschaftsprojekte

In einigen Projekten wurden Anleitungen, Checklisten oder Materialien entwickelt, die für den Aufbau von Nachbarschaftsprojekten und zur quartiersbezogenen Unterstützung von Demenzkranken und Pflegebedürftigen einsetzbar sind.

Handreichung für Seniorenbeauftragte, Gemeindeverwaltungen, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister

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    Luitpoldplatz 1 / 76726 Germersheim / Rheinland-Pfalz

    Die Kreisverwaltung Germersheim hat aus ihren Projekterfahrungen eine Handreichung für die Arbeit von und mit Seniorenbeauftragten zusammengestellt. Sie enthält Informationen, Checklisten und Tipps zu den Aufgaben und Grenzen von Seniorenbeauftragtinnen und Seniorenbeauftragten, zur Versicherung, Erreichbarkeit, Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung, Kontaktpflege in der Gemeinde und Einbindung in die Politik, zum Berichtswesen sowie zur professionellen Begleitung und den Schritten zur Einsetzung von Seniorenbeauftragten. Die Handreichung bietet auch für die Arbeit mit anderen Ehrenamtlichen eine gute Orientierung.


Ideen für Kontakte und Begegnung

Lebendige Nachbarschaft entsteht dort, wo Menschen sich begegnen können – und die Projekte haben in beeindruckender Kreativität im Programmzeitraum vielfältige Ideen und Möglichkeiten entwickelt. "Essen verbindet!" ist ein Merkmal vieler solcher Angebote, doch darüber hinaus bringen auch Musik, Kunst, Bewegung, Ausflüge und gemeinsame Hobbys die Menschen in der Nachbarschaft zusammen.

Nachbarschaftsfamilie

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    Bahnhofstraße 28 / 36157 Ebersburg / Hessen

    Nach einer Informationsveranstaltung zu gemeinschaftlichen Wohnformen hat sich im Ortsteil Ebersburg-Weyhers eine Gruppe von rund 15 Beteiligten gebildet, die sich – auch ohne gemeinsame Immobilie – zunächst mündlich darauf verständigt hat, im Notfall füreinander da zu sein und sich bei Bedarf gegenseitig zu unterstützen. Das selbstgewählte kleine soziale Netzwerk hat sich den Namen "Nachbarschaftsfamilie" gegeben und trifft sich zu verschiedenen Anlässen unter anderem im "Offenen Wohnzimmer" im "Treffpunkt - Alte Post".

Neuruheständlertreff

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    Kreuzstraße 12 / 85049 Ingolstadt / Bayern

    Der Neuruheständlertreff war eine Anlaufstelle für alle, die kurz vor dem Ruhestand stehen oder erst kürzlich in den Ruhestand getreten sind. In wöchentlich stattfindenden Treffen wurden gemeinsame Vorhaben organisiert, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv und fit halten. Andererseits stand auch die gegenseitige Hilfe und Unterstützung bei den alltäglichen Herausforderungen dieser neuen Lebensphase im Fokus. Die Neuruheständlerinnen und Neuruheständler brachten hierbei ihre Ideen und Erfahrungen ein und organisierten ihre Vorhaben selbstständig. So entstand ein buntes Angebotsspektrum.


Methoden zur Initiierung aktiver Quartiere und Nachbarschaften

Wie werden Nachbarschaften lebendig? Wie kann man Menschen motivieren, in ihrem Quartier aktiv zu werden? Welche Probleme müssen auf die Agenda, und wo ist der Handlungsbedarf am größten?

Diese Fragen waren für einige Projekte die Motivation, nach neuen Möglichkeiten zu suchen und eigene Ideen umzusetzen: sie setzen Schlüsselpersonen als Türöffner ein, nutzen neue Wege zur Kommunikation oder sprechen die Menschen mit kreativen Methoden an.

Die Geschichte der Doris Blum

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    Thomas-Mann-Straße 2-4 / 53111 Bonn / Nordrhein-Westfalen

    Große und kleine Holzfiguren symbolisieren die Menschen um eine fiktive Frau, Doris Blum. Ihre vom Kontakt über Kinder und Beruf entstandenen sozialen Netze verschwinden mit zunehmendem Alter, bis zuletzt die Holzfigur der 83-jährigen Blum alleine da steht. Die Geschichte visualisiert, wie wichtig es ist, rechtzeitig und langfristig neue soziale Netze im eigenen Wohnumfeld aufzubauen, sich mit Gleichgesinnten zusammenschließen und gemeinsam in der Nachbarschaft aktiv zu werden.

    Karin Nell vom Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrhein stellte die Geschichte in der "Nachbarschaftswerkstatt" der BaS vor.

