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Alltagshilfen zur besseren Orientierung in Quartier und Nachbarschaft

Einige Projektträgerinnen und -träger haben praktische Hilfen, Instrumente, Internetseiten, Broschüren, Checklisten oder Materialien entwickelt, die sich für den Einsatz in Nachbarschaftsprojekten und zum Aufbau einer quartiersbezogenen Unterstützung von Seniorinnen und Senioren, Demenzkranken und Pflegebedürftigen eignen.

Anlagen für Demenzkranke

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    Neuplanitzer Straße 26 / 8062 Zwickau / Sachsen

    Der Verein Activ leben e. V. Zwickau bietet für Privatpersonen, Einrichtungen und Wohngruppen die Beratung und Installation von technischen Hilfen zur Betreuung von Demenzerkrankten an. Hierbei handelt es sich um Hilfsmittel, die beim Durchlaufen bestimmter Türen und Ausgänge ein Signal an die diensthabende Person senden und dieser mitteilt, ob es sich bei der durchlaufenden Person um einen Demenzkranken handelt. So kann ein unbemerktes Weglaufen der demenzerkrankten Person verhindert und deren Sicherheit erhöht werden. Gleichzeitig erleichtert es die Arbeit der betreuenden Person erheblich. Besonders wichtig bei Anwendung dieser Hilfen ist eine intensive Auseinandersetzung mit den persönlichen Freiheitsrechten der Demenzerkrankten.

Internetseite "Sachsen-Senioren.de"

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    Neuplanitzer Straße 26 / 8062 Zwickau / Sachsen

    Der Verein Activ leben e. V. Zwickau hat die Internetseite www.Sachsen-Senioren.de ins Leben gerufen, um Informationen für Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung und deren Angehörige bereitzustellen. Die Webseite enthält unter anderem Hinweise zu den Bereichen Freizeitgestaltung/aktivsein für Ältere, Informationen zu Pflege und Betreuung oder zum Wohnen im Alter. Zudem werden Auskünfte über bevorstehende Veranstaltungen gegeben, welche für Seniorinnen und Senioren interessant sein könnten.

Ortungsmöglichkeiten für Demenzerkrankte im häuslichen Bereich

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    Neuplanitzer Straße 26 / 8062 Zwickau / Sachsen

    Um zu verhindern, dass verwirrte Demenzerkrankte weglaufen, berät der Verein Activ leben e. V. in Zwickau zu einem Ortungsgerät, welches die Patientinnen und Patienten um das Handgelenk tragen können. Ist eine Patientin oder ein Patient verschwunden, kann sie/er so schnell wieder aufgefunden und nach Hause gebracht werden. Gleichzeitig besteht für den Demenzerkrankten die Möglichkeit, über das Gerät im Notfall Hilfe zu alarmieren. So kann das Gerät erheblich zur Sicherheit der erkrankten Person als auch zur Vereinfachung des Zusammenlebens für die Angehörigen beitragen.


Ideen für Kontakte und Begegnung

Lebendige Nachbarschaft entsteht dort, wo Menschen sich begegnen können – und die Projekte haben in beeindruckender Kreativität im Programmzeitraum vielfältige Ideen und Möglichkeiten entwickelt. "Essen verbindet!" ist ein Merkmal vieler solcher Angebote, doch darüber hinaus bringen auch Musik, Kunst, Bewegung, Ausflüge und gemeinsame Hobbys die Menschen in der Nachbarschaft zusammen.

Kennenlern-Treff für Geflüchtete im öffentlichen Kiez-Café

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    Schillerstraße 25 / 8626 Adorf/Vogtland / Sachsen

    Mit der Zuweisung der ersten Geflüchteten im November 2015 bildete sich in Adorf/Vogtland ein Kreis von Helferinnen und Helfern zur Unterstützung und Integration der Neuankömmlinge. In diesem Zusammenhang wurden regelmäßige Kennenlerntreffen im öffentlichen Kiez-Café der örtlichen Wohnungsbaugesellschaft veranstaltet. Hier hatten die Geflüchteten als auch die engagierten Helferinnen und Helfer die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen. So konnte ein wichtiger Schritt in Richtung Integration und Abbau von gegenseitigen Ängsten und Vorurteilen begangen werden. Im Kiez-Café begegnen sich Menschen jeden Alters und aus verschiedenen Kulturkreisen und sozialen Kontexten und lernen voneinander.

