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Alltagshilfen zur besseren Orientierung in Quartier und Nachbarschaft

Einige Projektträgerinnen und -träger haben praktische Hilfen, Instrumente, Internetseiten, Broschüren, Checklisten oder Materialien entwickelt, die sich für den Einsatz in Nachbarschaftsprojekten und zum Aufbau einer quartiersbezogenen Unterstützung von Seniorinnen und Senioren, Demenzkranken und Pflegebedürftigen eignen.

Fahrdienst MoSe

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    Auf der Freiheit 25 / 32052 Herford / Nordrhein-Westfalen

    Um die Erreichbarkeit von Anlaufstellen und Treffpunkten für ältere Menschen in Herford zu gewährleisten, hat das Diakonische Werk im Kirchenkreis Herford e. V. einen Fahrdienst eingerichtet. Er wurde insbesondere von mobilitätseingeschränkten Personen genutzt, für die eine Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs nicht mehr möglich ist. Die Fahrten wurden durch das Stadtteilzentrum ‚Böckmanns Laden‘ koordiniert, welches aus einem Pool ehrenamtlicher Fahrerinnen und Fahrer auswählen konnte.


Angebote der Beratung, Betreuung und Versorgung

Für ältere Menschen, die nicht mehr so mobil sind, abgelegen wohnen oder Begegnungsangebote nicht in Anspruch nehmen, sind zugehende und niedrigschwellige Angebote zur Beratung, Betreuung und Versorgung hilfreich. Auch eine altersgerechte Wohnung und entsprechende Informationen können dafür sorgen, dass ältere Menschen lange in ihrer vertrauten Wohnumgebung bleiben.

Beratung in zwei städtischen Seniorentreffpunkten

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    Hinrich-Schmalfeldt-Straße 42 / 27576 Bremerhaven / Bremen

    Die städtischen Seniorentreffpunkte in Bremerhaven sind wichtige Einrichtungen. Viele Seniorinnen und Senioren verbringen hier ihre Freizeit. An zwei von sechs Versammlungsorten wurde die Soziale Informationsstelle (SIS) angegliedert. Städtische Angestellte stehen so in Personalunion als Treffpunktleitung und SIS-Beraterin zur Verfügung. Durch die vertraute Umgebung und die bekannten Personen wird die Schwellenangst der Älteren, über persönliche Probleme und Bedarfe zu sprechen, deutlich gesenkt. Im Rahmen einer solchen Beratung kann gezielt motiviert werden, Hilfen in Anspruch zu nehmen.

    Eine Zimmerecke mit Rollup und Schreibtisch mit Stühlen.

    Foto: © Jenny Bertram

Demenzcafé

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    Westenmauer 10 / 59227 Ahlen / Nordrhein-Westfalen

    Stundenweise Entlastung für Angehörige, aber auch Spaß und Aktivität für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung im Anfangsstadium bietet ein Demenzcafé, wie es beispielsweise von der Leitstelle "Älter werden in Ahlen" und dem Paritätischen Oldenburg-Ammerland mit dem "Café Herzreich" angeboten wird. In kleinen Gruppen treffen sich die Erkrankten für einige Stunden zum Singen, Malen, Kaffeetrinken und zu Karten- oder Gesellschaftsspielen. Ehren- oder Hauptamtliche begleiten die Treffen und bieten auch Gedächtnistraining, Biografiearbeit oder kleine Entspannungs-oder Bewegungsübungen an.

Demenzcafé

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    Ziegelhofstraße 125 - 127 / 26121 Oldenburg / Niedersachsen

    Stundenweise Entlastung für Angehörige, aber auch Spaß und Aktivität für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung im Anfangsstadium bietet ein Demenzcafé, wie es beispielsweise von der Leitstelle "Älter werden in Ahlen" und dem Paritätischen Oldenburg-Ammerland mit dem "Café Herzreich" angeboten wird. In kleinen Gruppen treffen sich die Erkrankten für einige Stunden zum Singen, Malen, Kaffeetrinken und zu Karten- oder Gesellschaftsspielen. Ehren- oder Hauptamtliche begleiten die Treffen und bieten auch Gedächtnistraining, Biografiearbeit oder kleine Entspannungs-oder Bewegungsübungen an.

Ehrenamtliche Anlaufstellen

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    Am Hoppenhof 33 / 33104 Paderborn / Nordrhein-Westfalen

    Nach einer Analyse und Umstrukturierung der Trägerlandschaft für die Seniorenarbeit in Paderborn wurden in unterschiedlichen Quartieren der Stadt ehrenamtliche Anlaufstellen eingerichtet. Diese werden von engagierten Bürgerinnen und Bürgern selbst organisiert. Die Anlaufstellen haben es sich zur Aufgabe gemacht, unbürokratisch und kostenlos Hilfe anzubieten. Die Angebote variieren von Anlaufstelle zu Anlaufstelle und richten sich an alle Bewohnerinnen und Bewohner im jeweiligen Stadtteil, unabhängig von Alter, Religion, Nationalität, Geschlecht oder sozialem Status.

Einkaufsfahrten, Fahrdienste, mobile haushaltsnahe und -ferne Dienstleistungen

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    Neustadt 41 / 34286 Spangenberg / Hessen

    Einige Projekte konnten durch die Projektförderung ein Fahrzeug erwerben. Damit können ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen regelmäßige Einkaufsfahrten zum Supermarkt oder in die Innenstadt oder Fahrdienste zu Arztpraxen und Veranstaltungen in Anspruch nehmen und sich bei kleineren Transporten helfen lassen. Die Fahrzeuge mussten teilweise für Seniorinnen und Senioren angepasst werden und halten Einstiegshilfen wie Stufen oder Rampen bereit. Die haupt- wie ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer brauchen eine Personenbeförderungserlaubnis und wurden für ihre Aufgabe geschult, zum Beispiel in Sturzprävention und Erste Hilfe.

Einkaufsfahrten, Fahrdienste, mobile haushaltsnahe und -ferne Dienstleistungen

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    Alte Poststraße 2 / 15890 Eisenhüttenstadt / Brandenburg

    Einige Projekte konnten durch die Projektförderung ein Fahrzeug erwerben. Damit können ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen regelmäßige Einkaufsfahrten zum Supermarkt oder in die Innenstadt oder Fahrdienste zu Arztpraxen und Veranstaltungen in Anspruch nehmen und sich bei kleineren Transporten helfen lassen. Die Fahrzeuge mussten teilweise für Seniorinnen und Senioren angepasst werden und halten Einstiegshilfen wie Stufen oder Rampen bereit. Die haupt- wie ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer brauchen eine Personenbeförderungserlaubnis und wurden für ihre Aufgabe geschult, zum Beispiel in Sturzprävention und Erste Hilfe.

    In Eisenhüttenstadt holt ein Minibus Seniorinnen und Senioren zweimal in der Woche zu Hause ab, fährt sie zum Einkaufszentrum und bringt sie mit ihren Einkäufen wieder nach Hause. Während der Fahrt oder beim Einkaufen ist immer Zeit für einen Plausch. Zur Finanzierung der Betriebskosten ist das rein ehrenamtlich organisierte SeniorenEinkaufsMobil (SEM) des Vereins "Engel" auf Spenden der Nutzerinnen und Nutzer sowie von Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern angewiesen.