    Foto: Agnes Boeßner

Digitale soziale Netzwerke / Facebook

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    Ennepestraße 1 / 44807 Bochum / Nordrhein-Westfalen

    Der Verein "Leben im Stadtteil" nutzt das soziale Netzwerk Facebook intensiv für seine Öffentlichkeitsarbeit. Immer aktuell werden hier Hinweise auf eigene Veranstaltungen, Neues von Netzwerktreffen, Interessantes von Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern oder einfach Aufgelesenes zum Thema Leben im Alter platziert. Auch ein Post zur Abschlussveranstaltung im Programm "Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen" ist dabei. Die Seite hat schon rund 330 Fans.

Fragebogen Nachbarschaftshilfe

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    Sankt-Mang-Platz 12 / 87435 Kempten / Bayern

    Das Stadtteilbüro Sankt Mang in Kempten/ Allgäu hat zusammen mit der Hochschule Kempten einen Fragebogen zum Thema Seniorenarbeit entwickelt. Die Befragung erfolgte zu Beginn des Aufbaus eines Nachbarschaftsnetzwerkes für individuelle alltägliche Hilfen. Hierbei wurde die ältere Bewohnerschaft aus dem Stadtteil zu notwendigen und erwünschten Tätigkeiten innerhalb einer ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe befragt. Durch die Evaluation konnten der Bedarf genauer ermittelt und bestehende Angebote weiterentwickelt werden.

Initiative Nachbarschaftsnetz

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    Mathilde-Jacob-Platz 1 / 10551 Berlin / Berlin

    Aufbauend auf monatlichen Treffen von älteren Personen entsteht im Rahmen des Projektes "Initiative Nachbarschaftsnetz" ein Netzwerk aus älteren Menschen mit bis zu dreißig Mitgliedern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Gruppe haben ihre Bereitschaft erklärt, ein "Knoten" im zu knüpfenden Netz nachbarschaftlichen Engagements zu werden. Das Netzwerk stabilisiert soziale Strukturen und baut Kompetenzen bei Älteren aus. Diese können sich so selbstorganisiert Freizeiterlebnisse und Möglichkeiten des Engagements eröffnen. Das gemeinsame Lernen wird gefördert. Hierfür stehen räumliche und personelle Kapazitäten im Computerraum, in der Näh- und Kreativwerkstatt sowie in der Bibliothek im Stadtschloss Moabit Nachbarschaftshaus zur Verfügung. Die entwickelten Angebote sind niederschwellig und auch für Menschen mit Sprachbarrieren zugänglich.

Lokale Netzwerkarbeit

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    Yorkstraße 4-11 / 10965 Berlin / Berlin

    Grundlage der quartiersbezogenen Netzwerkarbeit in Berlin-Kreuzberg waren eine Auftaktveranstaltung und drei nachfolgende Netzwerktreffen. Die Netzwerktreffen fanden an verschiedenen Orten und mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Zugangswege zu Älteren, Sensibilisierung zum Thema "Älterwerden in Kreuzberg", aufsuchende Angebote) im Quartier statt. Darüber hinaus wurde zu unterschiedlichen Anlässen (zum Beispiel Straßenfeste) die Möglichkeit genutzt, das Netzwerk und seine Arbeit vorzustellen sowie mit partizipativen Methoden Rückmeldungen und Ideen älterer Menschen einzuholen.

Lokaler Tag der Seniorinnen und Senioren

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    Martin-Luther-Ring 4-6 / 04109 Leipzig / Sachsen

    Die Veranstaltung "Tag der Seniorinnen und Senioren" wurde konzipiert und durchgeführt, um ältere Menschen besser mit Unterstützungsleistungen und Angeboten der offenen Seniorenarbeit bekannt zu machen. Bei der Veranstaltung wurden in Vorträgen, Beiträgen im Forum sowie in Arbeitskreisen die Herausforderungen und Chancen des Alters diskutiert. Gleichzeitig standen auf dem ‚Markt der Engagierten‘ über 40 Vereine, Institutionen und andere für Fragen bereit. Aufgelockert wurde die Veranstaltung durch Musik, kabarettistische Lesungen sowie ausreichend Gelegenheiten zum Austausch und Netzwerken.

Netzwerk "Älter werden im Quartier"

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    Bierstraße 32a / 49074 Osnabrück / Niedersachsen

    Aufbauend auf dem Stadtentwicklungskonzept "Älterwerden in Osnabrück" hat das Seniorenbüro der Stadt das Netzwerk "Älter werden im Quartier" ins Leben gerufen. Alle zwei Monate treffen sich die Initiativen und Vereine, die bereits im weitesten Sinne zum Thema im Quartier arbeiten oder arbeiten möchten. Ziele dieser Treffen sind der Erfahrungsaustausch, gegenseitige Information sowie die Förderung der Zusammenarbeit, Erleichterung von gemeinsamen Antragstellungen und die Vermeidung von Doppelstrukturen.