Nationalitätenkochen

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    Schillerstraße 25 / 8626 Adorf/Vogtland / Sachsen

    Ausgehend von den monatlichen Kennenlerntreffen von Geflüchteten, Helferinnen und Helfern in Adorf/Vogtland entwickelte sich das Nationalitätenkochen. Hier kochten verschiedene Nationalitäten gemeinsam mit Seniorinnen und Senioren und anderen Bewohnerinnen und Bewohnern jeweils abwechselnd Spezialitäten aus ihren Heimatländern und bereiteten für bis zu 45 Personen Drei- oder Vier-Gänge-Menüs zu. Zur besseren Organisation waren eine Voranmeldung und eine Spende zur Refinanzierung des Wareneinsatzes notwendig. Das Kochen konnte durch das Stadtteilfest weitergetragen werden und entwickelte sich so in der Gemeinde zu einem bekannten und geschätzten Angebot.


Methoden zur Initiierung aktiver Quartiere und Nachbarschaften

Wie werden Nachbarschaften lebendig? Wie kann man Menschen motivieren, in ihrem Quartier aktiv zu werden? Welche Probleme müssen auf die Agenda, und wo ist der Handlungsbedarf am größten?

Diese Fragen waren für einige Projekte die Motivation, nach neuen Möglichkeiten zu suchen und eigene Ideen umzusetzen: sie setzen Schlüsselpersonen als Türöffner ein, nutzen neue Wege zur Kommunikation oder sprechen die Menschen mit kreativen Methoden an.

Lokaler Tag der Seniorinnen und Senioren

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    Martin-Luther-Ring 4-6 / 4109 Leipzig / Sachsen

    Die Veranstaltung "Tag der Seniorinnen und Senioren" wurde konzipiert und durchgeführt, um ältere Menschen besser mit Unterstützungsleistungen und Angeboten der offenen Seniorenarbeit bekannt zu machen. Bei der Veranstaltung wurden in Vorträgen, Beiträgen im Forum sowie in Arbeitskreisen die Herausforderungen und Chancen des Alters diskutiert. Gleichzeitig standen auf dem ‚Markt der Engagierten‘ über 40 Vereine, Institutionen und andere für Fragen bereit. Aufgelockert wurde die Veranstaltung durch Musik, kabarettistische Lesungen sowie ausreichend Gelegenheiten zum Austausch und Netzwerken.

Offenes Forum "Wie gewinne und halte ich Ehrenamtliche?"

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    Martin-Luther-Ring 4-6 / 4109 Leipzig / Sachsen

    Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit werden interessierte Personen, hierunter bereits Engagierte als auch Menschen auf der Suche nach einer neuen Aufgabe, zu einem Nachmittagsforum zum Thema Senioreninnen/Senioren und Ehrenamt eingeladen. Ziele des Forums sind die Diskussion und Thematisierung der Herausforderungen, mit denen sich viele Seniorenvereine konfrontiert sehen. Mit Hilfe von Podiumsdiskussionen, Tischgesprächen, Filmvorführungen und ähnlichem wird ein reger Austausch von Erfahrungen und Ideen initiiert und gezeigt, dass die Arbeit mit älteren Menschen Freude bereitet.


Qualifizierung und Begleitung von ehrenamtlich Engagierten

Ehrenamtliches Engagement im Quartier entsteht nicht von selbst. Viele Projektträgerinnen und Projektträger stellen fest: Es genügt nicht, Engagierte zu gewinnen. Sie gut für ihre Aufgaben zu qualifizieren und in ihrer Tätigkeit zu begleiten, ist mindestens genauso wichtig, um Überforderung vorzubeugen, den Zusammenhalt der Ehrenamtlichen zu stärken und das Engagement nachhaltig zu gestalten. Einige Projektträgerinnen und Projektträger haben in der Projektlaufzeit regelrechte Curricula entwickelt.

Seminar Arbeit im Seniorenverein

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    Martin-Luther-Ring 4-6 / 4109 Leipzig / Sachsen

    Das Sozialamt in Leipzig organisierte eine Reihe von Weiterbildungsangeboten, die sich mit der Arbeit in und mit Seniorenvereinen auseinandersetzten. Hierbei wurden insbesondere die Themen der Öffentlichkeitsarbeit im Seniorenverein, die Beschäftigungsförderung für das Ehrenamt und die Finanzierung und Förderungsmöglichkeiten von Projekten behandelt. Ziel der Veranstaltung war es, Vorurteile und Ängste bei der Übernahme von Verantwortung in entsprechenden Vereinen zu klären und abzubauen sowie die Vernetzungs- und Kooperationsbereitschaft zu stärken.