Einkaufsfahrten, Fahrdienste, mobile haushaltsnahe und -ferne Dienstleistungen

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    Arenshooper Straße 27 / 22147 Hamburg / Hamburg

    Einige Projekte konnten durch die Projektförderung ein Fahrzeug erwerben. Damit können ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen regelmäßige Einkaufsfahrten zum Supermarkt oder in die Innenstadt oder Fahrdienste zu Arztpraxen und Veranstaltungen in Anspruch nehmen und sich bei kleineren Transporten helfen lassen. Die Fahrzeuge mussten teilweise für Seniorinnen und Senioren angepasst werden und halten Einstiegshilfen wie Stufen oder Rampen bereit. Die haupt- wie ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer brauchen eine Personenbeförderungserlaubnis und wurden für ihre Aufgabe geschult, zum Beispiel in Sturzprävention und Erste Hilfe.

    In Hamburg-Bramfeld erledigt das Samariter-Mobil des Arbeiter-Samariter-Bundes Hamburg-Nordost kleine Reparaturdienste oder bringt die Friseurin zu mobilitätseingeschränkten Menschen mit niedrigem Einkommen nach Hause.

Einkaufsfahrten, Fahrdienste, mobile haushaltsnahe und -ferne Dienstleistungen

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    Mainzer Allee 38 / 65232 Taunusstein-Wehen / Hessen

    Einige Projekte konnten durch die Projektförderung ein Fahrzeug erwerben. Damit können ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen regelmäßige Einkaufsfahrten zum Supermarkt oder in die Innenstadt oder Fahrdienste zu Arztpraxen und Veranstaltungen in Anspruch nehmen und sich bei kleineren Transporten helfen lassen. Die Fahrzeuge mussten teilweise für Seniorinnen und Senioren angepasst werden und halten Einstiegshilfen wie Stufen oder Rampen bereit. Die haupt- wie ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer brauchen eine Personenbeförderungserlaubnis und wurden für ihre Aufgabe geschult, zum Beispiel in Sturzprävention und Erste Hilfe.

    In Taunusstein wird das Nachbarschaftsmobil der Nachbarschaftshilfe Taunusstein für Fahrten zur Arztpraxis oder Besuche im Krankenhaus genutzt. In dem großen Kofferraum können auch Rollstühle oder kleinere Möbel transportiert werden.

Hausbesuche und Nachbarschaftsring

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    Marburger Straße 21b / 35043 Cappel / Hessen

    Ältere Menschen, die bei ihrer Alltagsbewältigung auf niedrigschwellige Hilfe und Unterstützung angewiesen sind, wurden von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern mindestens einmal wöchentlich besucht. Je nach Wunsch spielten die Hausbesuchenden Gesellschaftsspiele, lasen vor, gingen gemeinsam mit der älteren Person spazieren oder unterhielten sich mit ihr. Zur gegenseitigen Unterstützung und um auch kurzfristige Nachfragen decken zu können, wurde durch den Austausch der Kontaktdaten aller interessierten Helferinnen und Helfer auf freiwilliger Basis ein Nachbarschaftsring gebildet.

Sch(l)austübchen – Wohnraumberatung und Treffpunkt

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    Am Bruchsee 14 / 06122 Halle / Sachsen-Anhalt

    Die Wohnungsgesellschaft (GWG) Halle-Neustadt hat mit dem Sch(l)austübchen einen neuen Treffpunkt mit umfangreichem Beratungsangebot für seniorengerechtes Wohnen für alle Interessierten ins Leben gerufen. In den Muster- und Schauräumen können sich Interessierte kostenlos beraten lassen, wie eine Wohnung durch Umbaumaßnahmen und kleinere technische Hilfsmittel angepasst werden kann. Zudem ist eines der insgesamt drei Seniorenstübchen der WBG Halle in das Sch(l)austübchen integriert. Viele Freizeitangebote und Kurse finden hier statt, bereichern den Alltag der Bewohnerschaft und erleichtern den Zugang zu Beratungsleistungen.

Schaukelstuhl – umfassende Angebote für ältere Menschen

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    Verdener Straße 10 / 29640 Schneverdingen / Niedersachsen

    Der Schaukelstuhl war eine Anlaufstelle für rat- und hilfesuchende Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Krankheiten und Behinderungen sowie für deren Angehörige. Der Schaukelstuhl bot vielfältige Veranstaltungen und Dienstleistungen, die es diesen Personen ermöglichen, sich zu engagieren oder ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Hierzu zählen Freizeit-, Beratungs- und Betreuungsangebote. Im Schaukelstuhl fanden täglich bis zu drei Veranstaltungen statt. Vielen Teilnehmenden wurde so eine Regelmäßigkeit in ihrem Alltag zurückgegeben. Um allen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen, gab es einen ehrenamtlichen Fahrservice.


Ideen für Kontakte und Begegnung

Lebendige Nachbarschaft entsteht dort, wo Menschen sich begegnen können – und die Projekte haben in beeindruckender Kreativität im Programmzeitraum vielfältige Ideen und Möglichkeiten entwickelt. "Essen verbindet!" ist ein Merkmal vieler solcher Angebote, doch darüber hinaus bringen auch Musik, Kunst, Bewegung, Ausflüge und gemeinsame Hobbys die Menschen in der Nachbarschaft zusammen.

(Märchen-)Frühstück & Erzähl-Café

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    Bremer Straße 27 / 21255 Tostedt / Niedersachsen

    Das Frühstück für ältere Menschen richtete sich besonders an diejenigen Personen, die im Alltag wenige soziale Kontakte pflegen und bot zweiwöchentlich die Möglichkeit, Menschen kennenzulernen und in gemütlicher Atmosphäre einen schönen Morgen zu verbringen. Einmal im Monat stieß zudem eine ausgebildete Märchenerzählerin hinzu, die ehrenamtlich Märchen erzählte und die Hintergründe erklärte. Anschließend ergab sich meist auch eine angeregte Unterhaltung über das Kernthema des Märchens. Zusätzlich fand regelmäßig ein moderiertes Erzähl-Café statt, welches sich sehr gut für den Austausch von Erfahrungen und die Kontaktaufnahme unter den Besucherinnen und Besuchern eignet. Eine Person bereitet sich auf ein zuvor festgelegtes Thema vor und gibt kurze Impulse. Anschließend wird von der Moderation gezielt nach eigenen Erfahrungen gefragt. Viele nutzten hier die Chance, aus ihrem Leben zu berichten.

Aktion „Stühle raus!“

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    Ennepestraße 1 / 44807 Bochum / Nordrhein-Westfalen

    An einem sonnigen Nachmittag stellten Mitglieder des Vereins „Leben im Stadtteil“ in Bochum auf einer Wiese zwischen Wohnblocks drei Stühle auf. Haupt- und Ehrenamtliche animierten die Bewohnerinnen und Bewohner, eigene Stühle mitzubringen und sich dazu zu setzen. Beim spontanen Kaffeetrinken lernten sich Nachbarinnen und Nachbarn kennen, die sich zuvor kaum gegrüßt hatten.

Barmbek bruncht

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    Witthöfftstraße 5-7 / 22041 Hamburg / Hamburg

    Ein öffentlicher Platz, Tische, Bänke, Kaffee und Tee – dafür sorgen verschiedene Akteurinnen und Akteure im Stadtteil. Essen, Geschirr und Besteck bringen die Bewohnerinnen und Bewohner mit. Daraus wird ein großes Büffet aufgebaut. Es entstehen vielfältige Kontakte und die Menschen kommen in einen ungezwungenen Dialog miteinander - über gemeinsames „Brunchen“, die Location und den Stadtteil als solchen. Die jährlich stattfindende Sommerveranstaltung ist offen für Menschen jeden Alters und jeder Kultur und wurde von der AWO Stiftung Aktiv für Hamburg zusammen mit anderen Partnerinnen und Partnern der „Arbeitsgruppe Offene Seniorenarbeit“ im Stadtteil Barmbek Nord initiiert.