Offenes Forum "Wie gewinne und halte ich Ehrenamtliche?"

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    Martin-Luther-Ring 4-6 / 04109 Leipzig / Sachsen

    Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit werden interessierte Personen, hierunter bereits Engagierte als auch Menschen auf der Suche nach einer neuen Aufgabe, zu einem Nachmittagsforum zum Thema Senioreninnen/Senioren und Ehrenamt eingeladen. Ziele des Forums sind die Diskussion und Thematisierung der Herausforderungen, mit denen sich viele Seniorenvereine konfrontiert sehen. Mit Hilfe von Podiumsdiskussionen, Tischgesprächen, Filmvorführungen und ähnlichem wird ein reger Austausch von Erfahrungen und Ideen initiiert und gezeigt, dass die Arbeit mit älteren Menschen Freude bereitet.

Sommerakademie zu einem selbst gewählten Thema

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    Thomas-Mann-Straße 2-4 / 53111 Bonn / Nordrhein-Westfalen

    Eine Woche im Quartier zum Thema "Schokolade": Wenn einige Leute dazu Ideen sammeln, entstehen vielfältige Aktionen, bei denen Jung und Alt zusammen kommen, sich kennen lernen, gemeinsam werkeln und genießen. Karin Nell, Referentin bei der Evangelischen Erwachsenenbildung Nordrhein, stellte die Idee als "Sommerakademie" in der "Nachbarschaftswerkstatt" der BaS vor. Die Teilnehmenden sammelten innerhalb kürzester Zeit viele Möglichkeiten, wie eine solche Woche gestaltet werden könnte. Auch zu anderen Themen wie "Herz", "Tür" oder "Spiele" lässt sich leicht ein Programm füllen. Ohne "Problem-Zeigefinger" werden hier die Sinne angesprochen. Und trotzdem – oder vielleicht deswegen – knüpfen sich aus den Begegnungen der Bewohnerinnen und Bewohner soziale Netze, die die Grundlage für ein Engagement im Stadtteil bilden können. Die Methode "Sommerakademie" wurde auch in der programmbegleitenden "Methodenwerkstatt Aktive Nachbarschaft" vorgestellt und von mehreren Projektträgerinnen und Projektträgern noch in der Programmlaufzeit erfolgreich multipliziert.

Sommerakademie zu einem selbst gewählten Thema

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    Rembrandtstraße 17 - 19 / 66540 Neunkirchen / Saarland

    Auch in Saarbrücken-Brebach wurde diese Methode aufgegriffen und als Senioren-Sommer-Woche umgesetzt. Seniorinnen und Senioren aus dem Stadtteil stellten ihre persönlichen Hobbys und Fähigkeiten in Workshops vor und leiteten diese. Alt und Jung fühlten sich von den Angeboten Kreatives Gestalten, Lieder-Welt-Reise, Gesundheitsangebote oder Kinonachmittag angesprochen und füllten diese mit Leben.

Sommerakademie zu einem selbst gewählten Thema

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    Bahnhofstraße 28 / 36157 Ebersburg / Hessen

    In Ebersburg hat der Verein Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal e. V. in 2014 mit Ehrenamtlichen eine Sommerakademie zum Thema "Bauen und Backen" durchgeführt. Mitten im Ort entstand ein Lehmbackofen, der nun für Backofenfeste und jahreszeitbezogene Backaktionen zum Motto Pizza, Maronen oder Bratäpfel genutzt wird.

    Blick in einen halb geöffneten und brennenden Holzkamin.

    Foto: Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal e. V.

Ziemlich beste Nachbarn. Dank Dir.

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    Urbanstraße 1 / 10961 10961 / Berlin

    Um Nachbarinnen und Nachbarn für das Zusammenleben in ihrem Quartier zu sensibilisieren, wurde eine Reihe von Postern und Postkarten entwickelt. Mit dem Slogan "Ziemlich beste Nachbarn. Dank Dir!" sollen Menschen zum Nachdenken darüber eingeladen werden, wer in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft Hilfe und Unterstützung brauchen könnte. Mit der Aktion sollen vertraute Nachbarschaftsnetzwerke genutzt werden, um älteren Menschen den Zugang zu Hilfe und Unterstützung möglich zu machen.


Qualifizierung und Begleitung von ehrenamtlich Engagierten

Ehrenamtliches Engagement im Quartier entsteht nicht von selbst. Viele Projektträgerinnen und Projektträger stellen fest: Es genügt nicht, Engagierte zu gewinnen. Sie gut für ihre Aufgaben zu qualifizieren und in ihrer Tätigkeit zu begleiten, ist mindestens genauso wichtig, um Überforderung vorzubeugen, den Zusammenhalt der Ehrenamtlichen zu stärken und das Engagement nachhaltig zu gestalten. Einige Projektträgerinnen und Projektträger haben in der Projektlaufzeit regelrechte Curricula entwickelt.

