Gemeinschaftsgärten

Von links zwei Hände, die einen Sprössling einer Pflanze und von rechts zwei Hände, die eine frisch geerntete Rote Beete reichen.
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Haben Sie schon mal Ihre Nachbarn gefragt, ob sie Lust auf ein gemeinsames Gartenprojekt haben? Und kennen womöglich ein geeignetes Grundstück in Ihrer Umgebung? Falls Sie noch nicht ganz so weit sind: Ihre Gemeinde oder Stadt ist die richtige Adresse für eine Antragstellung. Beide verpachten möglicherweise Grundstücke oder stellen sogenannte Ausgleichsflächen zur Verfügung. Die dürfen allerdings nicht privat genutzt werden. Das heißt: Eine Einzäunung des Grundstücks ist nicht erlaubt, eine Abgrenzung durch Sträucher hingegen schon. Und darüber hinaus trägt die gemeinsame Betätigung an frischer Luft dazu bei, sich besser kennen zu lernen und möglicherweise weitere Schritte der Nachbarschaftshilfe zu organisieren.

Eine mögliche Alternative ist ein gemeinsamer Schrebergarten. Der erlebt aktuell eine Renaissance und ist bei jung und alt sehr gefragt. Vielleicht gibt es ja einen Schrebergarten-Verein in Ihrer Nachbarschaft, der Sie und Ihre Nachbarn aufnimmt oder zumindest auf die Warteliste setzt. In der Regel liegen die Pachtkosten für einen Schrebergärten bei wenigen hundert Euro im Jahr. Je mehr mitmachen, desto günstiger wird es für den Einzelnen.