Begegnungsecke

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    Hessen

    In der Anlaufstelle für ältere Menschen in der Böllenseesiedlung wurde eine bequem ausgestattete Beratungsecke intensiv für Treffen in kleiner Runde genutzt. Neben Beratungen in angenehmer Atmosphäre kamen ältere Menschen hier ins Gespräch und neue Bedarfe wurden angesprochen. Regelmäßige Frühstückscafés mit Aktivitäten, wie gemeinsames Singen oder Basteln, wurden zusätzlich angeboten. So entstand Vertrauen und neue Kontakte konnten geknüpft und gefestigt werden.

Café Böhnchen

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    Innenwall 89 / 47495 Rheinberg / Nordrhein-Westfalen

    Das Café Böhnchen war ein offener Treff. Er fand ganzjährig am Sonntagnachmittag statt und wurde für und von Seniorinnen und Senioren konzipiert und durchgeführt. Das Angebot richtete sich hauptsächlich an Personen, die wenig bis keine Möglichkeiten für soziale Kontakte hatten oder in ihrer Mobilität eingeschränkt waren. Das Café-Team bestand aus mehreren Teammitgliedern, die den Cafébetrieb aufrechterhielten und einer Person, die sich um die Gäste kümmerte und für Fragen zur Verfügung stand.

Der Rassberg ruft

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    Bahnhofstraße 3 / 57290 Neunkirchen / Nordrhein-Westfalen

    Das Projekt "Der Rassberg ruft" war eine Mischung aus Informationsveranstaltung unter anderem zur Sicherheit im Alter, Testament, Vorsorgevollmacht, Erste Hilfe im Alter und gemütlichem Beisammensein mit Musik. Gelegentlich gab es auch gemeinsame Wanderungen und Fahrten. Die Veranstaltungen waren offen für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers Rassberg sowie Freunde und Bekannte. Sie richtete sich allerdings insbesondere an Seniorinnen und Senioren. Die monatlichen Veranstaltungen förderten nachweislich die Nachbarschaft und die Gemeinschaft im Quartier. Zahlreiche neue Kontakte konnten geschlossen und alte Beziehungen in der Nachbarschaft reaktiviert werden.

Eine schöne Zeit

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    Karmelitenstraße 43 / 97070 / Bayern

    Das Projekt "Eine schöne Zeit" war eine Initiative von und für Seniorinnen und Senioren, die alleine und zu Fuß nicht mehr so beweglich sind. Um eine möglichst lange Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu gewährleisten, wurden im Projekt Halbtagesfahrten mit Kleinbussen in die nähere Umgebung unternommen. Es gab einen ehrenamtlichen Begleitdienst mit ehrenamtlich tätigem Busfahrer. Die Teilnehmenden wurden dabei von zu Hause abholt und wieder dorthin zurückgebracht. Die Begleitung und die Fahrt waren kostenfrei. Sie wurden über den Nachlass einer Würzburger Bürgerin finanziert.

Erzähl doch mal von früher

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    Hupfeldstraße 21 / 34121 Kassel / Hessen

    Die evangelische Familienberatungsstätte brachte einmal im Monat in der Veranstaltungsreihe "Erzähl doch mal von früher" ältere Menschen und Schülerinnen und Schüler zusammen. Das Format bot die Möglichkeit, Erinnerungen wach zu halten und bereits fast vergessene Dinge, wie zum Beispiel das Testbild im Fernsehen, ein Telefon mit Wählscheibe oder das Schreiben auf einer Schiefertafel, an jüngere Menschen weiterzugeben. So kamen unterschiedliche Generationen auf einfache Weise ins Gespräch. Die Treffen fanden in einem Klassenraum einer örtlichen Schule statt.

Erzählcafé

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    Bismarkstraße 1 / 46284 Dorsten / Nordrhein-Westfalen

    An zwei unterschiedlichen Orten in Dorsten wurde einmal im Monat jeweils ein Erzählcafe angeboten. Hier können sich Alleinstehende treffen und zu verschiedenen Themen austauschen. Der Besuch des Erzählcafés wurde durch den Hol- und Bringedienst der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nachbarschaftshilfe unterstützt, sodass auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Teilnahme ermöglicht wurde. Zu den beiden Angeboten kamen bis zu 20 Personen.

Erzählcafé

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    Am Goldgraben 14 / 37073 Göttingen / Niedersachsen

    Erzählcafés, wie sie von der „Freien Altenarbeit Göttingen“ in ihrem Zeitzeugenprojekt entwickelt und auch in ihrer Arbeit der Mobilen sozialen Wohnberatung und Dorfmoderation durchgeführt werden, schaffen Räume für Begegnungen auch zwischen Alt und Jung. An wechselnden öffentlichen Orten werden in einem Rundgespräch, das professionell moderiert wird, biografische Geschichten und Erinnerungen lebendig. Gerade in ländlichen Regionen bieten Erzählcafés älteren Menschen Gelegenheit, andere an ihren Lebensschätzen teilhaben zu lassen und sich selbst als bereichernder Teil einer Gemeinschaft mit ähnlichen oder ganz anderen Erfahrungen zu erleben.

Fahrradkurs für Frauen mit Migrationshintergrund

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    Westenmauer 10 / 59227 Ahlen / Nordrhein-Westfalen

    Bayanlara bisiklet kursu: Speziell für Frauen mit türkischem Migrationshintergrund bietet das Seniorenbüro der städtischen Leitstelle "Älter werden in Ahlen" einen Fahrradkurs an. Auch Frauen ohne Vorkenntnisse lernen unter Anleitung einer türkischsprachigen Trainerin in zehn Terminen, sich sicher mit dem Rad fortzubewegen. Sie treffen sich einmal in der Woche an einer Schule und lernen sich so auch untereinander kennen.

Fit im Alter

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    Innenwall 89 / 47495 Rheinberg / Nordrhein-Westfalen

    Das Projekt Fit im Alter des Hauses der Generationen in Rheinberg bot Kurse für ältere Menschen, um deren Beweglichkeit und Fitness aufrechtzuerhalten. Die Kurse variierten je nach Übungsziel, wurden jedoch im Sitzen oder Stehen durchgeführt. Bei den Kursen kamen alle Muskeln und Gelenke in Bewegung. Der Körper wurde gefordert, aber nicht überfordert. Zusätzlich dienten die Kurse zum Austausch der Teilnehmenden.

Fit zu Fuß

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    Birkenweg 29 / 25361 Krempe / Schleswig-Holstein

    "Fit zu Fuß" war ein Angebot für alle Seniorinnen und Senioren, die sich mit anderen gemeinsam an der frischen Luft bewegen, den Wandel der Jahreszeiten genießen und sich dabei informieren und austauschen möchten. Die einstündigen Wanderungen fanden wöchentlich und bei jedem Wetter statt. Das Ziel war es, das Gehen nicht zu verlernen und sich im Alter fit zu halten. Das Programm wurde durch gesellige Aktionen ergänzt: ein gemeinsames Frühstück im barrierefreien Vereinsheim, eine Weihnachtsfeier oder Ausflüge in die Region.