Curriculum für mobile soziale Wohnberaterinnen und Wohnberater

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    Am Goldgraben 14 / 37073 Göttingen / Niedersachsen

    Die "Freie Altenarbeit Göttingen" befähigt Interessierte aus sozialen, pflegerischen oder anderen Berufen mit einer Fortbildung dazu, Ältere bei Entscheidungen rund ums Wohnen zu unterstützen. Über ein halbes Jahr eignen sich die Ehrenamtlichen mit professioneller Anleitung in aufeinander aufbauenden zweitägigen Modulen Wissen über barrierearmes, technikunterstütztes, soziales Wohnen, Methoden der Gesprächsführung und erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit an. Die Ausbildung ist mit einem Lehrgang zur Dorfmoderation gekoppelt, der auf die Aktivierung und Begleitung solidarischer Netzwerkstrukturen im Dorf gerichtet ist. In einem anschließenden Praxisjahr helfen die mobilen sozialen Wohnberaterinnen und Wohnberater bei der Öffentlichkeitsarbeit, hospitieren bei Wohnberatungen und üben sich in kollegialer Beratung wie im Anschieben von ersten Dorfprojekten. Nach Abschluss der Fortbildung und Mitarbeit während des Praxisjahres erhalten die Teilnehmenden ein qualifiziertes Zertifikat.

Curriculum für Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter

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    Hamburg

    In fünf halbtägigen Treffen hatten die angehenden Botschafterinnen und Botschafter ihres Stadtteils Gelegenheit, sich untereinander kennen zu lernen, sich über die Besonderheiten und bestehenden Angebote ihres Stadtteils zu informieren, ihre Rolle herauszuarbeiten und ihren Bedarf an hauptamtlicher Unterstützung zu formulieren. Dabei wurden auch die Grenzen der ehrenamtlichen Zuständigkeit, das "Wie und Wo" ihrer Präsentation im Stadtteil sowie ihre Vernetzung mit sozialen Einrichtungen und weiteren Partnern im Quartier thematisiert. Im Vordergrund des Vorbereitungskurses stand das Ziel, die Selbstorganisation der einzelnen Standorte zu fördern und ein gemeinsames Bild vom Profil der Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter zu erarbeiten. Durchgeführt wurden die Module mit Unterstützung des Freiwilligenzentrums Hamburg-Wandsbek, der Freiwilligen-Agentur-Bergedorf, des Seniorenbüros Hamburg und zwei seniorTrainerinnen.

Curriculum für Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter

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    Hamburg

    In fünf halbtägigen Treffen hatten die angehenden Botschafterinnen und Botschafter ihres Stadtteils Gelegenheit, sich untereinander kennen zu lernen, sich über die Besonderheiten und bestehenden Angebote ihres Stadtteils zu informieren, ihre Rolle herauszuarbeiten und ihren Bedarf an hauptamtlicher Unterstützung zu formulieren. Dabei wurden auch die Grenzen der ehrenamtlichen Zuständigkeit, das "Wie und Wo" ihrer Präsentation im Stadtteil sowie ihre Vernetzung mit sozialen Einrichtungen und weiteren Partnern im Quartier thematisiert. Im Vordergrund des Vorbereitungskurses stand das Ziel, die Selbstorganisation der einzelnen Standorte zu fördern und ein gemeinsames Bild vom Profil der Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter zu erarbeiten. Durchgeführt wurden die Module mit Unterstützung des Freiwilligenzentrums Hamburg-Wandsbek, der Freiwilligen-Agentur-Bergedorf, des Seniorenbüros Hamburg und zwei seniorTrainerinnen.

Runder Tisch der Kümmerer

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    Poststraße 23 / 56759 / Rheinland-Pfalz

    Vier Gemeinden der Verbandsgemeinde Kaisersesch nehmen am Projekt "Die Kümmerer" teil. In diesem Rahmen bieten mehrere Bürgerinnen und Bürger Unterstützung für Menschen an, die auf Hilfe im Alltag angewiesen sind. Die Projektleitung lädt alle "Kümmerer" regelmäßig zum Runden Tisch ein. Hier können Erfahrungen ausgetaucht werden, Stolpersteine und neue Ideen besprochen und das weitere gemeinsame Vorgehen abgestimmt werden. Der Runde Tisch ist in ein Netzwerk aus weiteren Projekten eingespannt. Dadurch wird eine gegenseitige Ergänzung und Unterstützung gewährleistet.