Gemeinsames Musizieren mit der Veeh-Harfe

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    Carl-Hagenbeck-Straße 39 / 39576 Stendal / Sachsen-Anhalt

    Die Veeh-Harfe ist ein Zupfinstrument, das bis ins hohe Alter gespielt werden kann. Anstelle von Noten orientiert man sich beim Musik machen an untergelegten Schablonen. Das Spielen ist einzeln, aber auch in kleinen Gruppen möglich. Es stärkt die Gemeinschaft und zeigt, dass die Fähigkeit, Musik zu machen und sich an ihr zu freuen, auch im hohen Alter und bei Menschen mit Demenz vorhanden ist. Ehrenamtliche der Bürgerinitiative Stendal machen mit diesem Angebot regelmäßig Menschen mit Demenzerkrankung eine Freude.

Hinterhofflohmarkt

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    Rennweg 50 / 90489 Nürnberg / Bayern

    Wenn an einem Samstag Mitte Juli Luftballons an den Haustüren hängen, ist dies in vielen Stadtteilen Nürnbergs ein Zeichen für einen Hinterhofflohmarkt-Tag. Privatpersonen und Hausgemeinschaften bieten dann im Hinterhof ihres Hauses Trödelware feil. Im Stadtteil Sankt Peter / Gleißhammer im Südosten Nürnbergs initiierte der Verein "Dienstleistungen Mensch + Haus" rund um den Quartierstreff "Stadtraum" erstmals 2014 einen solchen Hinterhofflohmarkt-Tag, koordinierte die Aktivitäten und sorgte für die Öffentlichkeitsarbeit.

Interkulturelles Nachbarschaftscafé / Internationale Kochkurse und KulturMahlzeit

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    Westenmauer 10 / 59227 Ahlen / Nordrhein-Westfalen

    "Weißt du, wie die Zeche noch stand?" – "Meine Integrationsgeschichte in Ahlen" oder "So schmeckt die Kindheit:  Klümpchen und gebrannte Mandeln" sind einige der Themen des interkulturellen Nachbarschaftscafés im Begegnungszentrum "Mittrops Hof", organisiert vom städtischen Seniorenbüro der Leitstelle "Älter werden in Ahlen". Einmal im Monat steht das Nachbarschaftscafé unter einem speziellen Thema, das die Projektkoordinatorin vorbereitet. Darüber hinaus organisieren die Teilnehmenden aus Deutschland, der Türkei, Polen und anderen Ländern weitgehend in Eigenregie jeden Donnerstag einen offenen Treff mit Kaffee und Tee, Gesprächen und Gesellschaftsspielen.

Interkulturelles Nachbarschaftscafé / Internationale Kochkurse und KulturMahlzeit

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    Mainzer Straße 19 - 25 / 55411 Bingen am Rhein / Rheinland-Pfalz

    In den Räumen des "Treff im Stift" in Bingen finden regelmäßig in Kooperation mit dem Caritaszentrum Sankt Elisabeth, der KHG Bingen und dem Internationalen Freundeskreis gut besuchte Internationale Kochkurse statt. Auch die KulturMahlzeit in Kooperation mit der Demografiebeauftragten der Stadt Bingen, die fremde Länder und Kulturen mit allen Sinnen erfahrbar machte und in Gedanken verreisen ließ, ist ein wichtiger Bestandteil der interkulturellen Arbeit des Stifts Sankt Martin.

Kaffeekonzerte mit der Jugendmusikschule

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    Mainzer Straße 19 - 25 / 55411 Bingen am Rhein / Rheinland-Pfalz

    In Zusammenarbeit mit der Jugendmusikschule finden im "Treff im Stift" regelmäßig Kaffeekonzerte statt. Ein Gewinn für beide Seiten: Junge Musikschülerinnen und Musikschüler üben sich im Vorspielen ihrer erlernten Stücke auf dem Cello und anderen Instrumenten und lassen die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenhilfeeinrichtung bei Kaffee und Kuchen an ihrer Musik teilhaben. Zu den Konzerten eingeladen sind auch die Menschen aus dem Quartier.

Kaffeekranz mit Hausmeister

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    Jürgensplatz 36 - 38 / 40219 Düsseldorf / Nordrhein-Westfalen

    Zwischen Angeboten wie Gedächtnistraining, Spieletreff und Handmassage findet sich im Programm des Quartierstreffs "Spick-In" der "Kaffeekranz mit Hausmeister". Einmal im Monat haben die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnquartiers "Am Höhweg" der Wohnungs- und Siedlungs-GmbH Gelegenheit, den Allround-Handwerker um Rat zu fragen oder um Hilfe zu bitten. In lockerer Atmosphäre bei selbstgebackenem Kuchen kommen auch Themen wie Unterstellmöglichkeiten für Rollatoren oder Hilfebedarf beim Schneeschippen zur Sprache.

Kennenlern-Treff für Geflüchtete im öffentlichen Kiez-Café

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    Schillerstraße 25 / 08626 Adorf/Vogtland / Sachsen

    Mit der Zuweisung der ersten Geflüchteten im November 2015 bildete sich in Adorf/Vogtland ein Kreis von Helferinnen und Helfern zur Unterstützung und Integration der Neuankömmlinge. In diesem Zusammenhang wurden regelmäßige Kennenlerntreffen im öffentlichen Kiez-Café der örtlichen Wohnungsbaugesellschaft veranstaltet. Hier hatten die Geflüchteten als auch die engagierten Helferinnen und Helfer die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen. So konnte ein wichtiger Schritt in Richtung Integration und Abbau von gegenseitigen Ängsten und Vorurteilen begangen werden. Im Kiez-Café begegnen sich Menschen jeden Alters und aus verschiedenen Kulturkreisen und sozialen Kontexten und lernen voneinander.

Künstlerischer "Regalwechsel"

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    Rennweg 50 / 90489 Nürnberg / Bayern

    Gleißhammer/Sankt Peter ist kein "hipper" Stadtteil Nürnbergs. Gleichwohl sind dort auch kreative Köpfe aktiv. Ihnen ein Forum zu bieten, war das Anliegen des Vereins "Dienstleistungen Mensch + Haus". In seinem Quartierstreff "Stadtraum", einem ehemaligen Lottoladen, veranstaltete der DMH monatlich wechselnde Ausstellungen lokaler Künstlerinnen und Künstler mit Vernissage und Sektempfang. Weil die Kunstwerke an der Rückseite freistehender Regale angebracht wurden, hieß die Reihe "Regalwechsel".

Mittagstisch aus der Region

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    Spillmannsweg 30 / 26871 Papenburg / Niedersachsen

    Die Küche der historisch-ökologischen Bildungsstätte Papenburg bereitete mit frischen regionalen Lebensmitteln aus ökologischer Erzeugung täglich ein Mittagessen für Seniorinnen und Senioren zu. Unterstützt wurde sie hierbei von jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Berufsbildungsbereich der Caritaswerkstatt Nördliches Emsland GmbH. So bot das Mittagessen nicht nur geselliges Beisammensein und die Möglichkeit zum Knüpfen neuer Kontakte für die Seniorinnen und Senioren, sondern förderte gleichzeitig die regionale Landwirtschaft sowie Erzeugerinnen und Erzeuger. Es leistete zudem einen Beitrag zur Ausbildung junger Menschen aus der Region.

Mittagstisch, auch Generationen und Kulturen übergreifend

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    Marktplatz 3 / 36129 Gersfeld / Hessen

    Unter der Regie einer Ehrenamtlichen treffen sich in Gersfeld 14 Teilnehmende, darunter auch drei Männer, einmal im Monat zum gemeinsamen Kochen und Essen im Haus der Begegnung im Evangelischen Gemeindehaus. Was auf den Tisch kommt, wird vorher gemeinsam entschieden.
    www.mit-und-fuer.de/projekte/gemeinschaftsangebote

Mittagstisch, auch Generationen und Kulturen übergreifend

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    Bahnhofstraße 28 / 36157 Ebersburg / Hessen

    Auch in Ebersburg ist der gemeinsame Mittagstisch inzwischen ganz in ehrenamtlicher Hand. Hier verteilen sich die Verantwortlichkeiten für den Schlüssel zur Küche des Bürgerhauses oder für den Kochutensilienkoffer auf mehrere Schultern. Das kulinarische Treffen findet auch hier einmal im Monat statt.
    www.mit-und-fuer.de/projekte/gemeinschaftsangebote

Mittagstisch, auch Generationen und Kulturen übergreifend

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    Schulze-Boysen-Straße 38 / 10365 Berlin / Berlin

    In Lichtenberg bietet die "Kiezspinne" Nachbarinnen und Nachbarn montags bis freitags im Nachbarschaftshaus ein preiswertes Mittagessen. Einmal im Monat treffen sich alleinlebende Menschen mit und ohne Behinderung an einem Samstag zum "Gemeinsam kochen und essen". Beim "Familientag" wird freitgs nicht nur gemeinsam zu Abend gegessen. Eltern erhalten hier zugleich fachkundige Beratung zu allen Fragen der Erziehung und den Hilfen im Sozialraum, während die Kinder unter pädagogischer Anleitung spielen können.

Mittagstisch, auch Generationen und Kulturen übergreifend

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    Am Trissel / 44137 Dortmund / Nordrhein-Westfalen

    In Dortmund dient der Gemeinschaftsraum einer Wohnsiedlung der Wohnungs- und Siedlungs-GmbH als Treffpunkt zum Kaffeetrinken und Mittagessen. "Essen verbindet!" stellen die Beteiligten fest.

Mittagstisch, auch Generationen und Kulturen übergreifend

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    Westenmauer 10 / 59227 Ahlen / Nordrhein-Westfalen

    In Ahlen kochen ältere Ehrenamtliche gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern in der Koch-Arbeitsgemeinschaft einer Schule. Organisiert wird die Aktion von der Leitstelle "Älter werden in Ahlen".

Mittagstisch, auch Generationen und Kulturen übergreifend

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    Marktplatz 37 / 73525 Schwäbisch Gmünd / Baden-Württemberg

    Den Mittagstisch "unter d´Leut" in Schwäbisch Gmünd gibt es an sieben Tagen in der Woche, immer in einer anderen Stadtteilbegegnungsstätte Schwäbisch Gmünds. Damit sich auch Menschen mit wenig Einkommen ein Mittagessen in geselliger Runde leisten können, kooperiert die Stadtverwaltung mit der Stadtwerke Schwäbisch Gmünd GmbH, die einen Zuschuss für Bedürftige übernimmt.

Nachbarschaft braucht Räume!

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    Lichtensteinstraße 37 / 73230 Kirchheim / Baden-Württemberg

    Nachbarschaft entsteht durch Begegnung, und dafür braucht es Raum. Aus dieser Erkenntnis sind in vielen Projekten vielfältig nutzbare Anlaufstellen im Stadtteil entstanden.
    Der "Quartierstreffpunkt Wir Rauner" in Kirchheim unter Teck ist mit seinen Angeboten von Stricktreff bis Computersprechstunde zum Ankerpunkt im Stadtteil Rauner geworden.

Nachbarschaft braucht Räume!

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    Marktplatz 3 / 36129 Gersfeld / Hessen

    Mit dem "Treffpunkt – Alte Post" in Gersfeld wird ein Gebäude der Gemeinde genutzt, in dessen Räumen man sich in einer Art "Offenem Wohnzimmer" begegnen und austauschen kann.

Nachbarschaft braucht Räume!

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    Jürgensplatz 36 - 38 / 40219 Düsseldorf / Nordrhein-Westfalen

    Ein Wohnungsunternehmen hat am Rande einer Bestandssiedlung in Dortmund ein ehemaliges Ladenlokal angemietet. Es wird als Quartierstreff "Spick-In" von der Mieterschaft betrieben.

Nachbarschaft braucht Räume!

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    Rennweg 50 / 90489 Nürnberg / Bayern

    Nachbarschaft entsteht durch Begegnung, und dafür braucht es Raum. Aus dieser Erkenntnis sind in vielen Projekten vielfältig nutzbare Anlaufstellen im Stadtteil entstanden. Exemplarisch seien nur einige genannt:

    Als nachbarschaftlicher Treffpunkt, Veranstaltungs- und Gemeinschaftsraum während der Projektzeit diente der "Stadtraum" in Nürnberg, der durch das große Schaufenster des zuvor hier ansässigen Lottoladens zum Reinschauen einlud.

Nachbarschaft braucht Räume!

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    Holtenauer Straße 69 / 24105 Kiel / Schleswig-Holstein

    Nachbarschaft entsteht durch Begegnung, und dafür braucht es Raum. Aus dieser Erkenntnis sind in vielen Projekten vielfältig nutzbare Anlaufstellen im Stadtteil entstanden. Exemplarisch seien nur einige genannt:

    Der "Netzwerk-Laden" in Kiel wird vom Verein "Stadtteilnetzwerk nördliche Innenstadt Kiel" ehrenamtlich betrieben.

Nachbarschaftscafé

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    Rudolstädter Straße 25 / 99310 Arnstadt / Thüringen

    Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnprojektes "Gemeinsam statt einsam. Generationswohnen in Arnstadt-Ost" organisieren das Nachbarschaftscafé regelmäßig ehrenamtlich und selbstständig. In ihrem Gemeinschaftsraum treffen sich dort Menschen aus dem Wohnprojekt und der Nachbarschaft zu Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis. Die Treffen sind verbunden mit jeweils einem unterhaltsamen oder informativen Beitrag und haben sich als kostengünstiges Angebot für diejenigen etabliert, die nicht mehr so mobil sind. Sie kommen über Dias und Geschichten aus dem alten Arnstadt, Reise- und andere Vorträge oder gemeinsames Singen ins Gespräch. Einmal im Jahr wird ein Ausflug in die Umgebung organisiert.

Nähkiste

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    Rudolstädter Straße 25 / 99310 Arnstadt / Thüringen

    Frauen und Männer jeden Alters mit und ohne Behinderung treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Nähen, Handarbeiten und Basteln im barrierefreien Gemeinschaftsraum des gemeinschaftlichen Wohnprojekts "Gemeinsam statt einsam. Generationswohnen in Arnstadt-Ost". Organisation und Leitung liegen in der Hand einer engagierten Bewohnerin des Wohnprojekts. Ein Großteil des dazu notwendigen Zubehörs wie Stoffe, Materialien und Nähmaschinen erhält die Initiative durch Spenden. Das Konzept "Nähkiste" wurde bereits erfolgreich von der neuen Trägerin der Nachbarschaftshilfe Arnstadt aufgegriffen.

Nationalitätenkochen

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    Schillerstraße 25 / 08626 Adorf/Vogtland / Sachsen

    Ausgehend von den monatlichen Kennenlerntreffen von Geflüchteten, Helferinnen und Helfern in Adorf/Vogtland entwickelte sich das Nationalitätenkochen. Hier kochten verschiedene Nationalitäten gemeinsam mit Seniorinnen und Senioren und anderen Bewohnerinnen und Bewohnern jeweils abwechselnd Spezialitäten aus ihren Heimatländern und bereiteten für bis zu 45 Personen Drei- oder Vier-Gänge-Menüs zu. Zur besseren Organisation waren eine Voranmeldung und eine Spende zur Refinanzierung des Wareneinsatzes notwendig. Das Kochen konnte durch das Stadtteilfest weitergetragen werden und entwickelte sich so in der Gemeinde zu einem bekannten und geschätzten Angebot.

Neuruheständlertreff

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    Kreuzstraße 12 / 85049 Ingolstadt / Bayern

    Der Neuruheständlertreff war eine Anlaufstelle für alle, die kurz vor dem Ruhestand stehen oder erst kürzlich in den Ruhestand getreten sind. In wöchentlich stattfindenden Treffen wurden gemeinsame Vorhaben organisiert, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv und fit halten. Andererseits stand auch die gegenseitige Hilfe und Unterstützung bei den alltäglichen Herausforderungen dieser neuen Lebensphase im Fokus. Die Neuruheständlerinnen und Neuruheständler brachten hierbei ihre Ideen und Erfahrungen ein und organisierten ihre Vorhaben selbstständig. So entstand ein buntes Angebotsspektrum.

Repaircafé

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    Landauer Straße 58 / 67346 Speyer / Rheinland-Pfalz

    Das Repair-Café in Speyer verband Angebote zur Versorgung der Menschen im Quartier mit neuen Ideen für Kontakte und Begegnung. Das Café fand am zweiten Samstag eines jeden Monats in den Räumen der Quartiersmensa statt. Das Repair-Café bot kostenlose Treffen, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alleine oder gemeinsam mit Fachleuten Dinge reparierten. Werkzeug und auch einiges an Material war für alle möglichen Reparaturen vorhanden, zum Beispiel für Möbel, elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug und vieles mehr. Wer nichts zu reparieren hatte, nahm sich eine Tasse Kaffee oder Tee oder half jemand anderem bei der Reparatur. Auf dem Lesetisch lagen verschiedene Bücher und Zeitschriften zu Themen wie Reparatur, Heimwerken und anderen interessanten Dingen aus.

Samstagspilgern inklusiv! Ausflüge für Menschen mit und ohne Behinderung

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    Rudolstädter Straße 25 / 99310 Arnstadt / Thüringen

    Zu Fuß, mit dem Rollstuhl oder dem gemieteten "Rollfiets" organisiert ein engagierter Bewohner des Wohnprojekts "Gemeinsam statt einsam. Generationswohnen in Arnstadt-Ost" Ausflüge in die Umgebung von Arnstadt. Ein "Rollfiets" ist ein Fahrrad, an dem über dem Vorderrad ein stabiler Sitz befestigt ist, auf dem eine normal schwere erwachsene Person Platz nehmen kann. So haben auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen Gelegenheit, an gemeinschaftsbildenden Erlebnissen teilzuhaben, die ihnen sonst wegen ihrer Behinderung verwehrt geblieben wären.

Seniorentheater

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    Westenmauer 10 / 59227 Ahlen / Nordrhein-Westfalen

    "Immer wieder sonntags" heißt ein Stück des Ahlener Seniorentheaters. Sieben unterschiedliche Charaktere blicken zurück auf die früheren Sonntage mit der Familie mit Stammtisch, Mittagessen und Spaziergang, und fragen sich angesichts der einsamen Sonntage im Alter: "Was bleibt?" und "Geht da noch mehr?". Erfahrungen aus dem Leben der Laienschauspielerinnen und -schauspieler bildeten die Grundlage für das Drehbuch. Die vier Frauen und drei Männer haben sich im Nachbarschaftsprojekt im städtischen Begegnungszentrum "Mittrops Hof" der Leitstelle "Älter werden in Ahlen" kennengelernt. Die Einladung zur Theateraufführung wirbt für das Nachbarschaftsprojekt "Aktiv im Süden", an dem sich alle unabhängig von Herkunft, Alter oder Gesundheitszustand beteiligen können.

Spiele- und Kartennachmittag

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    Krankenhausstraße 36 / 89312 Günzburg / Bayern

    Das Stellwerk in Günzburg bot einmal monatlich einen Spiele- und Kartennachmittag mit Kaffee und Kuchen insbesondere für ältere Menschen an. Es war ein offenes Angebot für alle Seniorinnen und Senioren in der Verwaltungsgemeinschaft. Um die Teilnahme auch für weniger mobile Menschen möglich zu machen, fanden die Veranstaltungen im barrierefreien Vereinsheim statt. Zusätzlich wurde ein Fahrservice eingerichtet. Durch den gemeinsamen Nachmittag sollte für Ältere ein niedrigschwelliges Angebot geschaffen werden, um leichter wieder in Kontakt mit anderen zu kommen.

Stadtteilcafé

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    Hans-Sachs-Platz 2 / 90403 Nürnberg / Bayern

    Ältere Menschen mit wenig Geld empfinden häufig Scheu, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Um diesem Problem zu begegnen, kombinierte die Anlaufstelle in Nürnberg niedrigschwellige Beratungs- und Gemeinschaftsangebote mit der hauptamtlichen Koordinierungsstelle des Seniorennetzwerkes im Quartier. In Stadtteilen mit hoher Armutsgefährdung wurden in leicht zugänglichen Räumen offene Treffpunkte für niedrigschwellige Kontakte veranstaltet. In angenehmer Atmosphäre konnten Ältere Vertrauen zu den ehrenamtlichen Mitwirkenden aufbauen. Hier fanden Ratsuchende Hilfe oder eine direkte Vermittlung zu entsprechenden Ansprechpersonen.

Sütterlinstube

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    Mainzer Straße 19 - 25 / 55411 Bingen am Rhein / Rheinland-Pfalz

    Ein- bis zweimal im Monat treffen sich Bewohnerinnen und Bewohner des Stifts Sankt Martin und aus dem Quartier, um mit Hilfe von alten Poesiealben und Feldpost ihre Kenntnisse der altdeutschen Schrift aufzufrischen. Das Angebot wird in Zusammenarbeit mit der Historischen Gesellschaft Bingen durchgeführt.

Tagesausflüge mit dem Bus

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    Lichtensteinstraße 37 / 73230 Kirchheim / Baden-Württemberg

    25 Kunstinteressierte aus dem Stadtteil Rauner sind den Spuren von Armin Müller-Stahl gefolgt und haben gemeinsam mit einer Kunsthistorikerin die Ausstellung ‚Menschenbilder’ des Künstlers und Schauspielers in Nürtingen besucht.

Tagesausflüge mit dem Bus

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    Westenmauer 10 / 59227 Ahlen / Nordrhein-Westfalen

    "Soziale Kaffeefahrten" heißen die von der Leitstelle "Älter werden in Ahlen" in Ahlen organisierten Ausflüge mit dem Bus. Die Teilnehmenden besuchen Wohnprojekte, Städte und Museen, immer unter einem thematischen Aspekt. So wurde der Besuch des "Haus der Geschichte" in Bonn mit einer Information über die Arbeit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros verbunden.

Tagesausflüge mit dem Bus

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    Mainzer Straße 19 - 25 / 55411 Bingen am Rhein / Rheinland-Pfalz

    "Raus aus dem Alltag" heißen die Tagesausflüge, die das Seniorenzentrum Stift Sankt Martin in Bingen am Rhein anbietet. Nicht nur Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch Interessierte aus dem Stadtteil können an den Kurztrips in die Umgebung teilnehmen.

Tagesausflüge mit dem Bus

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    Schulze-Boysen-Straße 38 / 10365 Berlin / Berlin

    Tagesausflüge mit einem Kleinbus bietet auch die "Kiezspinne" in Berlin-Lichtenberg an, beispielsweise nach Potsdam, zum Werbellinsee oder zu Schlössern im Berliner Umland.

Täglicher Mittagstisch

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    Eibenweg 9 / 32457 Porta-Westfalica / Nordrhein-Westfalen

    Von Montag bis Freitag bot die AWO im Begegnungszentrum einen Mittagstisch für sowohl ältere Mitbewohnerinnen und Mitbewohner als auch hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Um das Angebot auch für Personen mit eingeschränkter Mobilität zu öffnen, wurde zusätzlich ein Fahrdienst eingerichtet. In einem bei alten Menschen üblicherweise kleiner werdenden Netzwerk gab der regelmäßige Mittagstisch Sicherheit und die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen. Gleichzeitig erlaubte es den Hauptamtlichen psychische und physische Veränderung zu erkennen und darauf zu reagieren.

Taschengeldbörse

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    Landauer Straße 58 / 67346 Speyer / Rheinland-Pfalz

    Im Rahmen der vom Mehrgenerationenhaus in Speyer koordinierten Taschengeldbörse helfen engagierte Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren in privaten Haushalten. Das sind meistens Seniorenhaushalte, in denen kleine Arbeiten in Haus und Garten zu erledigen sind. Für die dort erbrachten Dienstleistungen erhalten sie von den Haushalten ein Taschengeld in Höhe von bis zu fünf Euro in der Stunde. Sowohl Ältere als auch Jugendliche profitieren von diesen Einsätzen. Gleichzeitig wird der Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Generationen angeregt und somit das gegenseitige Verständnis gefördert.

Zeitgeschenk

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    Am Hoppenhof 33 / 33104 Paderborn / Nordrhein-Westfalen

    Beim Zeitgeschenk Paderborn-Benhausen sammelten Ehrenamtliche vor Ort Wünsche von Zeitnehmenden und suchten, dazu passend, Menschen, die diesen Zeit schenken möchten. Das konnte zum Beispiel in Form von Haushaltshilfen, Kinderbetreuung, gemeinsamen Spaziergängen, Gesprächen, Besuchen beim Arzt, Behördenterminen, Veranstaltungen, aber auch durch Hilfen im Garten, im Haus, auf dem Friedhof, Hilfen für Familien und für Alleinerziehende geschehen. Notwendige Voraussetzung um als Zeitgebende tätig zu sein, war ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis. Die Ehrenamtlichen vor Ort unterstützten alle Interessierten bei der kostenlosen Antragstellung für diese Unterlagen.


Methoden zur Initiierung aktiver Quartiere und Nachbarschaften

Wie werden Nachbarschaften lebendig? Wie kann man Menschen motivieren, in ihrem Quartier aktiv zu werden? Welche Probleme müssen auf die Agenda, und wo ist der Handlungsbedarf am größten?

Diese Fragen waren für einige Projekte die Motivation, nach neuen Möglichkeiten zu suchen und eigene Ideen umzusetzen: sie setzen Schlüsselpersonen als Türöffner ein, nutzen neue Wege zur Kommunikation oder sprechen die Menschen mit kreativen Methoden an.

Ehrenamtliche Kümmerinnen und Kümmerer

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    Holzhude 1 / 21029 Hamburg / Hamburg

    Ehrenamtliche Ansprechpersonen für die Nachbarschaftsarbeit in Gemeinden oder Stadtteilen zu benennen, ist in mehreren Projekten erfolgreich praktiziert worden. In Hamburg sind es die Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter.
    Sie wissen über die Angebote für Ältere in der Region Bescheid, haben ein offenes Ohr für die Wünsche und Probleme der älteren Bürgerinnen und Bürger und regen selbst gemeinschaftliche Aktivitäten an. Besonders gut funktioniert dieser Ansatz dort, wo die ehrenamtlichen Kümmerinnen und Kümmerer durch direkten Zugang zur Stadtverwaltung konkrete Veränderungen für die Belange der Älteren bewirken können oder wo sie durch die kommunalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger unterstützt werden.

Ehrenamtliche Kümmerinnen und Kümmerer

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    Schöneberger Straße 44 / 22149 Hamburg / Hamburg

    Ehrenamtliche Ansprechpersonen für die Nachbarschaftsarbeit in Gemeinden oder Stadtteilen zu benennen, ist in mehreren Projekten erfolgreich praktiziert worden. In Hamburg sind es die Quartiersbotschafterinnen und Quartiersbotschafter.
    Sie wissen über die Angebote für Ältere in der Region Bescheid, haben ein offenes Ohr für die Wünsche und Probleme der älteren Bürgerinnen und Bürger und regen selbst gemeinschaftliche Aktivitäten an. Besonders gut funktioniert dieser Ansatz dort, wo die ehrenamtlichen Kümmerinnen und Kümmerer durch direkten Zugang zur Stadtverwaltung konkrete Veränderungen für die Belange der Älteren bewirken können oder wo sie durch die kommunalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger unterstützt werden.

Ehrenamtliche Kümmerinnen und Kümmerer

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    Neustadt 41 / 34286 Spangenberg / Hessen

    Ehrenamtliche Ansprechpersonen für die Nachbarschaftsarbeit in Gemeinden oder Stadtteilen zu benennen, ist in mehreren Projekten erfolgreich praktiziert worden. In Spangenberg heißen sie Dorfkümmerinnen und Dorfkümmerer.
    Sie wissen über die Angebote für Ältere in der Region Bescheid, haben ein offenes Ohr für die Wünsche und Probleme der älteren Bürgerinnen und Bürger und regen selbst gemeinschaftliche Aktivitäten an. Besonders gut funktioniert dieser Ansatz dort, wo die ehrenamtlichen Kümmerinnen und Kümmerer durch direkten Zugang zur Stadtverwaltung konkrete Veränderungen für die Belange der Älteren bewirken können oder wo sie durch die kommunalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger unterstützt werden.

Ehrenamtliche Kümmerinnen und Kümmerer

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    Am Goldgraben 14 / 37073 Göttingen / Niedersachsen

    Ehrenamtliche Ansprechpersonen für die Nachbarschaftsarbeit in Gemeinden oder Stadtteilen zu benennen, ist in mehreren Projekten erfolgreich praktiziert worden. Im Landkreis Göttingen sind es die Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren.
    Sie wissen über die Angebote für Ältere in der Region Bescheid, haben ein offenes Ohr für die Wünsche und Probleme der älteren Bürgerinnen und Bürger und regen selbst gemeinschaftliche Aktivitäten an. Besonders gut funktioniert dieser Ansatz dort, wo die ehrenamtlichen Kümmerinnen und Kümmerer durch direkten Zugang zur Stadtverwaltung konkrete Veränderungen für die Belange der Älteren bewirken können oder wo sie durch die kommunalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger unterstützt werden.

Ehrenamtliche Kümmerinnen und Kümmerer

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    Luitpoldplatz 1 / 76726 Germersheim / Rheinland-Pfalz

    Ehrenamtliche Ansprechpersonen für die Nachbarschaftsarbeit in Gemeinden oder Stadtteilen zu benennen, ist in mehreren Projekten erfolgreich praktiziert worden. Im Landkreis Göttingen sind es die Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren.
    Sie wissen über die Angebote für Ältere in der Region Bescheid, haben ein offenes Ohr für die Wünsche und Probleme der älteren Bürgerinnen und Bürger und regen selbst gemeinschaftliche Aktivitäten an. Besonders gut funktioniert dieser Ansatz dort, wo die ehrenamtlichen Kümmerinnen und Kümmerer durch direkten Zugang zur Stadtverwaltung konkrete Veränderungen für die Belange der Älteren bewirken können oder wo sie durch die kommunalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger unterstützt werden.

Herzensangelegenheiten und Pralinenschachteln

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    Thomas-Mann-Straße 2-4 / 53111 Bonn / Nordrhein-Westfalen

    Was haben Pralinen mit lebendiger Nachbarschaftsarbeit zu tun? Wie Pralinen sind aktivierende Methoden vielfältig, attraktiv, sinnlich erfahrbar und kommunikationsfördernd. Und vielfältig sind auch die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner.
    Karin Nell, Referentin des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks Nordrhein, zeigte in der "Nachbarschaftswerkstatt" der BaS, wie jede und jeder durch eine biografische Spurensuche die eigenen Herzensangelegenheiten wiederentdecken kann: Was habe ich als Kind gerne gemacht? Was hat mich schon immer interessiert? Wer oder was liegt mir am Herzen? Diese und andere Fragen führen zur Entscheidung über das persönliche Engagement.

    Karin Nell vom Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Nordrhein stellte die Geschichte in der "Nachbarschaftswerkstatt" der BaS vor.

    Kleine rote Dekoherzen in herzförmiger Metalldose. Link öffnet das Bild vergrößert in einer Lightbox mit Bildergalerie.

    Foto: BaS e. V.

Mobile Stadtteilaktionen und Kiezgespräche

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    Urbanstraße 1 / 10961 Berlin / Berlin

    Zur Aktivierung der Nachbarschaft wurden durch den Nachbarschaftshaus Urban e. V. kleinere und größere Veranstaltungen sowie mobile Stadtteilaktionen geplant und umgesetzt: Bei Kiezgesprächen im öffentlichen Raum platzierten sich beispielsweise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Lastenfahrrad, Kaffee und Kuchen und viel Material zum Schreiben an unterschiedlichen Orten in Kreuzberg. Dort wurden gezielt ältere Menschen angesprochen und zu ihren Interessen und Nöten befragt. Entsprechend ihres Anliegens erhielten die Menschen direkt Informationen und Beratung. Eine Fortsetzung wurde bereits beschlossen.

Sommerakademie zu einem selbst gewählten Thema

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    Thomas-Mann-Straße 2-4 / 53111 Bonn / Nordrhein-Westfalen

    Eine Woche im Quartier zum Thema "Schokolade": Wenn einige Leute dazu Ideen sammeln, entstehen vielfältige Aktionen, bei denen Jung und Alt zusammenkommen, sich kennen lernen, gemeinsam werkeln und genießen. Karin Nell, Referentin bei der Evangelischen Erwachsenenbildung Nordrhein, stellte die Idee als "Sommerakademie" in der "Nachbarschaftswerkstatt" der BaS vor. Die Teilnehmenden sammelten innerhalb kürzester Zeit viele Möglichkeiten, wie eine solche Woche gestaltet werden könnte. Auch zu anderen Themen wie "Herz", "Tür" oder "Spiele" lässt sich leicht ein Programm füllen. Ohne "Problem-Zeigefinger" werden hier die Sinne angesprochen. Und trotzdem – oder vielleicht deswegen – knüpfen sich aus den Begegnungen der Bewohnerinnen und Bewohner soziale Netze, die die Grundlage für ein Engagement im Stadtteil bilden können. Die Methode "Sommerakademie" wurde auch in der programmbegleitenden "Methodenwerkstatt Aktive Nachbarschaft" vorgestellt und von mehreren Projektträgerinnen und Projektträgern noch in der Programmlaufzeit erfolgreich multipliziert.

Sommerakademie zu einem selbst gewählten Thema

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    Rembrandtstraße 17 - 19 / 66540 Neunkirchen / Saarland

    Auch in Saarbrücken-Brebach wurde diese Methode aufgegriffen und als Senioren-Sommer-Woche umgesetzt. Seniorinnen und Senioren aus dem Stadtteil stellten ihre persönlichen Hobbys und Fähigkeiten in Workshops vor und leiteten diese. Alt und Jung fühlten sich von den Angeboten Kreatives Gestalten, Lieder-Welt-Reise, Gesundheitsangebote oder Kinonachmittag angesprochen und füllten diese mit Leben.

Sommerakademie zu einem selbst gewählten Thema

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    Bahnhofstraße 28 / 36157 Ebersburg / Hessen

    In Ebersburg hat der Verein Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal e. V. in 2014 mit Ehrenamtlichen eine Sommerakademie zum Thema "Bauen und Backen" durchgeführt. Mitten im Ort entstand ein Lehmbackofen, der nun für Backofenfeste und jahreszeitbezogene Backaktionen zum Motto Pizza, Maronen oder Bratäpfel genutzt wird.

    Blick in einen halb geöffneten und brennenden Holzkamin.

    Foto: Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal e. V.

Workshop "Gut älter werden in Steglitz-Zehlendorf – Wie kann das gehen?"

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    Königsstraße 42-43 / 14163 Berlin / Berlin

    Vier Workshops wurden konzipiert und an verschiedenen Standorten im Bezirk durchgeführt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter 65+ wurden jeweils mit einer Theateraufführung humorvoll in das Thema "Älterwerden" eingeleitet. In Kleingruppenarbeit wurden Ideen und Visionen der Teilnehmenden festgehalten und daraus konkrete Themen mit jeweiligen Zuständigkeiten abgeleitet. Aus diesen Workshops entwickelten sich bisher ein Freizeittreff, Ansätze für eine Nachbarschaftshilfe und Informationsveranstaltungen für generationenübergreifendes Wohnen. Um entwickelte Ideen noch besser umsetzen zu können, soll zukünftig die Politik stärker miteinbezogen werden.


Qualifizierung und Begleitung von ehrenamtlich Engagierten

Ehrenamtliches Engagement im Quartier entsteht nicht von selbst. Viele Projektträgerinnen und Projektträger stellen fest: Es genügt nicht, Engagierte zu gewinnen. Sie gut für ihre Aufgaben zu qualifizieren und in ihrer Tätigkeit zu begleiten, ist mindestens genauso wichtig, um Überforderung vorzubeugen, den Zusammenhalt der Ehrenamtlichen zu stärken und das Engagement nachhaltig zu gestalten. Einige Projektträgerinnen und Projektträger haben in der Projektlaufzeit regelrechte Curricula entwickelt.

Boxenstopp

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    Westenmauer 10 / 59227 Ahlen / Nordrhein-Westfalen

    Entlastung für Ehrenamtliche: Einfach mal durchatmen können, das war der Wunsch einiger Ehrenamtlicher aus dem Nachbarschaftsprojekt am Betreuungszentrum Gezeitenland in Ahlen. Sie gestalten nun einmal im Monat den "Boxenstopp" – eine ruhige halbe Stunde, in der Engagierte wieder Energie tanken können. Jeden Monat gibt es zu einem Motto wie irische Segenswünsche, Liebe oder Reisen besinnliche Texte, Bilder und Musik. Das Gezeitenland arbeitet dabei unter anderem mit der Leitstelle "Älter werden in Ahlen" und mit einer Kirchengemeinde zusammen.